Neues im Hause Lef.

Begonnen von Lef., 07.10.2012, 16:22:37

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Lef.

Magne,
wenn ich dich richtig verstehe, soll ich die LIMA im MAN einbauen.

Das wird nicht so einfach, weil die LIMA-Befestigung total anders ist.
Die Riemenscheibe ist deutlich kleiner als beim MAN.

Gruß
Jörg

MAN-fantast

#501
Jörg,

ja, ich meinte es so.  Ist die LIMA eine REE passt sie normal im 90 mm Träger am MAN.  Wie wird die LIMA am Ritscher befestigt, Bock und Spannschelle?

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

Lef.

Hallo Magne,

ich habe die LIMA mal mit viel zu langen Schrauben an den Einbauort gesetzt.

[attach=1]

[attach=2]

Sicher ist der Einbau im MAN möglich, aber ich versuche es morgen erst einmal mit messen.
Am Dienstag hat der MAN TÜV-Termin, da muß er laufen.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
heute, bei sonnigem Wetter, habe ich Getriebe und Zwischengehäuse in die Garage gebracht.

[attach=1]

[attach=2]

Das Zwischenlagerung unter der Folie hat einiges an neuem Rost gebracht.
Der ist aber nur oberflächlich und schnell beseitigt.

Den Regler der LIMA habe ich gereinigt.
Jetzt liefert sie bis zu 16V.
Bei welcher Spannung soll der Regler die Spannung begrenzen?
Im Link zur LIMA (s. Beitrag gestern um 17:48) wird das nicht erwähnt.

Gruß
Jörg

H.Petersen

Moin Jörg,

ich glaube ca.14 Volt sind die maximale Spannung.


Mfg
Heiko

MAN-2L2

Hallo Jörg,

wie Heiko schon geschrieben hat, die maximale Ladespannung der Lichtmaschine sollte nicht über 14V liegen.

Mit MAN-Gruß
Theo
Ich grüsse alle MAN-Freunde

Lef.

Danke Heiko und Theo,

das ist doof.
Ich habe mit ca.2500U/min gedreht.

Wenn ich die max. Drehzahl im Betrieb ausrechne, wird sie bis zu 5000U/min machen.
(Ø RS-LIMA 45mm, Ø RS-KW=110mm, U/min max-Motor = 2000U/min)

Ich muß mal mit meinem Kumpel Dennis schnacken, der kennt sich damit ganz gut aus.

Gruß
Jörg


MDM5

Hallo Jörg,

wie schon meine Vorredner gesagt haben, bei 14V sollte Schluss sein.

Wurde die Lichtmaschine während der Messung mit Verbrauchern belastet, bzw wurde ins Bordnetz eingespeist ?
Wenn nicht sind die 16V ok, der Regler arbeitet ohne Last ausserhalb seiner Toleranzen.

Wenn die 16V mit Last gemessen wurden ist das nicht gut. Eventuell ist auch nur eine Kontaktschwäche oder fehlerhafte Masse daran schuld.
Sonst bleibt eigentlich nur noch der Regler selbst (und sein Widerstand), sollte er "nur"verstellt bzw verschlissen sein könnte jemand mit entsprechender Fachkenntnis ihn noch retten.
Der schlimmste Fall ist ein Windungs- oder Masseschluss in der Spannungswicklung, dieser Fehler ist schwer festzustellen und praktisch irreparabel (ausser Regler zerlegen und neuwicklen was aber dem Wahnsinn gleichkommt)

Ich hoffe nicht alzu schwarz gemalt zu haben   :-\


schöne grüsse aus Tirol

manni

Lef.

Hallo MAnni,
ich hatte nur das Meßgerät dran.

Ich bin leider nicht dazu gekommen die Versuchsvorrichtung mit Batterie und Ladekontrolllampe zu bauen.
So habe ich nach dem Reinigen die Spannung gegen Gehäusemasse gemessen.

Also gibt es Hoffnung ;) danke!

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
heute mal ein ganz anderes, alle 2 Jahre wiederkehrendes Progamm:

TÜV-Abnahme beim kompletten Fuhrpark.

MAN, IHC und Anhänger sind ohne Beanstandung durch gekommen.

Jetzt kann´s am Ritscher weiter gehen.

Gruß
Jörg

Funkel

Das ist doch schön wenn beim Fuhrpark alles okay ist.
Dann kann man mit ruhigem Gewissen durch die Landschaft tuckern  ;)

Bist du mit der Analyse der Lima schon weiter gekommen?
Gruß Christian

Lef.

Moin Christian,
an der Lima bin ich gerade dran.
Ich mach sie erst richtig sauber, bevor ich die Meßanordnung zusammen bastel.
Ich berichte nachher.

Gruß
Jörg

Lef.

#512
Hallo,
ich habe die LIMA-Messung jetzt mal vernünftig durchgeführt.

Also Batterie+ an LIMA51 und über Ladekontrolllampe an LIMA61.
Batterie- an Masse=Schraubstock.

Dazwischen noch eine Sicherung.... man weiß ja nie.

Ohne Antrieb der LIMA:
[attach=1]

Mit ca. 3000U/min:
[attach=2]

Der Wert ist kontinuierlich weiter angestiegen.
Die 14V habe ich aber nie erreicht.

Es kann natürlich auch daran liegen, daß ich die ca.5000U/min nicht mit meiner Bohrmaschine schaffe.

Auf jeden Fall sind die 16V nicht relevant.

Gruß
Jörg



Lef.

Moin,
nachdem die LIMA wohl ok ist, habe ich mir den Anlasser gegriffen.

Nach einem Funktionstest.... der war erfolgreich.... habe ich mit der Demontage begonnen.

[attach=1]

[attach=2]

[attach=3]

[attach=4]

[attach=5]

Die Kupferlamellen des Kommutators sind kaum eingelaufen.
Zwischen den Lamellen ist jede Menge Dreck.
Sind die Zwischenräume zwischen den Lamellen mit irgendwelchen
Isolatoren versehen, oder kann ich sie durchgehend frei kratzen?
Ansonsten hatte ich vor den Kommutator mit feinem Schleifleinen blank zu schleifen.
Oder ist abdrehen besser? Dann müssen sich die Kohlen aber wieder einschleifen, der
Kommutator ist leicht konisch abgenutzt.

Wie bekomme ich das Ritzel runter?
Ich wollte den Läufer komplett ausbauen, um alles gut reinigen zu können.

Gruß
Jörg

H.Petersen

Moin Jörg,

ich würde mit einem Glashaarpinsel die Kontaktflächen und die Zwischenräume säubern.
Normalerweise reicht das.


Mfg
Heiko

Lef.

Hallo Heiko,
ich habe es mit einer weichen Messingbürste mit leichtem Druck versucht.

[attach=1]

Den Weg um das Ritzel zu demontieren habe ich auch gefunden.
Es ist durch eine Kronenmutter gegen weiterrutschen gesichert.

[attach=2]

Nach dem Entfernen des Stiftes ließ sich die Mutter aber nicht lösen.
Ich scheue mich den Läufer in den Schraubstock zu spannen um mehr Kraft auszuüben.
Also habe ich Rostlöser draufgesprüht.

Gruß
Jörg

Lef.

#516
Manchmal ist es hilfreich, sich daran zu erinnern, daß es ja auch Linksgewinde gibt.  :)

[attach=1]

Jetzt habe ich den Läufer heraus ziehen können.

[attach=2]

Sollte ich den Magnetschalter auch demontieren?
Wenn der hinsichtlich Verdreckung unkritisch ist, würde ich die Finger davon lassen.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
ich habe den Läufer in die Drehbank gespannt.

[attach=1]

[attach=2]

Die Kupferlamellen habe ich mit 600er Schleifleinen abgezogen.
Die restlichen kleinen Lunker laß ich wie sie sind, weiteres Abschleifen halte ich nicht für notwendig.
Die Lücken zwischne den Lamellen habe ich mit einen feinen Schraubendreher frei gekratzt.

Die Laufflächen sowie die Einrückspirale sind gereinigt und poliert.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
ich habe den Anlasser weiter zerlegt und gereinigt.

[attach=1]

Dabei habe ich das Spiel der Lagerbuchsen gecheckt. Der Läufer hat in den Buchsen kein fühlbares Spiel.

Dann habe ich den Läufer montiert.

[attach=2]

[attach=3]

Die Kohlen passen sehr gut auf die Lamellen.

Gruß
Jörg

Lef.

Es ist getan.

Der Anlasser ist fertig montiert und getestet.

[attach=1]

Man sieht wegen des Blitzes die Drehgeschwindigkeit leider nicht.

Es ist kein Vergleich mit dem Probelauf vor der Aufarbeitung.
Der dreht mit kraftvollem Sound deutlich freier und das Vorschieben des Ritzels geht ratzfatz.

So mancher, der mit einem 9V-Anker liebäugelt, sollte in Betracht ziehen es vorher mit
einer Überholung zu versuchen. Das kostet nichts.

Schon habe ich wieder etwas dazu gelernt.
Der Ritscher erweist sich als echtes Ausbildungsobjekt.  ;)

Gruß
Jörg