AS 440 A mit Bagger

Begonnen von Lef., 09.07.2009, 23:08:23

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Lef.

Hi, zufällig habe ich gerade gesehen, daß mein letzter Beitrag der 500te ist.

Das ist für mich Anlaß mich bei Allen zu bedanken, die mein Projekt mit viel hilfreichen Tipps und
viel aufbauenden Kommentaren begleitet haben.

Nach meiner groben Zeitplanung habe ich gerade Halbzeit, also auf die nächste 500.

Gruß + Dank
Jörg


Lef.

#501
Es geht weiter.
Ich habe den Tragblock von der Achse getrennt, diese hochgelagert und den Kran dann rausgezogen.

[attachment=1]

Die Nadellager sehen nicht gut aus, verrostet, und scheinbar fehlen auch schon einige.
Es kann natürlich sein, daß ich sie beim Transport verloren habe.

[attachment=2]

Gibt es die Nadeln noch? Oder kann man die Lagerung mit einer Messingbuchse vornehmen?

Gruß
Jörg

Lef.

#502
Hi, ich habe noch ein Bild vom Federtragzapfen gemacht:

[attachment=1]

So toll sieht der auch nicht aus.
Ich denke, ich muß den Abdrehen lassen.
Dann paßt doch aber das Lager nicht mehr?!

EIne Bezugsadresse habe ich gefunden:
http://www.mercateo.com/p/140-394380/NK_60_35_FABRIKAT_INA.html

Wie geht ihr da vor?


Gruß
Jörg

BulliBaer

Hallo Jörg,

wenn man das passende Nadellager nicht mehr bekommt, würde ich den Federtragzapfen soweit abdrehen (lassen), dass ein normales, geschlossenes Rollenlager passt. Ich persönlich würde das eigentlich generell machen, da ein Rollenlager vermutlich leichte zu bekommen ist ... aber ich bin in der MAN-Technik nur ein (fortgeschrittener) Anfänger ...  ;D ... Mal schauen, was die Spezialisten sagen ...  ??? ...

Gruß ... Rudi ...
wenn Du auf die Schnauze fällst, so ist das nur ein Grund aufzustehen.

alte Gefährten in meinem Besitz:
MAN 2L4 - Bj. 1961
Dethleffs Beduin WoWa - Bj. 1961
Solo Motorhacke Typ 505 / 12
Ford Kuga Platinum Allrad 150 PS Bj. 2016
Quad TGB Blade 550 EFI LOF

Lef.

Hallo Rudi,
den Gedanken hatte ich auch.
Wenn du dir das Bild ansiehst, kannst du sehen, daß nicht viel Fleisch zum Abdrehen da ist.
Die beiden Gewindebohrungen für die Befestigungsplatte sitzen verdammt dicht an der Oberfläche.

Ich war kurz mal messen: es sind gerade 7mm incl. Gewinde.
Aber wie du schon schreibst: Mal sehen was die Spezialisten meinen.

Gruß
Jörg

Lef.

#505
Hallo,
ich habe das Innenleben des Tragblockes herausgeschlagen, nur Schrott.

[attachment=1]

Das vordere Lager hatte keine Nadeln mehr, und ist auch schon mächtig abgeschliffen.
Da muß ein Fachmann ran.

Beim Zerlegen der Blattfeder bin ich an einen Punkt gekommen, an dem ich nicht so
recht weiter weiß.

[attachment=2]

Wie kriege ich die 4 letzten Federn auseinander.
Die 2te von oben kann man sicher durchschlagen, dann ist aber Schluß.
Muß ich die Niete der oberen wegschleifen?

Ich wollte alle richtig säubern, lackieren und wieder zusammen bauen.

Gruß
Jörg

MAN-fantast

Jörg, Du musst die Federklammer vorglühen und dann "öffnen" - die Nieten würde ich nicht zerstören.  Beim Zusammenbau lohnt es sich die Federblätter einzufetten wegen Rostschutz und geringer Verschleiss.

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

Lef.

Danke für den Tipp.
Dann muß ich wohl mal wieder zum Dorfschmied, so eine heiße Flamme habe ich nicht.

Zum Schmieren hatte ich an Graphit- oder Kupferpaste gedacht.

Gruß
Jörg

Eifel MAN

Hallo Jörg !

Kommst ja gut voran,freut mich ! Bin grade von einem großem Traktortreffen zurück gekommen (über 400 Traktoren ), leider waren nur ein paar MAN da... Mit Deinem Lagerzapfen könntest Du mal bei einem Baumaschinenhändler vorbei schauen (Atlas, Liebherr, O&K, Terex, usw. ), die haben oft Buchsen die in den Tragbock passen. Wir haben vor 2 Jahren von unserem 18er E-Teileträger den Vorderachsbock auffräsen und den Zapfen abdrehen lassen und eine Buchse von einem Atlas 1504 eingesetzt. Wollten im nächsten Winter an dem 18er mit Schneeschild den Bock umbauen, und dann in den Tragbock auch eine Buchse einsetzen.
MfG.: Eifel-MAN

Lef.

Hi, das ist ein guter Tipp.
Mein Kumpel hat häufig mit Liebherr zu tun, der wird sicher für mich mal fragen.

Gruß
Jörg

man leo

Jörg ich würde Dir auch raten zu einem Baggerbetrieb zu gehen wo öfters solche Dinge in Angriff nehmen? Die haben das Werkzeug und die Fertigkeit dazu.
Du kannst Dir auch eine Büchse anfertigen lassen für den Zapfen und ein passendes Lager für den Träger ob Du dies aber gerade so bekommst wie Du es brauchst ist fraglich. Aber eine Alternative ist es auf jeden Fall den Träger musst Du allerdings erweitern.
Gruß
MAN Leo

man leo

Jörg was machen die abgebrochenen Schrauben bist Du weiter gekommen ?
Hat sich was mit dem Träger getan und dem Tragzapfen hast Du eine Reparaturquelle ausfindig machen können ?
Gruß
MAN Leo

Lef.

Hallo Leo,
die abgebrochenen Schrauben habe ich ein paar mal angefaßt.
Da ich nur die konischen Ausdreher habe, bin ich nicht zu kräftig ran gegangen, ich will die nicht weiten.
Ansonsten kann der Rostlöser zeigen was er kann, ich habe keine Eile.

In dieser Woche bin ich zu nichts gekommen, ich hatte keinen Antrieb bei der Hitze nach Feierabend noch etwas zu machen.

Gestern haben wir für meinen Sohn ein Mokick gekauft (Honda Cb 50 J, Bj. 1981, 14tkm. Ich suche noch Unterlagen....).
Da habe ich heute das Lenkradschloß ausgebohrt, und erneuert. Danach hat sich´s nicht mehr gelohnt etwas
Neues an zu fangen.

Morgen gehts weiter.

Gruß
Jörg

Eifel MAN

Hallo Jörg
Was benutzt Du für einen Rostlöser? Ich kann Debus empfehlen, ist zwar teuer aber es ist viel besser wie WD40 oder Caramba.
MfG.: Eifel-MAN

Lef.

Moin, das kann ich Dir nicht sagen. Das ist die Hausmarke einer Hamburger Firma, die lassen sich die Dosen bedrucken.

Das Zeug wirkt nicht schnell, aber gründlich.
Wenn die Bolzen in ein paar Wochen nicht rausgehen, werde ich mich an Deinen Tipp erinnern.

Gruß
Jörg

MAN-fantast

Hallo Jörg,

wenn ich Deine frühere Bilder anschaue denke ich dass die Schrauben kaum festgerostet sind, alles war ja in Öl und Dreck konserviert.  Ich denke die Schrauben eher überbelastet/gestreckt sind(?).  In solchem Fall ist meiner Rat:  Zuerst die Schrauben durchbohren und weiter sie gut rotglühen.  Dann lassen sie sich normal abkühlen und probiere mit dem Ausdreher - ich habe der Eindruck dass die Schrauben dann sich in den Gewindebohrungen wieder "anpassen".

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

Lef.

Hallo Magne, das kann natürlich auch sein.
Es ist schon auffällig, daß ausgerechnet nur die Eckschrauben gerissen sind.
Ich werde mich mal umhören, wer einen entsprechenden Brenner hat.

Momentan bereite ich gerade den Bau eines Montagegestells für die Vorderachse vor, damit ich vernünftig dran arbeiten kann.

Gruß
Jörg

Lef.

#517
Hallo, der Bock ist fertig.

Ich habe allen möglichen Schrott (ich werfe ja nix weg) zusammengesucht, und zusammengebraten.

Das Ganze sieht nicht schön aus, ist aber sehr stabil.

[attachment=1]

[attachment=2]

In ein paar Tagen kriege ich meinen Werkstattkran wieder, dann werde ich sehen,
ob ich die Abstände der Auflagen richtig bemessen habe.

Gruß
Jörg

MAN-fantast

Guten Abend Jörg,

ich finde Deine Einrichtung als eine sehr glückliche Lösung.  Alle, der die Allradachse auf dem Boden überholt hat, weiss von was ich rede ...  Wirst Du der Bock gesetzlich musterschützen?

Übrigens, wie ist der Zustand der Achse - Achsschenkelbolzen, Druckscheiben usw.?

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

Lef.

#519
Hallo Magne,
der Bock ist für den Nachbau frei gegeben :), ich würden aber damit warten,
bis ich die Stütze für den Allrad- "Zutrieb" angeschweißt habe.

Heute am Sonntag konnte ich nicht flexen (und auch keine Schlacke abklopfen),
also habe ich ihn noch nicht ganz fertig.

Die Achse habe ich bisher nur wenig begutachtet.
Die Räder haben kein Spiel. In den Kreuzgelenken sieht es anders aus, da muß ich wohl ausbuchsen.
Anders als die meisten Teile vom MAN haben die Verschraubungen recht viel Rost, so daß
ich erst eine umfangreiche Säuberung vornehmen muß.

Das erste Problem wird der Spurstangenschutz sein.
Auf der rechten Seite ist der mit einer gebogenen Gewindestange befestigt, deren heftig angerosteten Muttern
nur mit einem Maulschlüssel zugänglich sind. Vermutlich muß ich dort zur Flex greifen.

Gruß
Jörg