Neues im Hause Lef.

Begonnen von Lef., 07.10.2012, 16:22:37

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Lef.

Hallo Jens,
wenn´s eine Mehrfachbeschreibung ist, bin ich schon interessiert.
Es eilt aber nicht. Wenn wir uns mal treffen, kann ich es auf den Scanner legen.

Die groben Eckdaten stehen ja eh auf dem Gerät.

[attach=1]

Insgesamt ist das Gerät schon leistungsfähiger als mein Güde.

[attach=2]

Nur die kurzen Kabel (Maße- und Brenner= 2mtr.) sind störend.

Gruß
Jörg

kobbi

#441
                           Hallo Jörg
Unter der großen oberen Drahtrollenklappe müßte noch ein Riesenaufkleber(rep.anleitung) sein !
   Kann ich auch per Post schicken.
                                        Gruß Jens

Lef.

Hallo Jens,
das stimmt. Ich hatte den Zettel zwar gesehen, aber nicht weiter beachtet.

[attach=1]

Ich habe am Motor die Montage der Bauteile begonnen.

Zuerst der Lagerflansch incl. Simmerring auf der Riemenscheibenseite.

[attach=2]

Danach die KW und das Zahnrad der NW.
Die abgeschrägten Zähne müssen ineinander greifen.

[attach=3]

Dann die NW einbauen.

[attach=4]

Zum Schluß habe ich das Lagerschild auf der Schwungradseite eingebaut.

[attach=5]

Es ist ein wenig zu viel Dichtmasse geworden, die Tülle auf der Tube war nicht mehr zu
gebrauchen, da habe ich direkt aus der Tube gedrückt.

Dann kam das Durchdrehen der KW. Sie lief sehr schwer.
Ich habe 0,5mm Dichtpapier genommen. Das hat die Lager wohl zu eng aneinander gedrückt.
Nach ein bißchen Lösen der Schrauben auf der Riemenscheibenseite, lief die KW leicht.
Also, runter mit dem Lagerflansch.

[attach=6]

Jetzt stellt sich die Frage, wie dick das Papier sein muß.
Der Rest, den ich in 0,75mm habe ist zu klein.
Dann habe ich noch eine 1,45mm Dichtplatte mit Alu-Einlage. Das ist sicher zu dick.

Ich könnte auch 2x0,5mm aufeinander legen. Hat das schon mal jemand von euch
erfolgreich gemacht?

Gruß
Jörg

kobbi

          Hallo Jörg
Du kannst den Spalt mit mehreren Fühlerlehren (Blechen) ausspionieren und später durch Dichtungspapier ersetzen.
Das geht auch beim MAN Vorderachs-differenzial gut.
                        Gruß Jens

Lef.

Moin Jens,
ich habe gestern Abend ein Stück 1mm-Dichtungspapier von Dennis bekommen.
Damit probiere ich es jetzt aus.

Die KW war nicht wirklich fest, so denke ich, daß ich mit 1mm zum Ziel komme.

Der Flansch ist gerade in der Kühltruhe. In einer Stunde weiß ich mehr.... und ihr auch.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
das 1mm-Papier war die Lösung des Problems.

[attach=1]

Ja, ja, ich weiß ich hab´ wieder mit Dichtmasse rumgeferkelt, das war aber auch der Rest.  :)

Die Kurbelwelleseite ist auch schon wieder sauber.

[attach=2]

Zum Schluß habe ich noch das Zahnrad der Ölpumpe montiert.

[attach=3]

Jetzt ist das ESP-Gehäuse dran.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,

das ESP-Gehäuse ist montiert.

[attach=1]

Dann war die WAPU dran,

[attach=2]

und zum Schluß die Riemenscheibe.

[attach=3]

Die Riemenscheibe ist aber noch nicht fest, das kommt erst nach dem Lackieren.

Gruß
Jörg

man leo

Jörg, lass mal diese viele Dichtmasse Ali nicht sehen, da Du sonst mecker bekommst wie ich.
Gruß
MAN Leo

Lef.

Ach Leo,
man muß mit Kritik auch umgehen können.  :)

Nee, ist schon wirklich viel. Ich werde mich bessern.... ehrlich.

Gruß
Jörg

Lef.

Es geht unaufhaltsam weiter.

den Kolben habe ich neue Kolbenringe gegönnt, nachdem mein Sohn bei einem
Ölabstreifring einen feinen Riss entdeckt hatte.

[attach=1]

Der obere hat ein Spiel von 0,1mm, der 2te 0,05mm und beim Rest ist das Spiel mit dem Meßfühler nicht meßbar.

In Hänigsen habe ich mir einen Kolbenringspanner gegönnt, um die Montage zu erleichtern.

[attach=2]

Das Teil ist wirklich eine Erleichterung.

Dann habe ich das Pleullager an die KW geschraubt.

[attach=3]

Leider läßt sich der Motor jetzt schwer durchdrehen, weil der Kolben schwer geht.
Ist das bei neuen Kolbenringen normal?
Auffällig ist, daß die Ölabstreifer die Buchsenwandung sehr trocken abstreifen.

Es ist die selbe Buchse und der selbe Kolben und die ließen sich gut durchdrehen.

Gruß
Jörg


Torpeter

Servus Jörg,
Hast du das Stossmaß der Ringe vorher im Zylinder probiert?

Lef.

Hallo Peter,
ja habe ich.

Da waren ca. 2-3mm Luft. Zumindest bei einem Ölabstreifer.
Ich hatte zu dem Zweck den Kolbenringspanner nur halb über den Ring gestülpt.

Ich werde den Kolben morgen noch mal ziehen.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
die Kolbenringstöße sind nicht die Ursache für die Schwergängigkeit des Motors.

[attach=1]

Ein wenig mehr kommen die Stöße noch zusammen, weil ich den Ring mit einer Hand nicht ganz zusammen
gedrückt bekommen habe.

Es muß am Pleullager liegen.
Als ich das gelöst habe, drehte der Motor leichter.


Gruß
Jörg

man leo

Jörg, hast Du die Vorspannung nicht geprüft ?
Gruß
MAN Leo

Lef.

Hallo Leo,
ich weiß nicht was du meinst.

Gruß
Jörg

man leo

#455
Bevor Du das Pleuel einbaust solltest Du die Lager einsetzen und die Klammer ein schrauben und prüfen mit einer Leere ob du noch leicht Luft hast, damit du das ganze nicht einklemmst.

Dies ist auch in den MAN Daten hinterlegt für die Motoren.

PS.

Jörg ich habe mich vertan, es geht bei meine Erklärung um die Kurbelwelle Entschuldigung.
Gruß
MAN Leo

Lef.

Leo,
da kann sich doch nichts verändert haben.  :-\
Es sind die gleichen Lagerschalen und es ist die gleiche KW wie vor der Demontage.
Ich sehe auch keine Möglichkeit das Spiel zu verändern.

Messen kann ich im eingebauten Zustand ja eh nur das Axialspiel.
Ich werde alles noch einmal ganz penibel reinigen und den Zusammenbau wiederholen.

Gruß
Jörg

man leo

Jörg, mach sie noch mal raus und schraube sie zusammen und nehme dir das Maß von beiden Teilen und vergleiche was für eine Differenz Du hast.

Du wirst ja nicht das ganze ohne vorher geölt zu haben zusammen gebaut haben ?

Hast Du auch die Ölbohrungen vorher gut durch geblasen ?

Gruß
MAN Leo

Lef.

.... Mach ich....
Die Ölleitungen sind total frei und geölt habe ich auch kräftig.

Gruß
Jörg

Hawk

Kann es sein das die Kurbelwelle leicht verschoben ist, dadurch das Pleul leicht verkantet ist und das ganze schwer geht?
Oder Pleullagerhälften vertauscht beim Einbau?
MIAG LD20 BJ38
MAN --noch auf der Suche--