Neues im Hause Lef.

Begonnen von Lef., 07.10.2012, 16:22:37

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Lef.

Hallo,
ich habe angefangen die Buchsen für den Mittelachsbolzen zu drehen.

Da ich kein passendes Rohr gefunden habe, muß ich es aus dem Vollen drehen.

Die Buchsen haben die Abmessung 60x50x60mm.

Der Ausstechstahl muß also recht lang hervor stehen.
Das wiederum führt zu Vibrationen und ich nehme nicht viel Material pro Schnitt ab.

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[attach=2]

Ich habe noch einige Durchgänge vor mir, schließlich bleiben nur 5mm Material übrig.

Gruß
Jörg

Luci

Steter Tropfen . . . .  ;D
Alex fährt MAN 2P1
               MAN 4R2
               Güldner ADN 8H
               Güldner 517G

Lef.

Ja Alex,
lieber etwas langsamer als Bruch :D

Ich bin froh, daß ich solche Teile überhaupt selber fertigen kann.
Die Drehbank hat sich zwischenzeitlich locker bezahlt gemacht.

Gruß
Jörg

kobbi

                              Hallo Jörg
   ,,Ich habe noch einige Durchgänge vor mir ''
Da hat meine Drehe wieder den Vorteil,das schuppt die so weg,bis der Span zwischendurch
die Treckerfarbe annimmt.  ::)     (innen weniger)
Aber häufig kommt es auch vor das ich an deine denke,oder eine Proxon.
Man kann nicht alles in Leben haben .........  :'(
                        Gruß Jens

Lef.

Hallo Jens,
so ein Monster, wie deine kriege ich nicht in den Keller.
Meine mit ihrem Gewicht von 300kg war schon anstrengend genug.

Es kann aber auch sein, daß ich ein bischen zu vorsichtig rangehe.
Der Antrieb hat jedenfalls noch nie den Eindruck gemacht, als sei er besonders gefordert.

Aber was soll´s, es kostet nur Zeit, und die nehme ich mir.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
so langsam komme ich zum Ziel.

[attach=1]

Das Werkstück kommt ganz gut auf Temperatur.
Ich schätze, daß es knapp unter 100°C hat.
Wie macht ihr das mit dem Fertigdrehen?
Um möglichst genau auf 50mm zu kommen, sollte das Werkstück doch möglichst
Umgebungstemperatur haben?
Auch wenn ich viel Emulsion einspritze, komme ich da nicht annähernd hin.

Zwischendurch habe ich auch Schmiernuten in die Messingbuchsen geschliffen.

[attach=2]

Gruß
Jörg

kobbi

                        Hallo Jörg
Das was ich so gehört und gelesen habe ist,das die meisten die nicht mit Pumpenkühlung drehen,
das Werkstück abkühlen lassen und dann auf Endmaß gehen.
Hier findet man auch immer wieder gute Tricks:
             http://forum.zerspanungsbude.net/
Bei mir kommt es meist nicht so genau drauf an,ich gehe meist vorher mit der Schnitgeschwindigkeit und /oder
mit der Spanabname rechzeitig runter,und erhöhe die Kühlung mit der in Deckel angebohrten Brauseflasche.
( Und Pendel die Strichskala danach gleich wieder auf Null ein,so das ich das Endmaß zwei Durchgänge 
vorher schon fast weiß.  ;) )

Ich vermute das ein richtiger gelernter Dreher da so seine Erfahrungswerte hat,und endsprächend
weniger ab nimmt.
                                Gruß Jens

Lef.

Hallo Jens,
ums Abkühlen kommt ich wohl nicht rum.
Gibt´s eben ´ne Zigarettenpause mehr.
Je dünner der Rand wird, um so schneller kühlt das Teil ja auch ab.
Zusätzlich kann ich die Emulsion ja im Kühlschrank vorkühlen.

Gruß
Jörg

Lef.

#728
Hallo,
ich bin fast fertig.

Außen paßt die Buchse sehr gut.

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Da der 60mm-Rohling mit der Walzoberfläche nicht exakt rund war, kommte ich bei jetzt 59,7mm
keine durchgehend blanke Oberfläche erzeugen.

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Eine Maßabweichung ist nicht meßbar. Die Oberfläche ist mit Schleifpapier geglättet, so daß es
keine scharfen Rauigkeiten gibt.
Diese Seite werde ich werde ich auf die durcklose Seite nach unten montieren.

Gegenüber sieht es schon besser aus.

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Innen gibt es ein kleines Problem.

[attach=4]

Ich mußte den Schlitten vor dem Drehen genau ausrichten, um keinen Konus zu drehen.
Das ist mir wohl nicht so gut gelungen, obwohl ich keine Abweichung beim Messen mit dem 0,05mm-Meßfühler
feststellen konnte.
Die Bohrung hat am Ende zum Spannfutter einen 0,1mm geringeren Durchmesser.
Aus diesem Grund klemmt die Buchse beim Montieren.

Mit Hilfe eines Topfschleifers versuche ich diese Abweichung zu minimieren.

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Gleich gehe ich auf eine Hochzeit, somit ist für heute Schluß.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
ich habe den Schlitten noch einmal ausgerichtet.

Das Ausschleifen war nicht so doll. Das Teil wurde nur heiß, eine nenneswerte Abtragung gab es nicht.
Ich habe die Buchse noch einmal ausgedreht. Jetzt paßt sie perfekt.

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Ich habe die Achse dann mit der nicht ganz so verschlissenen alten Buchse montiert.....
das wird nichts.  :-\ Also werde ich eine 2te drehen.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
bei der 2ten Buchse bin ich anders vorgegangen.

Ich habe einen Ausdrehstahl mit einem Absatz, der ein anderes, gröberes Plättchen hat.

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Nach dem Aufbohren habe ich zuerst 40mm tief bis zum Absatz ausgedreht.

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An der Späne kann man erkennen, daß die Abtragleistung deutlich höher ist.
Ebenso gibt es keine Vibrationen.

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Leider ist es mir nicht gelungen, die Parameter so zu wählen, daß es durchgehend kurze
Späne gab. Häufig begann der Span sich zusammen zu knäulen und zu verhaken.

Nachdem ich auf 48mm ausgedreht hatte, habe ich innen weitere 30mm ausgedreht.

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Den Rest kann ich mit dem Drehstahl der ersten Buchse fertig machen.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
es ist geschafft ;D

Die Buchsen passen perfekt.

[attach=1]

Die Achse hat kein merkliches Spiel und trotzdem reicht das Gewicht eines Schmetterlings
die Achse aus der Waage zu bringen...... seidenweiches Pendeln.... 10 mal besser als ich erwartet habe...
ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.

Als Anfänger braucht man eben ein wenig mehr Geduld ;)

Jetzt kommt das Zugmaul wieder davor, die Achsschenkel werden montiert....

Gruß
Jörg

Andy 4S2

Hallo Jörg,

na siehst Du, wirst schon bald zum Profi. Ist schon schön wenn man Erfolge in Sachen hat, mit denen man sonst nichts zu tun hatte.
Gruß Andy

Lef.

Hallo Andy,
genau das ist es (ich meine nicht das mit dem Profi ;) )

An Sachen ranwagen, die bisher nicht auf dem Stundenplan standen.
Wenn´s dann auch noch gelingt, ist das einfach genial und es macht richtig Spaß.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
zwischenzeitlich habe ich die VA wieder montiert, die Lenkung komplettiert und
die Räder angeschraubt.

Das Ergebnis: Schon viel weniger Spiel, aber nach meinem Geschmack noch nicht so
gut wie erwartet.

Ich hatte auch einen Verdacht: Den Bolzen Nr. 14.

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Also Getriebedeckel ab und nachsehen.

[attach=2]

Der Bolzen Nr.14 links unten hat kein Spiel.
Beim Drehen am Lenkrad fiel mir auf, daß sich die Welle im Exzenter Nr.13 dreht.
Der Keil hat Spiel in der Nut und ich habe die Mutter der Klemmung nicht genug angezogen.

Ich habe den Splint rausgefrimelt und die Mutter mit viel Mühe einen Zinken weiter gedreht.
Jetzt sitzt die Welle fest.

Das Spiel ist am Lenkradrand jetzt 2-fingerbreit. Das sollte ok sein.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
nachdem die Lenkung jetzt ok ist, geht es mit den Anbauteilen weiter.

Die Verschraubungen an der Tankkonsole hatte ich schon vor Wochen mit Rostlöser
eingesprüht. So ließen sie sich leicht lösen.

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Den Sinn und Zweck der ganzen angeschraubten Halterungen muß ich erst noch ergründen.
Auf jeden Fall gibt´s wieder genug zu reinigen.

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Der Glühwiderstand scheint noch intakt zu sein.
Den werde ich gaaanz vorsichtig auseinander nehmen und reinigen.
Ich hoffe, die Isolatoren überleben die Aktion.

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Vorher werde ich mich nach Stabglühkerzen umsehen.
Die sind ohne Widerstand und Glühüberwacher nicht so empfindlich.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
bevor ich bei der Tankkonsole weiter mache, habe ich die Lenkung komplettiert.

Es fehlte noch der Deckel vom Lenkrad.

Von den Drucklagerscheiben hatte ich noch ein 15mm-Rest Messing übrig.
Den habe ich etwas hingehübscht.
Dabei ist das einzige Teil am Trecker zum Polieren heraus gekommen.  ;D

[attach=1]

Gruß
Jörg

Prototyp 4P1

Hallo Jörg,

ich verfolge mit Begeisterung Deinen Bericht und Deine Arbeit.

Gerade laß ich vom Hupenknopf, da viel mir mein TÜV-Termin mit dem Moordiesel ein, dort
hab ich keine Hupe verbaut und das gab Mecker.

Ich musste dem Prüfer versprechen eine Hupe nachzurüsten.


http://www.fk-soehnchen.de/Schlepper-und-n-Fahrzeugbauteile/Kugelkupplungen-und-ndiverse-Ersatzteile/Hupenknopf-fuer-3-Speichen-Lenkrad-Hupenknopf-fuer-3-Speichen-Lenkrad.html?listtype=search

Gruß, Jürgen.





Lef.

Hallo Jürgen,
aufgrund der ungewöhnlichen Konstruktion der Lenkung ist die Unterbringung des Hupknopfes
im Lenkrad nicht möglich.
Der Hupknopf kommt neben die Handgaswelle an der Lenksäule.

Somit ist der Hupknopf ein echter Deckel.

Schön, daß dir der Bericht gefällt. Morgen geht´s weiter.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo und guten Morgen,

als ich gestern beim Reinigen der Tankkonsole war, fiel mir ein, daß ich einen neuen
Luftfilter besorgt hatte.

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Der rechte ist der neue.
Der linke war nicht mehr zu retten.

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Der neue kollidiert wegen des kurzen, gebogenen Rohres mit der Tankkonsole.

Also habe ich ein neues Rohr angeschweißt.

[attach=4]

Im Inneren sieht es dort allerdings recht schmierig aus.
Um den Filter sauber zu bekommen und mit neuer "Wolle" zu versehen, habe ich ihn teilzerlegt.

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Ich denke, das gibt heute mal wieder schwarze Hände :-\

Gruß
Jörg