AS 440 A mit Bagger

Begonnen von Lef., 09.07.2009, 23:08:23

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Lef.

Ich denke, es war jemand zum Abstellen da?
Nicht, daß sie der ganzen Straße das Wasser abstellen.

Andy 4S2

Abgestellt wurde nicht, weil unser Mietshaus dort mit dran hängt. Morgen früh kommen die Jungs und buddeln schön altmodisch.
Gruß Andy

Lef.

Ich weiß nicht.... so viel kommt noch nicht raus.
Der Schaden scheint noch nicht sehr groß zu sein und es steht noch viel Druck auf der Leitung.
Wenn die Nachts vollends bricht, habt ihr eure eigene Überschwemmung oder eine ausgewachsene Unterspülung.

Hoffentlich geht das gut.

Zurück zum Thema.
Das Nachschneiden der 15 Gewinde war recht mühselig.
Aus Platzgründen konnte ich nicht mit dem Windeisen schneiden.
Ich habe es mit einem 9mm-Maulschlüssel gemacht.
Einige Gewinde waren deutlich mehr verdreckt als erwartet.

Am Ende habe ich in jedes Gewinde die Schraube eingedreht und gemessen,
ob sie weit genug leichtgängig einzudrehen sind, um den Kopf zu spannen.

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Gruß
Jörg

Willie 75

Hallo Jörg,

kann erst heute wieder an deiner Arbeit teilhabe. Glückwunsch zur gelungenen OP. Wegen dem Überstand würde ich mir auch keine Sorgen machen. Da die Dichtung nicht auf den Ring drückt und der Druck der Explosion auch mMn die Buchse nicht nach unten drückt passiert da nichts. Mit dem Hammer drauf schlagen wäre mir jetzt fast wieder zu gefährlich. Dabei könnte dir eher der Gussrand unten brechen als der Ring.
Zum Messen der Buchsenlänge hättest du aber doch alles da. Wenn du die gedrehte Scheibe von unten wieder rein steckst kannst du mit dem Tiefenmesser doch nachmessen. Plus den Absatz hast du das Maß der Buchse. Aber jetzt ist der Kolben ja schon drin.
Noch mal zur Spekulation warum der Ring gebrochen ist. Der abgebrochene Teil lässt vom Rest noch weit über die Hälfte übrig selbst damit wäre der nicht aus der Nut gefallen. Ich glaube nicht das man diese Stahlringe durch Druck auf die Buchse zerstört bekommt. Vorher bricht der Guss. Viel wahrscheinlicher scheint mir das der Ring bei der Montage gar nicht komplett in der Nut sahs. Der Kolben hat den dann irgendwann erwischt und nach unten rausgezogen. Dann wanderte die Buchse langsam, durch erwärmen und die Kolbenbewegung, nach unten.
Weiter hin viel Erfolg beim Schrauben.

Gruß
Willie

Lef.

Hallo Willie,
ich denke auch, daß es ein Montagefehler war.
Der Kopf kommt so wieder rauf.
Ich kann zwar die Buhse von unten bündig verschliessen, aber für eine Buchsenlänge von 223mm
fehlt mir der Tielenmesser. Meiner geht bis 200mm...... dachte ich  :-\

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Man soll sich seine Messmittel doch genauer ansehen.
Egal, nun ist´s zu spät.

Gruß
Jörg

00-Schlosser

Hallo Jörg,
du hast schon recht mit der Messlänge an deinem Tiefenmessschieber,
  denn wie willst du in deinem letzten Foto auf ein Zehntel oder 5 Hundertstel ablesen?  :o
Viel Erfolg beim weiteren Zusammenbau.
mfg Christian

Lef.

#2066
Hallo Christian,
es läßt sich schon noch ablesen.
Bei 233,1mm sollte das dann so aussehen.

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Ob die Führung des T-Stückes allerdings noch genau genug ist, um wirklich
rechtwinklig zu messen, ist natürlich fraglich.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
in den letzten Tagen habe ich nicht viel geschafft.

Ich habe den Kopf einbaufertig gemacht.

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Die Düsensitze waren noch gut sauber, da wir sie beim Abdrücken
und beim Wechsel der Kupferkonen gereinigt hatten.

Gruß
Jörg

Lef.

#2068
Moin,
heute habe ich die neuen Düsen eingebaut.

Ein Problem dabei ist das Abziehen den Kupferkonen.

Den Spezialabzieher habe ich nicht.

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Also habe ich mir etwas ausgedacht.
Ich habe ein Rechteckprofil mit einer 18mm-Bohrung versehen und sie
zum Ende ausgeschnitten.

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Der Konus paßte exakt dahinter.

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Mit einem Kunststoffhammer habe ich auf den massiven Absatz zu Druckleitung geschlagen.
Dadurch hat sich der Konus aus der Düse gezogen.
Einige Exelmplare haben sich ein wenig mehr gewehrt, denen habe ich eingeheizt.
So habe ich alle Konen gelöst.

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Die neuen Düsen warten schon.

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Die Konen habe ich ausgeglüht.

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Nach dem Putzen mit Vlies passen sie gut auf die neuen Düsen.

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Da die Überwurfmutter nach einem recht genauen Anzugsmoment verlangt,
habe ich mir ein Werkzeug gebaut.

Ich habe einen 27mm-Maulschlüssel mit einer Nuss versehen, um genau über den Drehpunkt
über der Düse zu kommen.

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Ein Bild kommt noch.....

Lef.

....
da die Platzverhältnisse am Kopf nicht so gut sind, habe ich den Maulschlüssel
noch etwas verschlankt.

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Damit sollte das Anziehen der Überwurfmutter ohne Probleme funktionieren.

Jetzt müssen die Düsen noch abgedrückt werden, dann ist das Kapitel auch
erledigt.

Gruß
Jörg

mortl

Hallo Jörg,
ich Bewundere immer wieder deinen Einfallsreichtum wie du auf einfache Weise Probleme löst.Super!!

Gruß Martin

Lef.

Moin Martin,
wie heißt es so schön: Man kann so dumm sein wie man will, man muß sich nur zu helfen wissen.

Ich setze mich bei meinen Aktionen nie unter Zeitdruck. So bleibt mir genug Zeit zum Nachdenken.
Da kann dann schon mal das eine oder andere Nützliche bei heraus kommen ;)

Gestern habe ich die Düsen abdrücken lassen.
Heute hat es das Wetter zugelassen, die Dichtung für die Ölplatte zu schneiden.

Ich habe mir eine Korkplatte bei Delegro bestellt.

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Mit einem scharfen Cutter kann man den Kork gut an einem Lineal o. Ä. gut schneiden.

Jetzt noch die Löcher markieren und ausstanzen.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
die Dichtung ist fertig.

Ich habe die Dichtung mit Wäscheklammern auf der Ölplatte fixiert, um dann die
Löcher zu markieren.

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So liegt die Dichtung auch kopfüber sauber an und die Markierungen lassen sich genau anzeichnen.

Nach dem Ausstanzen mit einem 12mm-Stanzeisen, war die Dichtung fertig.

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Als nächstes wird die Dichtfläche am Block gereinigt.

Gruß
Jörg

Andy 4S2

Zitat von: Lef. in 16.06.2016, 16:00:07

wie heißt es so schön: Man kann so dumm sein wie man will, man muß sich nur zu helfen wissen.


Hallo Jörg,

das musste ich mir gestern auch sagen lassen, als ich was von Hytec Hydraulik geholt hatte. Um was es da ging erwähne ich lieber nicht ::)
Gruß Andy

man olli

Hey Andy,
jetzt hast du gegaggert-dann mußt du auch legen! ;)
Gruß Olli

Lef.

Moin,
es geht weiter.

Die Ölplatte ist montiert.

Es ist eine Fummelei den Ölrüssel in das Loch im Ölsieb zu schieben.
Ich habe zu diesem Zweck die Platte mit 80mm langen Schrauben unter
den Block gehängt.

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So konnte ich die verschiebbare Öffnung am Ölsieb ausrichten und
mit Hilfe der Muttern die Platte Stück für Stück anheben.
So ging das Einfädeln sehr einfach.

Gruß
Jörg

Andy 4S2

Hallo Jörg,

um die komplette Platte mit Filter einfacher anzubauen, braucht man nur den Gegendeckel vom Achsbolzen abschrauben, somit hat man mehr Platz und muss nicht einfädeln.
Gruß Andy

Lef.

Hallo Andy,
die Platte hatte ich schon bei der Demontage entfernt.
Die kommt gleich wieder rauf.

Es ging mir darum, daß ich an das Loch am Sieb rankomme.

Gruß
Jörg

Andy 4S2

Ok, musste es auch erst nach mehreren Malen merken :D
Gruß Andy

Lef.

Moin,
da ich gerade das Abstützlager für die Achsverstrebung abgeschraubt habe,
widme ich mich einem Verschleiß, den ich bei der Instandsetzung nicht
gemacht hatte.

An dieser Verschraubung war neben der Achsstrebe auch die vordere
Befestigung der Baggerkonsole befestigt.
Dort wurde schon einmal von original 12mm auf 14mm-Schrauben
"aufgerüstet".
Die hinteren beiden Gewinde waren schon bei der Instandsetzung nicht wirklich
gut in Schuß. Damals habe ich aber entschieden, sie trotzdem zu nutzen.

Heute habe ich sie auf 16mm vergrößert.

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Das Bohren und Gewindeschneiden auf dem Rücken liegend ist eine Sch...arbeit. >:(

Bevor ich dazu kam die Löcher im Lagerbock aufzubohren,
Mußte ich erst einmal 2 junge Amseln aus der Garage scheuchen.

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Die blöden Vögel haben gut 15 Minuten gebraucht, um das geöffnete Garagentor zu finden.
Zwischendurch haben sie alles mögliche voll geschissen.

Egal... die Löcher habe ich aufgebohrt und den Lagerbock montiert.

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Gruß
Jörg