Autor: Peer Thema: Instandsetzung 2P1  (Gelesen 30389 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Peer

  • > 100 Beiträge
  • ***
  • Beiträge: 144
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #40 am: 20.04.2023, 00:57:05 »
So, es hat sich ein bisschen was getan...
Im Winter macht das arbeiten in der zugigen Werkstatt wenig Spaß, aber im Laufe des Frühjahrs hat der MAN einige Teile verloren und in den letzten Tagen ging es ordentlich vorwärts sodass ich in der Werkstatt nun wieder etwas Platz zum arbeiten habe.
Der Trecker ist in kompakte Teile zerlegt die ich mir nun einzeln vornehme.

Natürlich denkt man bei der Arbeit nicht immer an Bilder. Ich habe einige gemacht um zu dokumentieren wie was zusammen gehört, aber nicht immer vom Arbeitsfortschritt.
Überhaupt habe ich ungefär 3 Eimer Schmock mit Spachtel und Schraubenzieher abgekratzt.
Der positive Nebeneffekt: Es gab praktisch kaum festgegammelte Schrauben.

Demontage, die ganzen Anbauteile sind schon ab und verräumt.
Instandsetzung 2P1 - demontage1.jpg
Instandsetzung 2P1 - demontage2.jpg
Instandsetzung 2P1 - demontage3.jpg

Das Lager vom Vorderachsbolzen hat es definitiv hinter sich. Das könnte daran liegen dass der Schmiernippel unter einer dicken Dreckkruste gut versteckt war.
Instandsetzung 2P1 - demontage4.jpg
Die Anlaufscheiben haben auch schon ein wenig gearbeitet.
Instandsetzung 2P1 - demontage5.jpg

Und das ist der aktuelle Stand: Ein hübsches 2500-Teile Puzzle mit Einzelteilen bis schätzugnsweise 200kg.
Für den Motor mit Hilfrahmen habe ich mir quick&dirty einen Rahmen geschweißt sodass ich die ganze Einheit mit der Ameise verfahren kann.
Für den Rest dann endlich mal den Motorkran fertig gemacht dessen Teile bestimmt schon ein Jahr in der Ecke standen.
Die grauen Kisten im Hintergrund enthalten die ganzen Anbaukleinteile.
Die zusammengehörigen Teile werden in Tüten verpackt und dann thematisch in die Kisten.
Parallel zur Demontage werden die Stück für Stück am Teilewaschtisch, im Ultraschall oder mit der Stahlbürste gereinigt.
Instandsetzung 2P1 - demontage6.jpg


Natürlich habe ich dabei auch ein paar Schäden gefunden. Nicht verwunderlich bei einem 60jährigen der in den letzten 30 Jahren zu wenig Liebe hatte:

  • Die Laufbahn vom 2. Zylinder hat nen Fresser und der Ruß ist an einer Stelle mehr abgerieben als es sein sollte. Zylinder habe ich noch nicht gezogen aber das riecht verdächtig nach gebrochenen Kolbenringen.
    Den Block hätte ich gerne gelassen wie er ist, aber gut - dann wird das auch nochmal zerlegt. Ich hoffe aktuell, dass zumindest Kurbelwelle und Pleuel und deren Lager noch in Ordnung sind.
  • An den Einspritzdüsen war schonmal jemand dran. Ich habe eine Kugelfischer-Einspritzanlage aber auf Zylinder 1 und 3 Bosch Düsen gefunden. Zylinder 2 hat noch die originale Kugelfischer.
    Alle 3 Düsen zeigen nen unterschiedliches Spritzbild und Ratterverhalten wenn man sie an einen Tester hängt.
    Die wollen wohl auch neu - genau wie die Überwurfmuttern der Düsenstöcke.
    Kommt auf die Liste von den Teilen die ich von Ulli ordern darf.
  • Das Blech der Batterieaufnahme und die Stelle am Kotflügel haben Gammel. Der Rest vom Blech ist aber ok und bei der Stärke sollte es kein großes Problem sein da ein neues Stück einzusetzen.
[li]Teile vom Bremsgestänge, die Welle und auch der Wellenstummel für das Kupplungspedal sind stark eingelaufen. Bei den Wellen wird es auf Nachfertigung hinauslaufen.
[/li][/list]

Weiterhin hat der linke Planetensatz wohl zu viel Wasser und zu wenig Öl gesehen. Die Nadellager sehen eigentlich noch gut aus aber auf den Laufflächen der Bolzen finden sich Spuren:
Instandsetzung 2P1 - demontage7.jpg
Man kann sie sehen und beim fühlen mit dem Fingernagel gerade eben erahnen. Beim Abrollen vom Lager mekt man nichts. Und sie sind nur auf ca. 1/3 der Fläche.
Ich bin mir noch unschlüssig was ich damit nun anstelle: Kann man das so lassen und das ist erst in 20.000 Betriebsstunden vielleicht ein Problem? Kann man das überschleifen? Oder braucht es die Bolzen unbedingt neu? Weiß jemand wieviel Lagerluft/Toleranzen derartige Nadellager üblicherweise haben?
Wenns Kugellager wären kämen die raus und neu. Aber mit Nadellagern fehlt mir die Erfahrung und ein Austausch des Lagers tauscht halt nicht die Lauffläche mit aus.


Es geht jetzt erstmal weiter mit putzen, putzen, putzen und dann die Baugruppen einzeln weiter zerlegen.

Offline Peer

  • > 100 Beiträge
  • ***
  • Beiträge: 144
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #41 am: 21.04.2023, 23:29:17 »
Und wieder ist was passiert: Motor und Hildsrahmen sind getrennt, die Maschine auf dem Montageständer festgeschraubt (Eigenbau, benutzt den selben Fuß wie der Motorkran)

Erkenntnis: Die Kupplungsglocke ist mit M12x1,5 Feingewindeschrauben fest. Normale M12 Bolzen passen da nicht...  >:(
Instandsetzung 2P1 - motor_auf_ständer.jpg

Den HIlfsrahmen und Motor hatte ich eigentlich schon mit dem Spachtel vom Dreck befreit.
Naja, in den Ritzen und auf den Innenseiten war noch genug Platz wo ich nicht hingekommen bin.
Instandsetzung 2P1 - putzenputzenputzen.jpg

Das ist alles noch weit weg von sauber, aber die Stellen wo man den Dreck als Millimeterdicke Streifen runter hobeln kann werden weniger.

Aktuell hadere ich noch mit der kleinen Doppel-Riemenscheibe. Die will sich noch nicht von der großen Wapu-Riemenscheibe lösen.

Offline lukas

  • > 100 Beiträge
  • ***
  • Beiträge: 204
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #42 am: 24.04.2023, 13:25:36 »
Die Spuren auf der planetenachse sind zu vernachlässigen,  es sei denn du willst weitete 20000 h damit fahren.
Ansonsten schönes Objekt , weiterhin viel Freude bei der Arbeit mit dem MAN
Gruß l

Online Oily

  • > 250 Beiträge
  • ****
  • Beiträge: 358
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #43 am: 25.04.2023, 16:07:36 »
Hallo

Ich würde da zumindest mal drüber läppen.

LG Marc

Offline Peer

  • > 100 Beiträge
  • ***
  • Beiträge: 144
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #44 am: 25.04.2023, 23:25:24 »
Danke für das Feedback. Dann spare ich mir die Suche nach einem andern Planetengetriebe.
Ich möchte natürlich schon dass die Kiste danach wieder dauerhaft vernünftig läuft.

dauerhaft und vernünftig laufen ist auch ein gutes Stichwort.
Die Riemenscheibe der Kurbelwelle ließ sich mit etwas gutem Zureden entfernen, für die große Mutter gabs den Schlagschrauber und die darunter liegenden Räder waren bis auf Siff im Gewinde problemlos abzuziehen.

Eigentlich wollte ich den Motor doch nicht zerlegen?
Naja, bis auf die Buchsen ist jetzt nichts mehr drin oder dran. Ich denke, das zählt als zerlegt.
Instandsetzung 2P1 - 00_teile_abgestellt.jpg
Erstmal aus dem Weg mit den Trümmern.
Die Dinger sind zwar alle noch nicht sauber aber erstmal von den ganz groben Dreckschichten befreit. Jetzt kann man mit sowas wie einer Drahtbürste weiter machen.


Bei der Motorzerlegung ging es mir dann aber wie Thomas Freitag mit seinen deutschen vs. polnischen Handwerkern:
"Oh oh oh. Oh oh, das wird teuer"
Ein sehr wichtiger Satz, denn jedes Oh bedeutet 50€ mehr als im Kostenvoranschlag vorgesehen...

Die eine Laufbuchse zeigte ein seltsames Tagbild im oberen Bereich. da war einfach etwas weniger Ölkohle als überall anders.
Ich habe jetzt kein Bild davon, aber ca. 10cm tief in der Buchse fehlt ein Stück in der Oberfläche und wurde wohl mitgenommen. Die Riefe davon kann man sich vorstellen. Mit "mal drüberhonen" ist da nichts zu wollen.

Also raus mit den Zylindern: Erstmal klimperte es 3x denn bei allen 3 Zylindern waren die oberen Kolbenringe gebrochen.
Das war aber das kleinere Problem wenn man sich die Lagerschalen anguckt:
Instandsetzung 2P1 - 01_pleuel_lagerschalen.jpg
Die sind wohl doch etwas warm geworden, riecht wie zeitweise Mangelschmierung. Unklar wann das passiert ist. Zu meiner Zeit, zu der meines damaligen Schwiegervaters oder seinem Bruder.
Ziemlich sicher aber nicht beim Bauern wo der damals lief denn auf den Lagerschalen ist 71 eingeprägt. Das dürfte das Jahr sein und der Gute ist Bj. 61.
Instandsetzung 2P1 - 02_pleuel_lagerschalen.jpg
Und wenn man genau hinschaut sieht man auch: Das sind Übermaßlager. Der Motor wurde also vermutlich gegen Anfang der 70er schonmal gemacht. Wahrscheinlich sind in diesem Zuge auch die beiden Bosch-Einspritzdüsen rein gekommen.

Hauptproblem bei der Sache: Die Lagerschalen sind schon 3. und 4. Übermaß. Und mehr als das 4. Übermaß gibt MAN auch nicht an.

Die Kurbelwelle nebst Hauptlagern sieht auch entsprechend aus:
Instandsetzung 2P1 - 03_hauptlager.jpg
Instandsetzung 2P1 - 04_hauptlager.jpg
Instandsetzung 2P1 - 05_kurbelwelle.jpg

Gar nicht mal so geil. Die Hauptlager sind definitiv verschlissen, aber immerhin sehe ich im gegensatz zu den Pleuellagern keine Hitzespuren.

Der Lagerzapfen von Zylinder 2 hat Material aus der Lagerschale aufgebaut. Das ist gut so, zumindest besser als anders herum.
Alle Zapfen, egal ob Zylinder oder Hauptlager, sind (dort wo sie kein Material aufgebaut haben) durchweg 1-2/10 unter Nennmaß und somit verschlissen. Ich habe gestern nur grob drüber gemessen und kann noch nichts zur Rundheit sagen.

So, und da haben wir ein Problem, denn Zylinder 3 war schon beim 4. Untermaß (59,00mm).
Mehr ist nicht angegeben, somit wäre die Kurbelwelle formal Schrott. In der Schleppertechnik steht als unterste Verschleißgrenze aber 58,5 - da ginge also noch was.

Die Kolben sind vom Verschleiß her auch nicht mehr neu. Oben rum aber tatsächlich Maßhaltig, unten etwas drunter.
Kolbenbolzen und Pleuel haben kein merkliches Spiel und mit etwas good Will sind auch auf den Kolbenhemden lotrecht zu den Bolzen noch Bearbeitungsspuren erkennbar.
Die Nut für den ersten Kolbenring scheint ziemlich ausgelutscht, aber genau das Maß dafür kann ich in meiner Ausgabe der Schleppertechnik nicht lesen.

Die Pleuellager unten sind um ca. 1/10 oval (mit Nennmoment angezogen). Ich weiß aber nicht ob das so muss und mit eingesetzten Lagerschalen dann passt oder die sich einfach gelängt haben.


Summa summarum also ein eher ernüchterndes Wochenende in der Werkstatt.
So wird die ganze Instandsetzung doch ein paar (viele) Taler mehr kosten als ursprünglich veranschlagt.

Eine Kurbelwelle in gutem Zustand zu finden dürfte nicht trivial werden. Alternativ könnte man Speziallager drauf machen oder die bestehende Welle Laser-auftragschweißen lassen.
geschliffen werden muss sie sowieso.
Alle Lager neu, mindestens 2 Laufbuchsen müssten wegen Riefen neu, also macht man auch da alle 3.
Zylinder muss ich noch gucken. Wahrscheinlich aber auch neu wegen ausgelutschter Nuten.
bei den Pleueln muss ich nochmal viel messen und verstehen ob das so muss oder ein Problem ist. Eventuell ist auch hier eine Instandsetzung der unteren Lageraufnahme notwendig.

Alle diese Arbeiten bekomme ich mit meinen Hobbymaschinen nicht mit der notwendigen Präzision hin.
Einen Normlagersitz spindeln klappt noch, aber das Zeug hier ist nen Job für einen Motorinstandsetzer.
Umbau auf Simmerringe und nen modernen Ölfilter ist dann am Ende das kleinste Problem.


Erstmal geht es jetzt weiter mit anderen Arbeitsvorräten. Hinterachstrichter und Bremsen...

Offline SUN

  • > 250 Beiträge
  • ****
  • Beiträge: 357
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #45 am: 27.04.2023, 13:12:54 »
Hallo Peer,

wenn die KW schon auf der 4. Reparaturstufe ist, gibt es keine Fertigmaßlager mehr.
Es bleibt dann nur noch das Semilager die meist bis 2mm Untermaß ausgleichen können.
Bastian hier im Forum kann da bestimmt mit Teilen unterstützen.

Ich hatte damals mit meiner KW das selbe Problem. Nachdem mein Motorfachmann mir aber sagt, dass die Semilager nicht ganz so gut sind, habe ich mich auf die Suche nach einer neuen KW gemacht und zum Glück etwas brauchbares bekommen. Den ganzen Aufwand habe ich aber nur deshalb betrieben, da ich den Motor nicht wieder ausbauen wollte.

Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte ich halt mit dem Semilager weitergemacht. Dafür hätte dann aber der ganze Motorblock zum Motorfachmann transportiert werden müssen.

Gruß
Stefan

Offline Peer

  • > 100 Beiträge
  • ***
  • Beiträge: 144
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #46 am: 27.04.2023, 17:37:53 »
Die Hauptlager sind noch besser glaube ich. War jetzt noch nicht wieder dort zum nachmessen.
Das 4. Übermaß betrifft nur den Zapfen von Zylinder 3. Ich gehe davon aus, dass der Blick nicht unbedingt mit weg muss. Das ist am Ende aber das kleinere Problem. Teuer wirds sowieso.

Erstmal geht es daher planmäßig mit Zerlegen weiter. Achstrichter und Kupplung stehen noch aus, die Steckachsen der Planetensätze und das ganze Getriebe.

Offline Peer

  • > 100 Beiträge
  • ***
  • Beiträge: 144
    •  
Re: Instandsetzung 2P1
« Antwort #47 am: 13.10.2023, 01:30:16 »
Gibt mal wieder eine Wasserstandsmeldung...
Im Frühjahr und Sommer bin ich mit Festivals und Vereinsarbeit komplett dicht, daher ging es nur sporadisch mal nen Abend oder so weiter.
Jetzt ist gerade mal etwas Luft die Bude aufzuräumen und weiter zu machen.

Von der KW gibts noch nichts Neues. Ich hatte eine in den Kleinanzeigen gefunden aber da war der Standort zu weit weg und mit 35kg ist die für ein Paket auch etwas schwer.
Also weiter die Augen offen halten.
Bastian habe ich wegen Teilen angefragt, das gibt dann eine nicht ganz so kleine Bestellung.

Dann habe ich gestern das Schwungradgehäuse umgeschmissen und heute einen Riss an der Unterseite gefunden.
 :-X
Siehe Suche-Bereich. Mal gucken ob sich da was findet. Ansonsten werde ich das wahrscheinlich CuSi löten. Das bringt weniger Wärmeeintrag ins Material als Schweißen weswegen die Gefahr weiterer Risse geringer ist - aber halt nicht weg.
Nachdem der Riss parallel zur Antriebswelle verläuft und der Hilfsrahmen ebenfalls Kraft aufnimmt, sollte die Belastung sich an der Stelle hoffentlich in Grenzen halten.


Die Lager des Vorderachsbolzens wurden ja weiter oben schon gezeigt. Was man auf dem Bild noch nicht gesehen hat: Die haben sich durch Korrosion ungefähr 1/2mm tief in die Oberfläche eingegraben. Wenn man da nur neue Lager rein macht sind die in kürzester Zeit wieder hin.
Die Lösung lautet: Innenringe. Die kommen einfach in die Nadellager und bilden eine harte Laufschicht.
Man muss dafür nur den Bolzen an der Stelle etwas abdrehen. Also da wo er ab Werk aus Verschleißgründen gehärtet ist...
Die Schwächung dadurch ist auch nicht unerheblich, ich bin aber recht zuversichtlich dass die Restmaterialstärke (35mm am hinteren Ende) für das künftige Anforderungsprofil ausreichend sein dürfte.
Die Abstandshalter und Anlaufringe müssen natürlich auch noch neu gefertigt werden.
Instandsetzung 2P1 - achswelle abgedreht.jpg


Der Kupplungsautomat wurde schon vor einiger Zeit zerlegt. Die Beläge hatten zwar noch ausreichend Reststärke, waren aber allesamt verölt. (Keine Ahnung wie alt die waren und ob da auch noch Asbest ein Thema gewesen sein könnte)
Also runter damit und neu. Kostet nicht die Welt.
Instandsetzung 2P1 - kupplung neu belegt.jpg

Für den Zusammenbau des Kupplungautomaten habe ich eine Anleitung mit Einstellwerten nebst Zeichnung für das "Spezialwerkzeug" gefunden. Das sollte kein großer Akt sein.


Zu guter Letzt ging es dann noch daran den Motorblock seiner Buchsen zu berauben.
Das war erstaunlicherweise kein Problem. Für die Unterseite eine Druckplatte gebaut, ein bisschen M20 Gewindestange, ein Drucklager und dann mit der Ratsche etwas Kraft ausüben.
Instandsetzung 2P1 - buchsen ziehen.jpg
Instandsetzung 2P1 - Laufbuchsen.jpg
Instandsetzung 2P1 - auszieher.jpg


Ansonsten wurden vor ein paar Wochen schon neue Überwurfmuttern für die Einspritzdüsenhalter gefertigt. Ja, die gibts beim Ulli auch zu kaufen, aber es waren prima Übungsobjekte auf der neuen alten Drehmaschine die mir kürzlich zugeflogen ist.
Instandsetzung 2P1 - überwurfmuttern.jpg

Ein paar Teile sind noch nicht bis zum Ende zerlegt aber es ist ziemlich motivierend neben zerlegen und putzen auch einfach mal ein paar Neuteile zu verbauen.