AS 440 A mit Bagger

Begonnen von Lef., 09.07.2009, 23:08:23

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Karl-Ernst

Bei meinem 35er war damals die Nutmutter garnicht gesichert, weder mit Körnerschlägen noch mit dem Sicherungsblech, obwohl es vorhanden war.
Daran kann man nur mal sehen, wie nachlässig manche Leute an den Schleppern rumschrauben.
Mit freundlichen MAN-Gruß

Karl-Ernst

man leo

#841
Karl-Ernst,da brauchst Du Dich nicht wundern wenn das ganze nachher Spiel hat ?
Gruß
MAN Leo

Lef.

Moin,

es geht weiter.
Um sicher zu stellen, daß das innere Lager genügend Schmierung erfährt,
habe ich den Hohlraum mittels Trinkhalm mit Fett gefüllt.
Der Trinkhalm läßt sich gut bis zum Lager einstecken.
(Auch mein Sohn hat gute Ideen)

Die Presse habe ich zu diesem Zweck mit der Spitze versehen.

[attachment=1]

Mit der Aktion wollte ich verhindern, daß beim Schmieren durch den Fettnippel, das
ganze Fett durch den nicht mehr so ganz stramm sitzenden großen Simmerring raus gedrückt wird,
und beim inneren Lager nichts ankommt.

Gruß
Jörg

man leo

Jörg,wenn ich neue Radlager einfette drehe ich immer die Welle,dabei zieht sich das Fett nach unten und man kann immer Fett nachgeben.
Eure Idee ist aber auch nicht schlampig darauf muss man auch erst kommen.  ;)
Gruß
MAN Leo

Lef.

Moin, die erste Lackschicht ist drauf. Nachher noch Durchgang 2.

[attachment=1]

Bis zum Frühjahr verschwindet das Teil in der Garage.
Demnächst kommt die rechte Seite dran, dann beginnt das Spiel von vorn.

Gruß
Jörg

Danny

Dabei hast du doch jetzt Übung ;)

Lef.

Danny, genau, das mach ich zwischen 12Uhr und Mittag. :)

Was mich ja ein wenig wundert... meine Farbwahl hat keine Proteste ausgelöst...
ist doch nicht original, oder???

Gruß
Jörg

man leo

Man Jörg,bei Dir weihnachtet es aber schwer ? Ich wäre froh ich könnte auch ein Bild einsetzen wo was gegangen wäre am 32'er.
Gruß
MAN Leo

Lef.

Leo da machst Du etwas falsch. :)
Rekrutiere Deine Kinder, deck den Stubentisch ab, und laß Dir die Teile ranschleppen.

Dann kannst Du Schleifen, Lackieren und Schrauben.
Wenn Du dann wieder auf den Füßen bist, brauchst Du nur noch zu montieren. :) :)

Nee im Ernst, ich wünsche Dir, daß es Dir bald wieder besser geht.
Dann hast Du bald alles wieder aufgeholt.

Gruß
Jörg


MAN-fantast

Jörg, betreff deine Farbwahl ... Du zielst auf grünen Radnaben ?  Für uns wer mit MAN's aufgewachsen sind, kann dieses Detail sehr fremd wirken ...  :-)   aber die Hauptsache ist dass noch ein MAN vom Schrott gerettet wird ... !!

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

Lef.

Ja Magne,
das meinte ich, aber nicht ganz ernst.
Ich habe nur auf die Farbdiskussion angespielt.
Mir gefällt das Grün einfach besser.

Du hast natürlich Recht. Die Erhaltung der Maschine steht im Mittelpunkt.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
die Welle dreht sich nach meinem Geschmack zu schwer.
Kann es sein, daß ich die Nutmutter zu fest angezogen habe?

Gibt es Drehmomentangaben?

Gruß
Jörg

Danny

Ob du die Mutter zu fest angezogen hast lässt sich auf die Entfernung schlecht beurteilen ;),sein kann das schon aber denke dran das du das ganze Differential mit durchdrehst,oder hast du den Nabendeckel noch nicht drauf?.Drehmomente gibt es nicht dafür,man kann bei diesen Arbeiten nur mit Gefühl arbeiten.Drehe die Mutter fest bis sich die Nabe schwerer drehen lässt und dann gehst du eine "Zacke" vom Sicherungsblech wieder zurück.lässt sich immer schlecht erklären aber wenn du an der Nabe drehst während du die Mutter anziehst merkst du schon das dann das Lager schwerer geht.

Lef.

#853
Hallo Danny,
ich habe das Teil noch nicht an die Achse montiert.

Aufgrund deiner Erklärung weiß ich aber, was ich falsch gemacht habe:
Ich habe nur fest angezogen, aber keine Sicherungskerbe zurück gedreht.

Ich denke, das fällt unter die Kategorie Anfängerfehler.

Das werde ich nachholen, wenn es auf der Achse montiert ist. Dann geht´s einfacher.

Dank für den Tipp.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
da es heute frühlingshaft warm geworden ist, habe ich begonnen die rechte Antriebsseite der Allradachse
zu zerlegen. Das wird wohl meine letzte total-dreckig-schmierig-ähbäh-Aktion sein.

Es ergibt sich bisher fast das gleiche Bild wie auf der linken Seite.

[attachment=1]

[attachment=2]

Der untere Achsschenkelbolzen sitzt (wie links) extrem fest.
Das Ringkegellager (36) saß stramm auf dem Achsschenkel, das habe ich zusammen mit der Nabe abgezogen.
Der große Simmerring in der Nabe ist schief eingebaut,
und die zugehörige Lauffläche ist auch eingelaufen.

Da der Simmerring auf der linken Seite aber trotzdem stramm drauf saß, werde ich auch
jetzt nichts daran ändern.

Gruß
Jörg

Lef.

Es ist geschafft, Der Antrieb ist ausgebaut.

[attachment=1]

Das Nadellager ist auch hier top in Ordnung

[attachment=2]

Man beachte die Kruste, die ist so hart, die geht nur mit Hilfe eines Stecheisens ab.

[attachment=3]

Morgen gehts ans Reinigen, um das Kreuzgelenk vollends zu demontieren.

Gruß
Jörg

MAN-fantast

Hallo MAN-Schraubers,

die untere Achsschenkelbolzen aus zu treiben ist fast immer eine gewaltsame Affäre; ich habe mich manchmal gewundert, warum wurde hier nicht zusätzlich zwei M12 Gewindegänge gebohrt?  Dann hätte man zwei Schrauben eindrehen können und die Arbeit würde sehr vereinfacht geworden ... - wo waren die MAN-Konstrukteure ... ?

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

Lef.

Ja Magne. das wäre hilfreich.
Zu diesem Zweck nehme ich immer Stecheisen.
Die sind einseitig flach angeschliffen. Damit läßt sich der erste kleine Spalt besser
erreichen, als mit den steil und beidseitig angeschliffenen Meisseln.

Ich bin sehr erleichtert, daß das Nadellager im Achsrohr intakt ist.
Heinz hat berichtet, daß die häufig zerstört sind, und es kaum möglich ist,
neue zu besorgen.

Gruß
Jörg

Danny

Wir haben im 45er neue Nadellager verbaut,leider gibt es die Original Größe nicht mehr und das neue ist etwas schmaler und wurde mit einen Passenden Ring zwischen Nadellager und Simmerring verbaut.Ich schaue mal nach Fotos wo man das Ganze sieht.

Lef.

Hallo Danny,
das ist natürlich eine super Alternative.
Welche Abmessung hat das verbaute Lager? (nur für die Vollständigheit des guten Tipps)

Gruß
Jörg