AS 440A

Begonnen von MDM5, 17.08.2011, 21:02:08

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MDM5

Nr# 600  8)


Blech entfettet, lackiert und Dichtmittel aufgetragen.

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Vier Schrauben haben Durchgangslöcher, (rote Kreuze) hier wurde zusätzlich mit Dichtmittel bestrichen.

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Ölpumpe hervorgekramt und zusammengebaut.

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Jemand hat mal erwähnt das die Pumpe nicht trocken montiert werden darf (da sie sonst kein Öl ansaugt)
Die beiden Räder wurden dünn mit Fett bestrichen.

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Montage:

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Wer sich wundert warum nur drei Schrauben in der Ölpumpe sind:  Die 4te Bohrung ist eine Attrappe, dahinter ist ein Hohlraum. 

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Gegenseite zusammengebaut:

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Die Schrauben habe ich wegen der Originalität wieder "verdrahtet" , ist aber Deko, halten tuts LT 243.

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Auch auf der Gegenseite wurde der 1mm Draht durchgezogen.

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einer geht noch...

MDM5

Leider bin ich hier mit den Fotos machen etwas durcheinender gekommen, das Stirnrad der Nockenwelle das jetzt kommen sollte ist oben schon montiert.

Rad Nockenwelle:

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Rad Einspritzpumpe:

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Räder aufeinander ausgerichtet, Schrauben eingeklebt und mit kleinen Drehmomentschlüssel festgezogen.

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Abdeckung entfettet und die Schrauben zugeordnet.

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Nach drei Durchgängen ist die Dichtmasse soweit gesetzt das es nicht mehr weitergeht

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Damit ging ein erfolgreicher Tag zu Ende, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste:
Hier darf ich noch mal aufmachen, es wurde etwas übersehen, dazu aber das nächste mal mehr.


schöne Grüße aus Tirol

manni


MAN-Rhöni

Hallo Manni,
meinen Glückwunsch zur gelungenen Teil-OP am offenen Herzen. Ich glaube, du hättest auch einen guten Chirurgen abgegeben. Es freut mich, dass ihr ein gutes Stück vorangekommen seid trotz einiger Ärgernisse. Aber wie ich dich kenne, wirst du nicht lockerlassen, bis alles perfekt passt. Hut ab vor deiner tollen Arbeit und dass du uns daran teilhaben lässt. So macht das Restaurieren auch selber Freude. Bis zur Fertigstellung noch gutes Gelingen - ich warte schon gespannt auf das Endergebnis. :D :D

Schöne Schraubergrüße    Thomas
MAN-Grüße aus der Rhön

MAN   4R3
MAN   4L1
Deutz D 4807
Bautz 300 E

MDM5

Hallo Thomas,

danke für die Blumen, Arzt ist an mir keiner verloren gegangen, auch wenns auf den Fotos nicht so aussieht aber ich bin einfach zu hektisch.


Weiter gehts:
Riemenscheibe mit Zubehör aus dem Regal geholt und begonnen die Gewinde zu reinigen, das vergesse ich immer mal wieder.

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Für die Zusatzscheibe sind vier Schrauben vorgesehen, es waren vier verschiedene vorhanden, Respekt das muss man auch erst mal schaffen.

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Im Fundus wühlen bringt mich schon etwas weiter, die überlange Schraube wurde noch eingekürzt und schon habe ich 4 gleiche.

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Ich bringe die Scheibe zum Motor, dabei kommt mir ein Gedanke: da war ja noch irgendwas mit einem Stift.
Zurück zum Regal: das Altteil ist augenscheinlich eine abgesägte Schraube.
Beim Motor dann die Erkenntnis: der hätte vorher rein müssen....   (also wieder runter)

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Ok, das ist jetzt so, diese Stelle hatte ich nicht mehr im Kopf.
Die vernudelte Schraube kommt nicht mehr, soviel ist schon mal sicher, die Ersatzteilliste sieht hier einen (Schwer) Spannstift den ich nicht habe, unser örtlicher Teilehändler hat viel, musste sich aber auch geschlagen geben.

Blick in die Restekiste: da ist noch ein altes Setzeisen für Einschlaganker.
Kurze Feilprobe gemacht, ist sehr zäh aber könnte gehen.

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Hier eine Passung draufzuzaubern war echt eine Aufgabe, es hat gerupft wie blöd.

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Zum Schluss gings nur noch mit schleifen, damit das auch wirklich an Ort und Stelle bleibt gibts an beiden Seiten einen Tropfen Buchsenkleber.

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Die alte Dichtmasse abgekratzt und den Deckel wieder aufgeklebt, dann ging mir die Zeit aus, die Riemenscheibe wurde zurück in Lager gebracht, die bestellten Scheibenfedern wurden auch noch nicht geliefert.


schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

wieder eine Woche ist zu Ende, und viel passiert. Ich konnte einen zusätzlich freien Tag herausholen das hat für ordentlich Fortschritt gesorgt.


Letzte Begutachtung der Wasserpumpe:

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Die Stelle rund um den Wassereintritt beim Block ist schwer angerostet, ich hatte damals ein Stück Dichtungspapier eingelegt, aber so wie das aussieht wird das eher nicht dicht werden.


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Dichtmasse muss es richten, damit der Deckel richtig angedrückt wird wurde die Pumpe montiert.

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In der Pumpe sind geschlossene Lager, ein Blindstopfen wurde aus einer alten Schraube gemacht.

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Während die Dichtmasse trocknet eine Arbeit für Zwischendurch:
Einspritzleitungen entrosten:

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Eigentlich sind sie hinüber, (Muttern vernudelt+ Gewinde ausgezogen) das kommt aber erst später mal.

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Mittlerweile ist die Dichtmasse ausgehärtet, der Überstand wurde mit einem scharfen Messer abgeschnitten, hinter der Pumpe werde ich noch Grundierung aufbringen später kommt man hier nicht mehr ran.

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Die Einspritzpumpe wurde vom Dachboden wieder in der Werkstatt gebracht, als erstes habe ich die neuen Hohlschrauben probiert, die sind etwas höher aber es geht sich aus.

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gleich gehts weiter...

MDM5

An der Pumpe selbst gibt es Stellen die noch etwas Aufmerksamkeit bedürfen.

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Diverse Schrauben werde ich bei Gelegenheit noch tauschen, ich muss zuerst herausfinden was wo hingehört.

In der Zeit als die Pumpe im Dachboden stand hat sich eine Leckage entwickelt, an der Unterseite der Reglergehäuses hängen immer Öltropfen.

Der Gashebel ist locker, die Schraube wurde nachgezogen, das macht es schon besser aber noch nicht gut.
Ich habe den Hebel abgebaut und das wirkliche Problem kommt zum Vorschein.

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Hier sollte eine Scheibenfeder sein und nicht eine zugeflexte Beilagscheibe.

Ok, die Problemchen kommen alle auf die Liste und werden etwas nach hinten geschoben, ich möchte zuerst die Dieselleitung neu anfertigen, da habe ich mir Biegewerkzeug ausgeliehen.

Das hatte dann doch etwas länger gedauert so wurde in der Zwischenzeit die Filterkonsole fertiggestellt.
Beim Gewindeschneiden des Adapterstückes entsteht Foto 7000.

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Der Filterumbau ist (vom Aufwand her) schwer aus dem Runder gelaufen, ich weis noch nicht wie ich das hier einbringe, demnächst mehr.

Biegewerkzeug (10 + 12) ist da, es kann losgehen.

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Lötnippel habe ich schon vor längerer Zeit beschafft. Schottnippel sind die alten. Das 10x1 Stahlrohr ist seltsamerweise zum Problem geworden, die Hydraulikbude im Ort konnte (oder wollte) es nicht beschaffen. Online bestellt war es nach 4 Tagen da.

Kleine Rückblende und ein paar Gedanken dazu.

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Die schwarze Leitung sollte Original sein, was mir aber absolut missfällt ist der Bogen in der Mitte, an dieser Stelle könnte Luft stehenbleiben.   
Zur zweiten Leitung rechts ist nichts zu sagen, das ist Murx erster Güte, die Handpumpe ist so unbenutzbar. 



Schottnippel eingeschraubt, reinigen der Pumpengewinde.

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Da ich vom Leitungsbiegen nicht sonderlich viel Ahnung habe wird zuerst eine Attrappe aus 12mm Alurohr gemacht, die kann man auch mehrfach wieder aufbiegen ohne das das Material bricht.

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Und es hat wirklich einige Versuche benötigt um dahinter zu kommen wie man hier rangeht, mehrere scharfe Bögen hintereinander sind schwierig die Biegevorrichtung braucht Platz um zu arbeiten.

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und noch einer...

MDM5

Die Attrappe steht, anfertigen der Kopie aus Stahl:

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Lötnippel aufstecken und Rohr kürzen, hinter der Pumpe ist genug Platz.

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Das Löten der Nippel ging fast schief, wenn man zu heiß wird schmilzt auch der Stahl sehr schnell.
Ich habe daher einige Nippel auf Reserve gekauft. Außerdem sollte man immer im Hinterkopf haben das die Überwurfmutter auch mit drauf muss.

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Die zweite Leitung sollte einfacher sein 1x Etage 1x Bogen, fast zuspät wurde dann gesehen das hier eine Kollision mit dem Stehbolzen vom Deckel droht.

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Es wurde eine zweite Etage eingebaut.

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Die Kopie aus Stahl angefertigt, hier war die Schwierigkeit das eine Biegestelle sehr nah am Lötnippel liegt, das ging nur durch heißmachen. 

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Was für ein Aufwand für zwei Rohre aber ich denke es hat sich gelohnt.


schöne Grüße aus Tirol

manni

SUN

Hallo Manni,

ist zwar was spät, aber hier mal die Leitungsverlegung wie es bei mir aussieht.
Sind auch noch die (original) Stahlleitungen und ich denke es ist dabei egal ob Bosch oder Deckel ESP.

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Die obere Leitung ist bei mir genauso wie bei dir. Hat auch den kleinen schwenk nach oben.
Hatte mir dazu auch schon mal überlegt die anders zu legen. Deine Lösung hinter der ESP her zu gehen finde ich gut
und hast du wieder klasse hinbekommen.
Die untere Leitung hat halt den Bogen um das Schauglas herum. Damit hat man dann auch keine Probleme beim Kraftstoffvorpumpen.

Gruß
Stefan

SUN

Hallo nochmal,

war eben was schnell mit dem abschicken.

Bei meiner Wapu ist oben noch eine Fettkartusche dran, mit der die Kugellager nachgeschmiert werden können.

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Hast du sowas nicht gehabt, oder wegen Verwendung der geschlossenen Kugellager nicht angebaut?
Habe mir auch geschlossene Kugellager für die Wapu besorgt, diese jedoch auf der jeweils inneren Seite geöffnet.
Damit hat man dann doch noch die Möglichkeit Fett nachzuschieben, nur für den Fall der Fälle.

Gruß
Stefan

ali

Hallo,
wie Stephan schreibt, ist es die originale Verlegung auf seinem Foto. Wenn ein Spritzversteller verbaut ist, ist eine andere Rohverlegung nicht möglich.
Gruß
ali
Ich schreib ali, weil Ernst-Heinrich zu lang ist.

MDM5

Hallo Stefan,

du hast einen anderen Block, erkennbar rechts oben an der Leitungsdurchführung, aber trotzdem danke für dein Foto.

An der Pumpe war bei mir keine Fettbüchse vorhanden:

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Wahrscheinlich werde ich die Pumpe (eher früher als später) wieder zerlegen müssen, ich glaube meine "Bastelabdichtung" wirds nicht machen, aber wir werden sehen.


Eine andere Baustelle: Bei der Einspritzpumpe hat eine Schraube gefehlt, der Boschdienst hat bei der Überprüfung eine Sechskantschraube mit drei Federringen reingemacht, das sagt mir nicht zu. Hat jemand ein Foto dieser Stelle für mich ?

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schöne Grüße aus Tirol

manni

MAN-fantast

Hallo manni,

die Stelle hat original eine Art Plombierung.  Bei Dir fehlt eine Kappe die zum ersten die Kontermutter versteckt.  Die Blechkappe ist für eine Senkschraube mit Schlitz ausgelegt, Gesamtlänge 25 mm.  Zum Schluß wurde ein Bleistopfen über der Schraube gepresst/gegossen.
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

SUN

Hallo Manni,

meinst du mit der Bastelabdichtung das Dichtpapier oder das Dichtpaket innen drin?


Zur Reparatur des Dichtpaket an der Wapu hatte Magne mal irgendwo mögliche ET eingestellt. Diese habe ich mir besorgt. Die Feder war noch gut. Am Gehäuse hab ich den Dichtsitz etwas nacharbeiten lassen und der neue Dichtring musste etwas aufgebohrt werden (ich meine 0,5mm). Die ist jetzt dicht.

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Oder aber du schaust mal hier. Bastian hat einen Reparatursatz für die Wapu.

http://www.forum.man-traktor.de/ersatzteilangebote/m-a-n-motor-getriebeteile-front-radgewichte-kottfluegel-instrumente-etc/msg75060/#msg75060

Ist etwas teurer als die Variante oben. Obwohl MAN für die Gummimanschette ca. 50€ nimmt. Der Dichtring von MB war ca. 10€


Gruß
Stefan

MDM5

Hallo euch beiden,

Magne, danke für das Foto, das Blechteil ist kein Hexenwerk, ich werde es demnächst nachbauen.


Stefan, ich habe die Wasserpumpe auf Wellendichtring umgebaut:

http://www.forum.man-traktor.de/restaurierungsberichte/as-440a/msg50594/#msg50594

Das ist 6 Jahre her  :-X damals schien es mir die einfachste und günstigste Lösung.
Wiegesagt: ob das Taugt wird sich beim Wasser füllen bzw .Probelauf weisen.


Die Einspritzpumpe wurde dieser Tage genauer unter die Lupe genommen.

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Die beiden unpassenden Sechskantschrauben entfernt und gegen Schlitz getauscht.

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Nun zur Scheibenfeder: die Größe ist zwar noch erhältlich aber nur im Ausland, mit Versandkosten ist mir das zu teuer.

Die Größe wurde mit der Radiuslehre ermittelt.

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Eine Scheibe vorgedreht.

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Die Höhe mit der Fräse angepasst.

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Abgestochen und entgratet.

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Das ging überraschend gut, als nächstes kommt das Ölleck dran.

Soweit ich gesehen habe tritt Öl am Reglerdeckel aus, die Dichtung zwischen Regler und Pumpe schwitzt etwas, richtig viel aber kommt bei den beiden Schrauben am Deckel. Eine rausgedreht und schon rinnt es raus.

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Die Bohrungen brechen nach innen durch, hier hätte man wohl abdichten sollen?

Nachdem die "Überholung" der Pumpe (durch den Fachbetrieb) auch schon wieder ewig her ist (ja man könnte das Teil wieder hinbringen und sich über die Undichtigkeit beschweren) werde ich jetzt selber ran müssen.

Also alle (mittlerweile vernudelten) Schrauben raus, bisschen rumgewackelt und ab war der Deckel.

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Es ist übrigens noch die uralte bröslige Papierdichtung drinnen, keine Ahnung was man sich dabei gedacht hatte.

gleich gehts weiter...

MDM5

Als erstes wollte ich mir ansehen warum Öl zwischen Regler und Pumpe rauskommt (die Dichtung ist ja offensichtlich neu), die Schrauben an dieser Stelle sind schwer beschädigt und haben außerdem zu wenig Vorspannung.
Ich wollte es zuerst noch mit nachziehen versuchen aber das kann man vergessen.


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Eine rausgedreht und vermessen (ist DIN 63) dann im Sortiment gewühlt, Glück gehabt die Größe ist da.

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Oben in der Mitte wird es schon schwieriger, hier ist eine große.

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Diese habe ich nicht, aber eine nach DIN 963 ist da.

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Gewinde gekürzt, Senkkopf kleiner gedreht.
Passt:

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Auch die unteren ausgetauscht.

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Die Pumpe zum Waschtisch gebracht und den Regler gereinigt, dann die Reste der alten Dichtung abgekratzt.

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Die Schrauben vom Reglerdeckel: DIN 63 Form B (Teilgewinde)
Da muss ich passen, ich habe nichts auf Lager das auch nur annähernd passt, also abbürsten und (vorerst) wieder rein.

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Alle Teile entfettet mit Curil bestrichen und zusammengeklebt.

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Ich hoffe das ist es gewesen, wenn ich mir überlegt habe was mit den vernudelten Gehäuseschrauben passieren soll werden diese auch eingedichtet.

schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

Zeit wieder was zu montieren.
Hinter der Wasserpumpe ist eine Stelle wo später ein Hohlraum entsteht, auch hier wird Spray Grundierung angewendet.

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Riemenscheibe Kurbelwelle:

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Die Scheibe hat keinen Anschlag, man kann sie soweit draufschieben bis sie am Stirnraddeckel ansteht.
Genau ausrichten bringt jetzt eh noch nichts da ich sie zum Lackieren abnehmen werde.
(der Vorbesitzer hatte ja sogar den Keilriemen mitlackiert...)

Die Grundierung trocknet schnell, es kann weitergehn.
Unter der Pumpe wurde eine Raupe mit Dichtmasse gelegt, das ist zwar nicht schön aber sollte verhindern das auslaufendes Wasser wieder hinter das Stehblech kommt.

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Die Riemenscheibe der Wasserpumpe:

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Das aufziehen des Riemens ging leicht aber das Spannen der Scheibe war total fummelig.

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Montageflansch Stundenzähler:

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Den Zähler selbst habe ich mit einer weichen Büste behandelt, ob das so bleibt weis ich noch nicht.

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gleich gehts weiter...

MDM5

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Für heute wurde der große Dremomentschlüssel ausgeliehen. Im Vorfeld habe ich mir einige Gedanken gemacht wie das ablaufen soll.
Damit die Angst im Hinterkopf Ruhe gibt habe ich die Schrauben neben den Ansaugkanälen (12x100) und die Schrauben der Kipphebelbrücke jetzt doch neu gekauft. 

wieder abmontiert:

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Alt gegen neu, diese Schrauben gibt es problemlos von der Stange, daher war die Entscheidung auch nicht sonderlich schwer.

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Richtig schwer hingegen war das anziehen der Schrauben. Die Schleppertechnik spricht von 12 mkg das ist ne Hausnummer, aber es läuft alles nach Plan.
5 Durchgänge später ist die erforderliche Vorspannung erreicht.

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Die Schrauben der Kipphebelbrücke. MAN hat hier ein Sondermaß (12 x 87) gewählt, ich bin auf die nächste Normlänge (12 x 90) gegangen.

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Der Versuch zeigt das (etwas unter 1mm) zuwenig Gewinde vorhanden ist, eine farblich dazu passende Scheibe schafft dieses Problem aus der Welt.

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Die drei Stiftschrauben eingedreht, dann die Überlaufleitung befestigt.

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Eine passende Dichtung für den Ventildeckel war beim Dichtsatz dabei.

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Damit konnten wieder einige Baustellen abgeschlossen werden.


schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,


noch ein paar Bilder vom letzen Schraubertag:

Verschließen Ölbohrung

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Stehwand aus dem Regal geholt und entfettet.

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Ebenso die Schwungscheibe, die lang unter der mobilen Werkbank und musste nochmal geputzt werden.

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Die Schrauben habe ich mit Dichtmasse bestrichen, das zentrieren der Scheibe auf den Kurbelwellen flansch war ein bisschen fummelig.   

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Automat und Kupplungscheibe.

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Auch hier war die Herausforderung die Kupplungsplatte möglichst mittig zu platzieren. Obs genau genug war werden wir noch sehen.

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Unter der Woche beschäftige ich mich wieder mit der Vormontage / vorbereiten von Teilen:

Filterkorb und "Ölwanne"

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gleich gehts weiter...


MDM5

Die Schrauben durchbrechen die Bodenplatte, unter den Köpfen sind Kupferringe.

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Den Dichtring habe ich vor langer Zeit schon gekauft, er hat gut funktioniert. (wird wiederverwendet)

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Zwischenzeitlich ist eine Lackierarbeit aufgetaucht, (Fahrradanhänger) das habe ich ausgenutzt und einige Teile zusammengesucht die auch Farbe brauchen.

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Den Rohrbogen habe ich selbst gemacht, Fotos davon reiche ich nach wenn ich sie finde.  :-[

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Als nächstes habe ich mir Gedanken gemacht wegen der fehlenden Kappe bei der Einspritzpumpe.
Soweit ich das auf Magne's Foto beurteilen kann ist das ein recht einfaches Bauteil.

Ein Stück Keilstahl

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Bohren der Löcher, die Abmessungen habe ich aus dem Foto geschätzt.

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Abgetrennt:

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meine "Lieblingsaufgabe" das feilen von Radien.

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Anfasen/ Entgraten

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Leider geht mir jetzt die Zeit aus, daher gehts ein andermal weiter.


schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

und weiter gehts:


Als ich die Kappe montieren wollte gabs ein neues Problem, trotz Spiel geht sie nicht drauf.

Also nachgemessen: die Mutter hat schon mehrere Kampfspuren und sollte ausgetauscht werden.

Soweit ich es einschätzen kann ist dieses Maß kritisch:

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Abgemessen und notiert, so sollte es kein Problem werden die Einstellung wieder zu finden.
Den Gewindestift ausgebaut, gereinigt und mit neuer Mutter wieder eingebaut

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Und jetzt passt auch die Kappe: (aktuell noch mit alter Schraube)

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Unter der Woche habe ich immer so stundenweise die beschädigten Schrauben nachgefertigt.

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Diese (und andere Kleinteile) sind aktuell auf dem Weg zum verzinken.

Zwischenzeitlich hatte mein Kumpel auch wieder ein paar Stunden für mich, so haben wir den Motor (hoffentlich da letzte mal) zur Seite gedreht und alle Schrauben nachgezogen.

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Die Ölbohrung zur Pumpe hoch mit dem Blindstopfen verschlossen und das Ansaugrohr montiert.

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Die Bodenplatte entfettet und montiert, dabei ist aufgefallen das Blech schlägt Wellen, ob das dicht werden wird...

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Nach dem aufstellen wurden noch die beiden Seitendeckel montiert.

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Motoröl habe ich schon bekommen, ich werde morgen einen Liter einfüllen, dann sehe ich ja wo das überall wieder rauskommt.


schöne Grüße aus Tirol

manni