Ich gehe schon wieder "fremd" / Kramer U800

Begonnen von bolzendreher, 12.09.2018, 09:41:18

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bolzendreher

Hallo Christian,

ja, der Platz für Fahrer und Beifahrer ist schon ein wesentlicher Punkt, egal mit welchem aus meiner Verwandtschaft ich unterwegs war, ob 411, 421 oder 406, es ist echt eng da drinnen...

Klar, der Mog hat nen gewissen "Kultstatus" den der Kramer nie erreichen wird, ob sie sich im Gelände viele schenken werden, kann ich noch nicht beurteilen, werden wir aber testen. :)

Auf der Straße, vorwärts ist mit der Mog überlegen, da ist beim Kramer bei 65km/h Ende, dafür kann ich rückwärts wieder durch das 8-Gang Wendegetriebe punkten, da läuft er ca. 10% langsamer wie vorwärts...  :o

Kipper habe ich keinen, werde aber schauen, dass ich ihn zum Rückwärtskipper umbaue, glaub mehr brauch ich nicht, und dann wird's auch aufwändig, zumal ich ja noch ne Adler Doppeltrommelwinde unter der Pritsche habe...

Zapfwelle ist auch dran, die Verlagerung muss ich noch lösen, und Heckkraftheber muss ich noch nachrüsten. :)

Hab gestern mal nen Reifen auf eine Felge montiert, sieht schon gut aus. Jetzt muss ich dann die Bremsbeläge aufnieten und die Bremsen wieder komplett zusammen bauen, dann die Portale (Radvorgelege) und dann kommen die Räder drauf dann ist er wieder rollfähig und ich kann ihn umparken. :)

Bilder folgen  :D

Grüße

Clemens

Leo2


bolzendreher

Hallo Leo,

Danke für die Info, den Verkäufer kenne ich  ;)

Grüße Clemens

bolzendreher

Hallo zusammen,

war die letzten Wochen viel beschäftigt, da hatte ich wenig Zeit zum Schreiben.

Es geht weiter, hatte ja in der HA "Blattgold" gefunden, und deshalb das Differenzial weiter zerlegt. Die beiden Lager der Trabanten hatten sich verabschiedet, und dadurch hat die Welle auch schon gelitten :(

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Hab die Welle Laserschweißen lassen und zwischenzeitlich wieder geschliffen.

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sowie neue Lagerbuchsen auch Bronze gedreht

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An der Vorderachse ging es auch weiter:

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Bremsebeläge gesägt, gebohrt und aufgenietet und neue RBZ verbaut.
und die vorderen Bremsen sind auch wieder zusammen, jetzt noch die Vorgelege und die Bremstrommeln montieren, dann kann er wieder auf die Räder :)

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Zwischendurch hab ich mal noch einen Motor geholt. Ist aus einem Bagger, als wir ihn angeschaut / geholt haben, stand er über Nacht draußen und es hatte so ca. +2°C der Verkäufer hat ne Batterie dran gehängt und gestartet, ich konnte keine Leerumdrehung registrieren, der lief auf Schlag an, hoffe er ist wirklich so gut. :)

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Grüße

Clemens

RMW-Gerhard

Hallo Clemens,

frohes Neues Jahr!

Das sieht doch schon mehr als gut aus. Es ist richtig und wichtig für später, dass du jetzt in der Zerlegungsphase jedes Bauteil genau prüfst und gleich instand setzt. Damit musst du nach dem Zusammenbau nicht nochmal anfangen.
Aber das ist ja nichts Neues für dich.
Ist der Motor ein 912er?

Gruß
Gerhard
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

bolzendreher

Hallo Gerhard,

Richtig, ist ein 912er Motor, aber die alte Ausführung, da haben die Einspritzdüsen die Druckleitung noch auf der Seite. Ist aber trotzdem ein Direkteinspritzer.

Brauch noch nen Lüfter, der ist beim Ausbau zu Bruch gegangen...

Seit gestern Abend steht er vorne wieder auf seinen eigenen Füßen  ;)

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Grüße Clemens

bolzendreher

Hallo zusammen,

in den letzten paar Wochen hat sich nicht soooo viel getan, war mir in der Garage zu kalt.

Hab deshalb mal nen Versuch im Keller gemacht, der mich schon lang interessiert. Ein Bekannter, der im Motorsport tätig ist, hat mir vor paar Jahren schon mal erzählt, dass man bei luftgekühlten Motoren die Zylinder mit schwarzem Ofenrohrlack lackieren soll, damit die die Wärme besser abgeben können, weil schwarz die Wärme besser übertragen würde. Hab das "damals" beim Motor von meinem 914er gemacht und hatte danach das "Gefühl", dass er wirklich nicht mehr so warm wird. Hätte allerdings auch mit anderer Motoreinstellung zusammenhängen.

Also hab ich ein Stück Aluminium halb schwarz lackiert und geschaut was die Oberflächentemperatur macht...

Hab das Stück zunächst auf einer Herdplatte auf ca. 120°C erwärmt und dann auf eine Platte gestellt, so dass die aufsteigende Wärme der Platte keinen Einfluss hat.

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also das ganz rechte Multimeter ist mit Wärmeleitpaste in einer kleinen Bohrung, das linke liegt mit dem Fühler auf der lackierten Fläche, das mittlere direkt auf dem Aluminium.

Werde zukünftig auch wieder die "heißen" Teile mit schwarzem Ofenrohrlack lackieren

Grüße

Clemens



bolzendreher

Ich schon wieder,

das Getriebe habe ich auch geputzt, zerlegt, lackiert, frisch abgedichtet und zusammengeschraubt.

8-Gang Wendegetriebe, mit einer Schaltsperre, die nicht mal die eingefleischten Kramer-Experten kennen... Aber ich denke sie ist sinnvoll und gut.

Folgender Hintergrund, es sind ja eigentlich "nur" 4 Gänge in 2 Gruppen, die man aber mit einem Hebel durchschalten kann.
Wenn ich vom 4.ten in den 5.ten Gang schalte, schalte ich ja quer die Gruppe, und der 5.te ist wieder der erste. Und jetzt kommt die Schaltsperre zum Einsatz:

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Die sichtbare Hülse mit der Nut drinnen ist seitlich federnd gelagert. Wenn ich jetzt also vom 4.ten in den 5.ten Gang schalte, beim quer Schalten (Gruppe) wird die Hülse seitlich gegen die Feder gedrückt, und man kann nicht weiter in die 7.te-8.te Schaltgasse schalten, wenn man jetzt in der Schaltgasse 5.te-6.te Gang einen Gang einlegt, dann läuft die Verriegelung über eine Schräge aus der Nut, die Hülse rutscht mit der Feder in die Mitte und man kann ich die Schaltgasse 7-8 schalten. :) zurück genau gleich. Denke unter Last ist das echt gut, wenn man "schnell" quer schaltet, kann man sicher leicht eine Schaltgasse zu weit kommen, und dann geht das große Suchen los, bis der ganze Zug steht und alles von vorne losgeht...

Die Dichtflächen an den Flanschen von den Zapfwellenabtrieben sind auch fertig, also kommen Speedi Sleve Ringe drauf:

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Getriebe zusammen und einbaufertig:

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Da ja ein anderer Motor rein kommt mussten wir schauen wie es an der Servolenkung vorbei geht, (alles ziemlich Eng)

Dazu musste die "Nase" mal dran... (bissel verschwommen)

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Der vordere Motohalter ist geändert, jetzt den Motor noch überholen (abdichten) und alles farblich gestalten, dann ist wieder ein Thema durch. :)

Grüße

Clemens

bolzendreher

Einen wunderschönen guten Tag zusammen,

mir ist gerade aufgefallen, dass ich Euch etwas vernachlässigt habe. *schäm*

Aber es ging die letzten Monate weiter, deshalb schreib ich wieder bissel was  :)

Dem Motor habe ich zwischenzeitlich ein Dichtungspaket spendiert und habe dabei festgestellt, dass er wohl vor nicht all zu langer Zeit mal komplett überholt worden sein muss, als die Ölwanne ab war, sah alles aus wie neu, sogar die tiefen Spuren eines RaWeDis waren nicht vom aktuellen, sondern von früher mal. :) also Neues WeDis rein, Dichtungen erneuert, zusammengeschraubt und farblich gestaltet. Die Einspritzpumpe habe ich einem BOSCH Profi gebracht um sie auf 2800U/min zu drehen (so steht es im Datenblatt des Fahrzeugs) Der Typ von BOSCH hat noch gejammert, dass er ihn nur auf knapp 120PS bringt, da ich ja "nur" die kleinen Förderelemente in der Pumpe habe, hab ihm dann erklärt, dass ich nur die Drehzahlen brauche, Leistung ist nicht soooo wichtig. Original hat er auch "nur" 80PS, da ich aber ein verstärktes Getriebe / verstärkte Achsen drinnen habe ist die Mehrleistung auch kein Problem. Bevor ich den Motor geöffnet habe, haben wir noch ne Kompressionsdruckprüfung gemacht, laut DEUTZ-Unterlagen sollte er zwischen 20 und 28bar haben, zwischen 27 und 32 hat er. :) glaub der ist nicht schlecht  ;)

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Kompressionsdruckprüfung

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farblich gestaltet

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und eingebaut

Es war ja eine Adler Doppeltrommelseilwinde aufgebaut, und da alles Mögliche unterlegt war, wollte ich mal testen wie sie genau montiert sein muss, dass ich keine 100 Teile unterlegen muss, sondern links und rechts "nur" einen zusammenhängenden Streifen.

Also habe ich die Winde mal an ihren angestammten Platz gestellt.

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Adler habe ich angeschrieben und nen Tag später alle Infos zur Winde bekommen, top!

Da der neue Motor ja ne Hydraulikpumpe hat, und ich ihm sowieso ne Hydraulikanlage spendieren wollte hab ich im Web nach nem Öltank gesucht und bin für paar Euros fündig geworden, da soll er mal irgendwo hin:

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geht gleich weiter.

bolzendreher

so, es geht weiter.

Blecharbeiten sind auch jede Menge zu tun, und da ich kein Freund von Spachtelmasse bin, hab ich mir im Web ein Start-Set "Verzinnen" besorgt. nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt es zwischenzeitlich in der Fläche jedenfalls einigermaßen gut, an einem senkrechten Blech schaffe ich es noch nicht so richtig, aber ich kann ja die Teile alle legen.  ;)

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Rostnarben

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verzinnt

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gefeilt. Immer noch Löcher, also noch mal...
Nicht zur Strafe, nur zur Übung...

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ne dünne Schicht Füller drauf, verschliffen, farblich gestaltet, fertig, kann bis zum Anbau auf die Seite. :)

Die Kabine ist eine der größeren Baustellen.

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Die Rückwand haben wir gleich mal großzügig entfernt

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Da war wohl ein Schweißvirtuose am Werk...

Dachhaut runter und den nackten Tatsachen ins Gesicht guggen:

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20 Blechle kreuz und quer aufeinander geschweißt und kein Gramm Rostschutz dazwischen...

geht gleich weiter

bolzendreher

Da die Rückwand der Kabine mehr Rost als alles andere war, haben wir da ne neue angefertigt.

Um den Radius zu biegen habe ich einem Rohr 2 Anschläge angeschweißt und das Blech auf einer Schwenkbiegemaschine drum rum gezogen:

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mir gefällts. :)

Das Gerippe der Hütte ist auch nicht mehr so besonders, also haben wir paar 4kt Rohre eingeschweißt, auf die später die Haut aufgeschweißt wird, die gekanteten, punktgeschweißten Bleche von früher hatten ein sehr hohes Rostpotential...

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Gerippe

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so kommen die beiden drauf, in der Mitte gestoßen, und oben muss das Heckfenster noch ausgeschnitten werden.

Die Einspritzpumpe ist zwischenzeitlich auch wieder gekommen und eingebaut. Da ich eine Riemenscheibe mit einer Rille mehr besorgt habe, und nicht 100%ig wußte ob die OT Markierung stimmt habe ich mir die "gesucht". Danach habe ich dann eine Grad-Scheibe auf Folie ausgedruckt und aufgeklebt, gleich mit FB Markierung. Man sieht es nicht so gut, aber so fällt sie auch nicht auf, wenn ich sie drauf lasse  ;)

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Gradscheibe mit FB Markierung

So, das ist der aktuelle Stand der Dinge, melde mich wieder, sobald es was zu erzählen gibt. :)

Grüße

Clemens


RMW-Gerhard

Hallo Clemens,

danke für deinen Bericht.......und das am heißesten Tag in Deutschland! Respekt!

Ich hatte die Fortsetzung auch schon vermißt, kann aber verstehen, Restaurierung kommt vor Schreiberei.

Tolle Arbeit die du da machst, die Mechanik hast du ja im Blut, dass du jetzt als "Bolzendreher" auch noch zum "Blechvirtousen" wirst....... ;) ;)

Welchen blauen Farbton hast du da gewählt? Ist das eine RAL Farbe?

Weiterhin viel Motivation und gutes Gelingen

wünscht

Gerhard



Bei allem was du tust........denk an das Ende!

bolzendreher

Hallo Gerhard,

Danke für deine Wünsche,

es ist RAL 5002 ultramarinblau und das rot ist RAL 3003 rubinrot.

Der "echte" Blechvirtuose ist mein Senior, hat ca. 60 Jahre Erfahrung...

So ergänzt sich das ganz gut. Er richtet tagsüber die Blechle vor und wenn ich von der Arbeit komme brutzeln wir sie rein.  ;)

Es wird, Schritt für Schritt.

Ziel ist das Kramertreffen an Pfingsten 2020 in Gutmadingen... Wobei gegen eine Runde ums Haus diesen Herbst noch, hätte ich auch nichts einzuwenden  :D

Grüße Clemens

bolzendreher

Hallo zusammen,

mir ist aufgefallen, dass ich Euch vernachlässigt habe...

seit dem letzten Bericht hat sich bissel was getan...

Das Hauptthema war die Kabine und die Türen:

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Den Luftauslass hab ich auch neu gebastelt...:

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Dann hab ich mal großzügig Füller angerührt:

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Da ich die Garage nicht staubfrei bekomme, habe ich die Kabine meinem Kollegen gebracht, sonst ärgere ich mich nachher nur, wenn überall Staub drinnen ist: so kam sie dann zurück (war leider schon dunkel)

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Und hier schwebt sie wieder an ihren ursprünglichen Platz:

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Vor dem Lackieren habe ich die Rückwand dick mit überlackierbarem Steinschlagschutz / Antidröhn eingespritzt, damit nicht gleich alles versaut ist, wenn man mal was vor der Pritsche runter fällt, und ich hab die Hoffnung, dass die Kabine dadurch auch bissel ruhiger wird...:

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Eigentlich war ja mein Plan, 2019 noch mal zu fahren, das hat leider aus technischen Gründen nicht geklappt, aber am 04.01.2020 war es dann so weit, nach ca. 20 Jahren hat er sich das erste mal wieder aus eigener Kraft bewegt: bei einem 8-Gang Wendegetriebe kann man(n) ganz schön in den Gängen rum rühren. :)

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Die Befestigung der Seilwinde haben wir erneuert, und die Pritsche bekommt einen neuen Rahmen und paar Verstärungen, man(n) weiß ja nie... Bordwände und Boden sowieso

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den Kabelsalat muss ich dann auch noch mal sortieren, bzw. ich mache ihn sowieso neu, und werde die eine oder andere Funktion / Leerkabel ergänzen.

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Als ich mir den Schaltplan zu Gemühte geführt habe, musste ich 2x schauen, bis ich es geblickt habe, die haben doch tatsächlich 2 Bremslichtschalter eingebaut, einen für die 2-Kammerleuchten (also gelbes Bremslicht) am Zugfahrzeug, und einen 2.ten für die 3-Kammerleuchten des Anhängers, da fällt einem echt nix mehr ein...

Wir noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die ganzen Zierleisten, Kabel, Lampen, und der Rest funktionsfähig wieder an Ort und Stelle ist. Aktuell kann ich leider die "groben" Eisenteile nicht weiter bearbeiten, da ich nicht strahlen kann weil das Gerät über den Winter abgebaut ist.  :'( dann bereite ich halt alles vor, und wenn es wieder wärmer ist, gehts wieder los.  ;)

In diesem Sinne,
Grüße Clemens 




RMW-Gerhard

Hallo Clemens,

herzlichen Glückwunsch zum erhöhten Herzschlag bei der ersten Fahrt und meine Anerkennung für den "Häuslebauer."

Gruß
Gerhard
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

bolzendreher

Hallo Gerhard,

Dankeschön *rot werd*

Grüße Clemens

bolzendreher

Hallo zusammen,

war die letzten Monate mehr am Schrauben als am Schreiben...  ;)

Deshalb wollte ich Euch mal wieder bissel informieren. :)

die letzten Themen waren ja die Probefahrt und mein Kabelsalat...

den Kabelsalat hat ich in den Griff bekommen:

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danach ging es mit der Pritsche weiter:

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das nächste größere Projekt war die Seilwinde, da hatte es ganz schön Untermieter...:

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nachdem ich die alle "umgesiedelt" hatte, wurde alles zerlegt, gestrahlt und wieder neu aufgebaut: hab bei Adler angefragt und die Unterlagen bekommen, um die Kupplung korrekt einstellen zu können.

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man sieht rechts gut die "selbsteinfallenden-Bremsbacken". das Seil läßt sich vielleicht paar cm rausziehen, dann ist die Bremse zu. Sobald man anfängt zu ziehen öffnet die Bremse konstruktionsbedingt, sobald man aufhört zu ziehen ist die Bremse wieder zu. Mit dem schrägen Hebel unten kann man sie Lösen, das passiert über die Mechanik (Kurvenbahn), die vom Handrad angetrieben wird. Totmannschaltung hat die noch keine, aber das Nachfolgemodell.

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und gleich montieren, damit sie auch versorgt ist. Mit den beiden Handrädern kann man beide Seiltrommeln unabhängig voneinander steuern. Diese kann man auch rechts einstecken und dann entsprechend wieder bei steuern. :)

und gleich Pritsche drauf und mal raus:

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geht gleich weiter.



bolzendreher

Die Sitze waren noch ein Thema.

Nachdem der Sattler seinen Preis aufgerufen hatte, hab ich bissel im Web geschnüffelt, und meine bessere Hälfte und ich haben festgestellt, das probieren wir selber...

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also, Material bestellt und losgelegt:

Sitzfedern in einen Rahmen geschraubt:

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in einem Video im Netz habe ich gesehen, dass sich Schaumstoff anscheinend super mit dem "Moulinex" Fleischschneider schneiden lässt, geht super. Dann alles mit Sprühkleber zusammengeklebt und die gewünschte Kontur geschnipselt:

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Den Bezug genäht und drüber damit:

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hab das Logo digitalisiert und im Geschäft mittem Laser ins Kunstleder gebrutzelt, damit man den Lehnen ansieht, wo sie hin gehören:

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mir gefällts. :)

dann hat die Seilwinde endlich noch ihre neuen Seile bekommen, original war Ø12 und 65m, die Gelehrten waren sich aber alle einig, dass bei einer 3to Winde ein Ø11mm Seil ausreicht, also hab ich jetzt 2x 70m Ø11 drauf. ;)

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bolzendreher

Zwischendurch hat mich noch ein Anhängsel angelacht, und musste einfach zuschlagen:

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ich finde die beiden passen gut zusammen:

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eigentlich wollte ich erst den U fertig machen, aber Senior hat gemeint, dass er ja schon mal anfangen könnte... also Bordwände weg, Blechboden runter und Holzboden raus...

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Zerlegt, entlackt, neu lackiert und wieder aufgebaut:

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Bordwände noch bissel ausrichten:
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Holzboden drauf und wieder ein neues Blech drüber:
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jetzt noch paar Restarbeiten, dann steht eine Vollabnahme nix mehr im Weg...

Grüße
Clemens




Luci

Hallo Clemens.
Sauberes Gespann! Ich hör schon wie der Wald ruft!  ;)
Gruß Alex
Alex fährt MAN 2P1
               MAN 4R2
               Güldner ADN 8H
               Güldner 517G