Neues im Hause Lef.

Begonnen von Lef., 07.10.2012, 16:22:37

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Lef.

Hallo,
beim Reinigen des Kolbens habe ich mir überlegt, wie ich am besten die Nuten reinigen kann.

Ich habe dann ein Paketband genommen, es mit Schleifpaste bestrichen und
durch die Nuten gezogen.

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Ich finde, das sieht ganz gut aus und geht auch recht schnell.
Das Band kommt nur nicht so gut in die Ecken.

Gruß
Jörg

Prototyp 4P1

Hallo Jörg,

gestern wurde im Fernsehen gezeigt das man die Nuten der Kolbenringe am besten mit einem alten
gebrochenem Kolbenringstück reinigt, da dies perfekt in die Nut passt und man so auch am besten
in die Ecken kommt, die alten Kolben wurden eine Nacht in einem Bad aus Motoröl eingelegt.

Gruß Jürgen.

Lef.

Hallo Jürgen,
ein guter Tipp. Nur habe ich (zum Glück) keinen gebrochenen Kolbenring.
Ich hatte es vorher mit einen schmalen scharfen Schraubendreher versucht.
Wegen der Verkrustungen bin ich immer hängen geblieben.

Die Ecken werde ich aber wohl kratzend säubern müssen.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
momentan geht´s bei mir etwas durcheinander.

Zurück zum Deckel für Das Gegenläufigemassenausgleichsloch.

Die Aluscheibe habe ich auf Maß gedreht 137mm, also Spaltmaß ca. 0,5mm.

Den O-Ring habe ich besorgt: 125x6mm. Ich war überrascht, wie wenig der Ring trotz seine Dicke
nachgibt.

Dann ging es an´s Nutdrehen.

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Mit dem spitzen Stahl kann man sich gut reinnagen.

Später bin ich auf einen zurecht geschliffenen Abstecher umgestiegen.

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Ich habe mich an das Endmaß heran getastet, bis der Deckel stramm paßt.

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Am Ende paßte der Deckel perfekt.

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Als nächstes wird das zentrale Loch auf 14mm aufgebohrt und das M16-Gewinde für die
Befestigung geschnitten.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
bevor ich das Loch verschliesse, überlege ich noch unten ein Loch zu bohren.

Durch die Schlitze li/re-oben kann Mototöl in den verbleibenden Raum eindringen.
Durch die Bohrung kann es zirkulieren und ich verhindere ggf. das Absetzen von
Ölschlamm.

Was meint ihr?

Gruß
Jörg

Lef.

#345
Hallo,
das Loch ist dicht.
Damit der Schraubenkopf nicht so weit in den Block rangt und mit der KW kollidiert,
habe ich die Senkopfschraube auf 17mm runter gedreht (das Loch im Block hat 17,5mm)

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Um mögliche Rauheiten auf der Gußoberfläche sich abzudichten habe ich den Rand mit Dichtmasse
eingestrichen. (Das Blech auf dem Loch kompensiert die fehlende Dicke der Aluscheibe)

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Jetzt ist das Thema fast erledigt.

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Nur noch das überstehende Gewinde abschneiden.
Das Gewinde habe ich wohl nicht exakt gerade geschnitten. Oben steht die Scheibe etwas 1mm über.
Wenn´s beim weiteren Zusammenbau stört, flexe ich das weg.

Innen liegt die Schraube gut an. Die und das Gewinde habe ich vorher mit hochfester Schraubensicherung versehen.

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Wie man sehen kann, habe ich noch ein Loch gebohrt.

Gruß
Jörg

Luci

Hallo Jörg, na das sieht doch super aus!
Deine Drehbank hat sich echt schon bezahlt gemacht!  ;)
Gruß Alex
Alex fährt MAN 2P1
               MAN 4R2
               Güldner ADN 8H
               Güldner 517G

Lef.

Hallo Alex,
das die Scheibe leicht schief sitzt, ärgert mich schon ein bißchen.
Aber deswegen werde ich nicht von vorn anfangen.

Ja, die Drehbank ist eine enorme Erleichterung.
Ohne hätte ich mir so manches Mal etwas anderes einfallen lassen müssen.

Gruß
Jörg

Lef.

#348
Moin,
der Kolben und die Kolbenringe sind gereinigt und wieder montiert.

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Dann habe ich die Riemenscheibe repariert.

Ich habe ein 20er Kupferrohr aufgeschnitten und platt gekloppt.
Das habe ich von innen an die Riemenscheibe geklemmt und die Schweißstelle mit
einem Brenner heiß gemacht.

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Die innere Oberfläche ist zwar noch nicht perfekt, aber schon sehr gerade.
Die Lunker kann man mit wenig Drahtvorschub einfach schließen.

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Nach dem Abschleifen mit der Fächerscheibe ist die Riemenscheibe fertig repariert.

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Jetzt werde ich mich an den Ausbau der KW machen.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
ich habe das KW-Lager auf der Riemenscheibenseite gezogen.

Das Lager macht einen guten Eindruck.

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Die Dichtung ist kein Simmerring, stellt sich die Frage, ob man einen passenden einsetzen kann.

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ABER...... es ist zum verrückt werden.

Das Lager paßt nicht in der Ersatzgehäuse. Lager-Ø = 95mm Loch im Gehäuse = 78mm.

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Ich überlege ernsthaft den alten Block mit dem geflickten Frostriss auf Dichtigkeit zu prüfen und ggf.
Schweißen zu lassen.

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Unter den Umständen hätte ich mir das 3D-Puzzle bestimmt nicht gekauft.

Gruß
Jörg


Lef.

Hallo,
mein Treckerkollege Dennis war vorhin da, um sich das Desaster anzusehen.

Er stellte dann folgende Spekulation auf.
MWM hat bei dem Motortyp eine konstruktive Änderung vorgenommen.
Statt das Lager zusammen mit dem WEDI in einem Bauteil unter zu bringen, hat die Nachfolgegeneration
das Lager direk im Block sitzen und der Flansch für den WEDI wird nur noch drauf geschraubt.

Er hat dann das Teil mit genommen und das Lager ausgepreßt.

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Es sieht tatsächlich so aus, als ob das die Lösung des Problems ist.

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Ohne es genau gemessen zu haben, glaube ich, daß das Lager so in die Öffnung paßt.

Wenn dem so ist, brauche ich nur noch einen Flansch für den Dichtring.
Den kann ich zur Not selber drehen.

Also wieder Glück gehabt. Da muß man erst einmal drauf kommen.

Gruß
Jörg

Funkel

Ja manchmal ist das verdammt schwer zu verstehen was sich der Konstrukteur "damals" gedacht hat.
Aber du hast das Problem ja erfolgreich gelöst.  8)

Gruß Christian

Lef.

Hallo Christian,
die Änderung macht schon Sinn.
Bei der alten Variante war das Drehteil viel komplizierter.

Es mußten 4 Oberflächen exakt aufeinander abgestimmt gedreht/gespindelt werden.
(Lager, Lagersitz im Flansch, Aussenseite Flansch und im Block die Öffnung)

Die Oberflächen im Flansch entfallen jetzt, da der neue Flansch nur noch platt aufgeschraubt wird.

Ich überlege gerade. wie ich den Ölrücklauf bei der neuen Variante wähle.

Bei der Originalversion gab es eine Aussparung im Flansch und eine Bohrung im Gehäuse.

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bei der neuen Version mit Massenausgleich hätte der MEDI im Deckel des MAssenausgleichs gesessen.
Der Öldruckaufbau im Lager wäre kein Problem gewesen.
Bei mir befindet sich aber unterhalb der KW-Bohrung die Alu-Scheibe.
Da kann ich nicht am Rand bohren, da sonst der O-Ring zerstört wird.
Bohre ich zu weit mittig, wird der Flansch für den WEDI-KW riesig.

Ich habe mir überlegt leicht versetzt die Bohrung zu setzen.

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Die Bohrung ist dann zwar nicht im tiefsten Punkt, aber der Druck kann sich abbauen.
Stellt sich nur die Frage, ob sich unten Ablagerungen bilden, die die Dichtigkeit beeinträchtigen.

Gruß
Jörg

Lef.

Es geht weiter.
Der Flansch kann erst bemaßt werden, wenn ich die KW eingebaut habe.

Ich habe dann die Mechanik für´s Gasgeben ausgebaut, um dann an KW und Nockenwelle zu
gehen.

Der Lagerdeckel wird abgedrückt.

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Die KW habe ich nicht am Zahnrad der Nockenwelle vorbei bekommen,
so das ich sie vorher ausbauen muß.

Dazu muß ich zuerst den Deckel der NW-Befestigung abdrücken.

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Der Deckel ist ziemlich angerostet, also habe ich Rostlöser drauf gesprüht.

In der Wartezeit habe ich mir die Lagerflächen angesehen.

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Diese weisen etwas mehr Riefen als die der Riemenscheibenseite auf.
Ob das kritisch ist, laß ich meinen Kumpel Dennis beurteilen. Ich hab ja keine Ahnung.

Gruß
Jörg

Lef.

Nachdem ich beim Versuch den NW-Deckel abzudrücken der Schraube den Kopf abgedreht habe,
hab ich es noch einmal mit dem Rausfrickeln der KW versucht.
(auf die Restschraube habe eine Mutter geschweißt und so konnte ich sie rausdrehen)

Die Lagerflächen der KW sehen in meinen Auge gut aus.

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Die Dichtflächen der Dichtringe weniger.

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Ich will mal sehen, ob ich die KW in meine Drehbank bekomme, um die Dichtflächen zu glätten.

Beim Deckel der NW brauche ich etwas mehr Geduld.

Gruß
Jörg


Lef.

Manchmal hilft es vorher ein wenig zu denken.

Wäre das Gewinge zum Abdrücken ein durchgehendes Gewinde, würde dort das öl raus laufen.

Die Lösung sieht anders aus.

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Jetzt kommt der letzte Akt der Schmierarbeit.

Gruß
Jörg

Lef.

Für heute mach ich Feierabend.

Ich habe soweit alles ausgebaut.

Der Blick in die Ölpumpe zeigt, daß auch diese ok ist.

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Dann mußte noch die Buchse raus.

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Danach habe ich noch das KW-Lager auf der Riemenscheibenseite montiert.

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Es paßt perfekt.

Danach ging es in den Keller an die Drehbank.

Bilder kommen gleich......

Lef.

#357
.... es ging darum die Dichtflächen für die WEDI´s zu glätten.

Wir (Dennis war dabei) haben die KW zwischen die Spitzen gespannt.

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Die Welle haben wir auf Rundlauf vermessen (0,02mm)

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Als Gegengewicht haben wir 780g Auswuchtgewichte für Alufelgen fest geklebt.

Die Seite an der Riemenscheibe habe ich abgedreht, auf der Schwungradseite reichte Schleifpapier.

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Danach haben wir noch die Konen geschliffen.

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Fertig.

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Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
die Druckentlastung für den WEDI der KW an der Riemenscheibenseite ist erledigt.

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Das 3,5mm-Loch endet hinter dem O-Ring in dem Loch für den Massenausgleich.
Die verbleibende Dichtfläche ist 5mm breit, das sollte für eine drucklose Abdichtung reichen.

Eines gibt mir Rätsel auf.

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Drei dieser Bauteile befanden sich innen an der Stelle, wo auch der Gaszug angebracht ist.
In der ETL ab Motor 4051/1 kommen diese Teile nicht vor.
Beide Blöcke, die ich habe sind früher gebaut.

Kann mir jemand von euch sagen/schreiben wozu die dienen und wie sie in
die anderen Teile integriert werden?

Beim Auseinanderbauen war davon nichts zu sehen, die hingen einfach nur da....

Gruß
Jörg

bolzendreher

Hallo Jörg,

könnte es was mit Standgas / Vollgas zu tun haben, sieht so aus wie wenn man die Excenter von außen mit einem Schraubendreher verdrehen könnte, und dann mit einer Mutter fixieren. Dass man da irgendetwas einstellen kann.

Grüß Clemens