AS 440A

Begonnen von MDM5, 17.08.2011, 21:02:08

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MDM5

Hallo,

nein, du hast es nicht überlesen, ich habe dazu noch nichts geschrieben...

Es handelt sich um MIPA EP 100-20 2K-Zinkphosphat-Epoxidharz-Grundierung in RAL 1015 Hellelfenbein.
Die Farbe wird nach dem aushärten sehr zäh und nicht steinhart.

Die Innenseite wurde mit dem Propanbrenner abgeflämmt und dann komplett abgeschliffen.
Heute würde ich es eher nicht mehr so machen (zu viel Aufwand) ich würde es komplett Sandstrahlen da ich von Klebebändern gehört habe die das aushalten, so ist es ohne viel Ärger möglich die Bohrungen zu schützen.


schöne grüsse aus Tirol

manni

rabbaunsl

Hallo!

Die Farbe schaut gut aus und scheint auch sehr hochwertig zu sein.

Ich persönlich hätte da aber trotzdem bedenken, nicht das sich das alles wieder löst und die neuen Lager ruiniert....
Ist halt meine Meinung...

Habe dir übrigens eine PM wegen dem 6309N Spezial gesendet ;)

lG

MDM5

Hallo zusammen,

Zurück zum Thema:

Ich versuche mich fuer zukünftige Beiträge mehr mit der Kamera auseinander zusetzten außerdem ist eine zusätzliche Leuchte über der Drehmaschine geplant.

Irgendwie konnte ich den Schwung aus dem Frühling nicht mitnehmen, so gabs nur "Gelegenheitswerkeln".
Die Lüftung in der Werkstatt funktioniert nicht wie gewünscht,(auch hier werde ich noch nachbessern) so hielt sich die Hitze auch nach Sonnenuntergang hartnäckig.

Also habe ich je nach Motivation an mehreren Ecken gleichzeitig gearbeitet.

Belegen der Bremsbacken:

Vor einiger schon mit Grundierung versehen wurden die Beläge aufgenietet.

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Zum gegenhalten habe ich ein Stück Rundstahl abgedreht und in den Schraubstock geklemmt.

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Die vorgebohrten Löcher stimmen nicht ganz zusammen was aber kein größeres Problem darstellte.

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Die selbst angebrachten Markierungen waren sehr hilfreich um die verschiedenen Längen zuordnen zu können.

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Der WDR fuer die Riemenscheibe (50x72x10) ist nach schier ewigen warten endlich angekommen. Ich wollte unbedingt die originale Ausführung in "B1" mit zusätzlicher Staubschutzlippe.

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Der Ring ging extrem streng rein ich hatte schon bedenken das es der Gussdeckel nicht halten würde.

Wieder ein Teil montagefertig.

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MDM5

Als nächstes nehme ich mir den Entlüfter des Allradabtriebes vor, ich habe den Dreck schon aus den Bohrungen gehohlt aber er ist trotzdem nicht durchgängig.

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Auf der Drehbank die Schweissnaht runtergedreht, dabei ist mir die kleine Hülse eh gleich um die Ohren geflogen.
Die Kugel ist festgerostet, dahinter befindet sich weiterer Dreck.

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Die Hülse hatts ordentlich verdellt, bevor ich hier irgendwelche Versuche starte lieber eine Neuanfertigung.
Die Materialausnutzung ist sehr schlecht ca 80% endet in den Spänewanne.

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Eine neue 13er Kugel ist beim örtlichen Lageristen leicht beschafft, die Feder dahinter habe ich nur ausgebogen.
Das anschweißen war nicht ganz einfach, ich musste die Naht danach noch etwas zurückschleifen da es sonst Konflikte mit dem Gewinde gibt.

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Folgenden Blechen gilt nun meine Aufmerksamkeit:

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Der Rost allein wäre jetzt nicht das Problem gewesen aber es gibt schon Ermüdungsrisse (vermutlich von Vibration)

Mein Vorrat an Schwarzblechen hat auch schon Flugrost angesetzt.

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Ich habe die beiden alten Bleche abgezeichnet und dann mit der Flex grob ausgeschnitten.
Nach ein paar mal dranhalten und ein paar Feilübungen kommt es dem Original schon sehr nahe. Fehlen nur noch die 5 Löcher welche einfach mit einem Schälbohrer gemacht wurden.
Auf die "zweiteilung" habe ich zugunsten zusätzlicher Stabilität verzichtet, ebenso wurde die 2te Bohrung fuer den Ölmessstab weggelassen.

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schöne grüsse aus Tirol

manni

michaelman

Hallo Manni,

Schöne, Saubere und gute Arbeit wie du dass machst, ich möchte dir nur noch einen Tip geben wenn du das nächste mal Beläge
aufnietest.
Fang mit Nieten immer in die mitte an, und dann immer von Links nach Rechts arbeiten, damit sich der eventuelle Lochunterschied verteilt, es ist weniger Spannung im Belag und liegt besser an.

M.fr.Gr.
Michael.

MDM5

Hallo Michael,

die Handbremse steht eh noch an, ich werde mich an deinen Tipp erinnern.


Das Projekt MAN steht derzeit etwas hinten an aber etwas geht immer.

Mittlerweile sind viele Schrauben und Kleinteile die das Triebwerk betreffen gereinigt und durchgesehen.
Beschädigte Normteile werden erneuert.

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Die beiden M12 Senkschrauben haben durch den vorbeilaufenden Riemen etwas Schaden genommen, die gäbe es zwar noch zu kaufen aber nicht einzeln.
Ich habe mich fuer eine Feilübung entschieden.

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Die hinteren Radbolzen waren ja arg beschädigt, erst vor kurzen habe ich mal daran gedacht auch die vorderen unter die Lupe zu nehmen.

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Ausgebaut waren sie mit dem Schlagschrauber recht schnell aber der Rost war unter der Farbe schon gut verbreitet.

Vor kurzen wurde beim Aufräumen eine "Altlast" (Salzsäure) entdeckt, ich habe mal wo gelesen das dies ein guter Rostlöser sein soll also wird ein Versuch gestartet.

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Die Salzsäure ist schon ein ekelhaftes Zeug, obwohl ich im Freien bin kann man das Zeug weithin riechen.

Nach nur 10min ist es trübe geworden und das Schäumen hat aufgehört ob es das schon gewesen ist ?

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Habe die Bolzen rausgefischt und sie unter fließenden Wasser kurz abgebürstet.

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Der Rost wurde porentief eliminiert, außerdem hat sich nach kurzem Test mit beiden Muttern gezeigt das es keine ernsthaften Schäden an den Gewinden gibt, die Radbolzen können wieder verwendet werden.
Interessanterweise wurde die Farbe nicht angegriffen, einige Farbreste musste ich mit der Drahtbürste noch entfernen.

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Das "Teufelszeug" hat ja ziemlich gut funktioniert aber ich werde die Säure nur mehr in Sonderfällen verwenden.
Es bleibt immer giftiger Schlamm zurück der entsorgt werden muss und die Handhabung ist trotz Schutzkleidung mit Risiko verbunden.

In einer ruhigen Minute habe ich mal probehalber die Gangschaltung montiert, zuerst hat es recht gut ausgesehen aber je mehr ich mich damit befasst habe desto schlechter wurde es, die Schaltmuffe welche den Kriechgang betätigt hat viel Spiel, es könnte passieren das der Schaltfinger aus der Rille neben dem Zahnrad springt.
Ich habe den ganzen Kram zu meinem Maschinenbauer geschleppt >>> er überarbeitet einige Teile, ich hoffe das es nicht all zu teuer wird.
Bericht demnächst.

schöne grüsse aus Tirol

manni

MDM5

Hallo MAN Gemeinde,

Kleinvieh macht auch Mist so sagt man, hier eine Übersicht der Arbeiten der letzten Monate.

Die Schaltung hatte mich in den letzten Wochen ordentlich auf Trab gehalten, wann immer ich dachte "jetzt bin ich einbaufertig" ist wieder ein neues Leiden aufgetaucht.

Die Schaltelemente hatten sich in die darunterliegenden Flacheisen geschliffen, dieselbigen habe ich wieder planschleifen lassen.

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Das sah dann schon recht gut aus, ich habe anschließend alle Teile der Schaltung mit der Drahtbürste behandelt, bei der folgenden Anprobe war wieder reichlich Luft entstanden, ich beschloss die Abstandhalter zwischen den Schaltelementen doch zu erneuern.
Ein schnelle Skizze von den Dingern gemacht und damit zum örtlichen Wasserstrahlschneider gegangen.

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Die Feinanpassung habe ich dann mit der Feile erledigt.

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Die Teile wurden anschließend oberflächengehärtet und auf Maß geschliffen.

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Der Einbau:

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Als nächster Schritt kommt das Ölleitblech ran, aber auch hier stimmt etwas nicht, so wie ich das verstanden habe soll das über die Rinne laufende Öl in das Loch der Rücklaufwelle tropfen ?

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Ich habe die Verdrehung mit der Lötlampe zum glühen gebracht und etwas nachgebogen.

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Die Sicherungsbleche wurden schon x-mal auf und zugebogen sie werden ersetzt.

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Schlussbild:

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MDM5

Vor einiger Zeit wollte ich die Schrauben für die beiden Blinddeckel besorgen, also kurzer Blick in die Ersatzteilliste des Triebwerks:
M10x30 und M12x30 fuer den grossen und M10x20 nach DIN 931 fuer den kleinen Deckel.

Beim Schraubenhändler kam dann die Ernüchterung: Gibt es nicht, und gab es auch nie.
Irgendwie seltsam, ich weiß das ich solche Schrauben am Triebwerk schon gesehen hatte,
also ein Blick in das Normblatt der DIN 931: M10 gibt es ab Länge 40 und M12 ab 45mm.
Also wieder mal Spezialteile, ich hätte hier jetzt auf die Vollgewindevariante DIN 933 zurückgreifen können, aber das gefällt mir nicht.

Bei einer Anprobe des kleinen Deckels fällt auf das Länge 20 reichlich kurz geraten ist (nur 3-4 Gewindegänge eingriff im Guss), mit 25 sind sie innen genau bündig.

Um die Schrauben nicht von Grund auf anfertigen zu müssen, habe ich die kürzesten gekauft die lagernd waren.

Ab hier wird es experimentell, die Verzinkung der Schrauben wird heruntergelaugt.

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Blank, fehlt nur noch das kürzen.

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M10x25 Fuer den kleinen Deckel bereits gekürzt und das Gewinde nachgesetzt:

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Teile Übersicht:

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Die Verschlussschraube ist nicht ZF Original sondern eine nach DIN 910 mit M42x1,5.
Die Originale hat: SW 24, die nach DIN hat: SW 30


Im Internet gibt es einiges zu lesen zum Thema Schwärzen von Metallteilen, die Schrauben eignen sich gut fuer einen Versuch. Zwei mal mit Leinöl bestrichen und mit Heissluftföhn eingebrannt.

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Abkleben hat an dieser Stelle nicht ganz geklappt also wieder freischaben, die Montage danach war problemlos.

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Anders hier gab es eine Schrecksekunde, die Löcher passten nicht überein, nachdem ich einem Moment nicht wusste was hier fehlt, war nach einigen verwirrten Gedanken die Antwort klar: der Deckel ist asymetrisch gebohrt.

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Damit ist das Schaltgetriebe wieder komplett, fuer das Hinterradabteil sind noch ein paar vorbereitende Arbeiten notwendig.


schöne grüsse aus Tirol

manni


MAN-fantast

#309
Hallo manni,

leider hast Du der Sinn des Ölleitbleches ein wenig missverstanden.  Die Rinne soll Öl zum hohlen Zwischenradbolzen beim Kriechgang fördern.  Die Ausbuchtung der Rinne ist so gemacht wegen des Ölmess-Stabes.  Habe auch schnell zum Verständnis ein Illustrationsfoto geschossen.

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

00-Schlosser

Hallo manni,

sehr schöne Arbeit von dir!
Deine Detailversesenheit bei Dingen die man vielleicht nie wieder zu sehen bekommt, wie bei den Schrauben ist erstaunlich.

Ich habe aber eine Frage zu den von dir neu angefertigten Abstandshaltern zwischen den Schaltelementen.
Hast du die da nicht Seitenverkehrt eingebaut?
Es soll doch so sein das man nur mit einem leichten Zug am Schalthebel
in den Kriech/ bzw. Ersten/+Rückwärtsgang gelangt aber ohne Zug wieder in die mittleren Gassen.
So wie die leisten auf deinem Bildern eingebaut sind mit den Abschrägungen nach innen dürfte das aber nicht funktionieren.

mfg Christian

MDM5

Hallo,

Magne: Das Ölleitblech war beim zerlegen so eingebaut wie es im Foto Nummer 6 (2304.jpg) zu sehen ist, ich dachte mir schon das dies nicht richtig ist, zumal das Blech beim einlegen des Kriechganges am großen Stirnrad streifte. (dies war auch bei geschlossenen Getriebedeckel lautstark zu hören) jetzt verstehe ich auch den Sinn der "Delle"

Christian: Die drei Abstandhalter habe ich so wieder eingelegt wie ich sie beim zerlegen vorgefunden habe. Ich musste den Hebel immer anheben (bei raus und beim reinschalten) da der Schalthebel aber total verbogen ist habe ich mir nicht sonderlich was dabei gedacht.


So wie ich das sehe waren hier schon mal "Vollprofis" am Werk: einfach mal zerlegen und wenn mans nicht mehr zusammen bekommt dann einfach irgendwie ist doch wurscht.  >:(


Danke an alle die hier mitschreiben! Das Forum ist echt super, ohne diese Diskussionsplattform hätte ich keine Möglichkeit solche Details/Fehler zu entdecken.


schöne grüsse aus Tirol

manni

MAN-fantast

Hallo manni,

ich hatte in der vorigen Antwort ein wichtiges Detail in Bezug auf Einbau des hohlen Zwischenradbolzens vergessen.  Er hat für das Zahnrad nur ein seitlich gebohrtes Schmierloch.  Finde es wichtig, dass das nach unten im Getriebe zeigt.  Vielleicht selbsverständlich, aber dennoch...

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

ali

Hallo,
noch mal zurück zu den Steyer Fans.
Ich habe hier eine ZF Liste:
das A15V Getriebe ist ausser bei MAN noch bei:
Bukh
KHD
O&K
Schlüter
Stolberger und
Steyer verbaut worden.
Typ:   180a mit Motor WD213a
       N180a mit Motor WD213F
       N182  mit Motor WD213G
Gruß
ali
Ich schreib ali, weil Ernst-Heinrich zu lang ist.

MDM5

Hallo Ali,

interessante Liste hast du da, ich war im Sommer in einem Heimatmuseum bei uns in der Nähe, da waren auch einige Traktoren aus Privatsammlung ausgestellt, unter anderem ein großer gelber Steyrer und wie ich so das Getriebe genau betrachtet habe sind mir die ZF Teilenummern seitlich am Getriebe Block aufgefallen, habe mir zuerst gedacht, das kann nicht original sein aber mittlerweile bin ich mir fast sicher das dies so gehört.


@Magne, das Loch im Zwischenradbolzen habe ich zwar gesehen, aber den Zweck nicht verstanden, jetzt in Kombination mit dem Foto ist mir klar was zu tun ist.

Die Sicherungsschraube will nicht mehr raus, einen Blechlötkolben gut 1 min aufgelegt und der Kleber ist hin.

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Ausdrücken des Bolzens:

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Ich habe alles gereinigt und den Bolzen markiert, damit man sieht ob er sich beim einpressen zu drehen beginnt.
Nun kann ich mich wieder erinnern, dieser Vorgang ist recht fordernd, die Nadellager im Zwischenrad müssen während des drückens auf den Bolzen gefädelt werden, das ganze geht nur nach Gefühl, man sieht nichts.
Die Gewindestange versucht (wie befürchtet) den Bolzen mitzudrehen also habe ich eine Mutter dazwischengenommen und mit einer Gripzange blockiert, so bin ich dann zum Ziel gekommen.

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Das Leitblech ist nun total verbogen, ich versuche das mal hinzubiegen wie es auf Magnes Bild ist.

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Der Gasbrenner braucht einfach sehr lange bis das Blech anfängt zu glühen, dann ein Stück vorsichtig biegen, anprobieren.
nach etwa 6 versuchen war das Gas alle und meine Lust auch.

Ich habe mir dann ein paar Tage später vom örtlichen Gashändler die Flaschen gehohlt den Brenner dazu hatte ich schon seit gut 5 Jahren im Dachboden rumliegen.

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Damit ists schon ein anderes arbeiten, und nur ein paar Versuche später passts auch.
Alle Gänge noch durchgeschaltet, um zu sehen das genug Abstand in allen Betriebslagen ist.

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Ein paar Teile wurden auch wieder durchgenommen.
Aufbohren der Niete des Handbremsbelages:

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Originalbelag:

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Ich habe zuerst mit der Drahtbürste angefangen aber schnell wieder gelassen man kommt nicht in die Zwischenräume.
Also gestrahlt:

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Für das Ölleitblech wurde noch eine Neues Sicherungsblech hergestellt:

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schöne grüsse aus Tirol

manni

MDM5

#315
Hallo zusammen,

irgendwie ist 2016 schon wieder fast vorbei, die Zeit geht einfach zu schnell vorüber.
Ich habe noch ein paar Urlaubstage, die werde ich nutzen um hier mal ein ganzes Stück voranzukommen.

Vormontieren der Differentialsperre

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Nun zur Kupplungsglocke:

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Ich habe mich final für ein dauergeschmiertes Lager entschieden, mal sehen was es bringt.

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Verschlusstopfen

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Beim Reinigen ist mir aufgefallen das die Schrauben der Zapfwelle überdehnt wurden.
Hier habe ich lange herumüberlegt was es werden soll, die nicht mehr erhältliche SW 14 und das außerhalb der DIN Norm fabrizierte Teilgewinde haben mich zu einer Neuanfertigung ermutigt.
Einen Sechskantstab "42CrMo4 vergütet" bestellt und dann auf der Drehe fertigbearbeitet.

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MDM5

Was sonst noch vom Triebwerk so rumliegt wurde zum Aufarbeiten zusammengesucht.

mal wieder entrosten/entlacken

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Schaltung des Allradabtriebes: Führung des Schaltgestänges verbogen, richten mit Brenner.

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Bei dem dazugehörigen Gabelhebel wurde die Gabel stark verbogen,
laut Ersatzteilliste sollte zur Verbindung ein Bolzen eingesetzt sein (nach Din 1434) es war eine Schraube
drinnen welche einfach voll angezogen wurde.

Wieder ausgebogen, glüht aber noch:

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Dieser Kegelstift sitzt sehr fest und das dünne Ende ist breitgeschlagen, freiwillig geht der nicht mehr raus.

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Abschneiden des vorstehenden Teils, und durchbohren bis etwa zur Mitte.

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Der Durchtreiber kann den Stift nun problemlos "ziehen"

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Entrosten/Entlacken der Pedale:

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MDM5

Gewisse Stellen sind praktisch nicht erreichbar, also ab zum Strahlen.

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Vom wem ZF die Bremshebel wohl zugekauft hat ? nach dem Strahlen gut sichtbar:

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Der Kupplungshebel wurde schon einmal ausgebuchst, wackelt auf der Welle aber wie ein Kuhschwanz.
Mein Dreher wirds schon richten...

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Ausrückhebel

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Die Gewinde der beiden Spezialschrauben sehen nicht mehr gut aus, auch hier werde ich mir noch was einfallen lassen müssen.

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Das sollte es nun gewesen sein ums Triebwerk, alle Teile entfetten und rein in die Lackierkabine.

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Bremstrommel in schwarz hitzebeständig

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der Rest wie üblich rotbraun

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weiter gehts nach einer kurzen Pause.

MDM5


Auf diesem Stift sitzt die Ölförderscheibe, er wird unter der Zapfwelle innen seitig in den Block geschraubt.
Damit es im Betrieb nicht zum losdrehen des Teiles kommt wurde mit einem Körner das Ende geweitet,

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dabei wurde das Gewinde beschädigt, nach etwas nachfeilen wird zusammengebaut:

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Heute gibt es ja die Möglichkeit auf Loctite zurückzugreifen, der Körner kann in der Kiste bleiben.

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Und noch die Verschlußschraube hinten:

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Es ist soweit: ein Podest aus drei Paletten (wie schon beim zerlegen) wird gebaut um bei der folgenden Montage eine stabile Unterlage zu haben.

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Die benötigten Teile liegen bereit.

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Beim Differential gehts los, ein guter Freund steht mir heute zur Seite, so sollte es besser laufen als beim zerlegen damals.

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Ich wollte die Lager schon vorher montieren, zum Glück habe ich es nicht gemacht, das Rad geht nur ohne und auf eine Weise rein (mit dem langen Stummel voraus)   

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MDM5


Lager links + Distanzring

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Auf der rechten Seite ist noch zusätzlich ein Deckblech für das Lager.

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Achstrichter rechts:

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Sperrklaue eingebaut:

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Steckachse liegt bereit zum Einbau.

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Wer Foto 1860 in Beitrag #266 kennt wird wissen wo der Fehler liegt.
Jetzt sind bei uns erstmal ordentlich Kopfschmerzen und ratlose Gesichter angesagt.

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Nach einer kurzen Pause werden die Fotos und die Projektdokumentation durchgesehen.
Bei der Bestellliste angekommen wird klar was hier schief gelaufen ist, 6212 wurde durch einen Tippfehler mit 6312 vertauscht.
Das "gemeine" daran ist das beide Lager die gleiche Bohrung haben so wurde der Fehler nicht sofort bemerkt wurde.

Wieder Abziehen:

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Um nicht diesen Tag zu "verlieren" wird beschlossen die Achsen inzwischen wegzulassen.

Die Sperrklaue wird mit Klötzen im Rohr eingekeilt, der Kollege schwingt schon den Brenner.

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Ich trage inzwischen die Dichtmasse auf, so geht das Lager gut in den Achstrichter.

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Gleiches Spiel Links, hier ist schon mehr Kraft notwendig, die Schlitzschrauben stellen keine große Herausforderung mehr dar.

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