Neues im Hause Lef.

Begonnen von Lef., 07.10.2012, 16:22:37

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Lef.

Moin,
um den alten Fettschmodder zwischen den Lagern zu beseitigen habe ich sie abgezogen.

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Beim Reinigen bemerkte ich, daß bei einem Lager der Innenring gebrochen ist.

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Ich überlege, geschlossene Lager dort ein zu bauen.

http://www.agrolager.de/product_info.php?products_id=13502439

Die haben ja eine Fettfüllung, die lebenslang halten soll.
Dann kann ich die Schmierung in Zukunft außer Acht lassen.

Hat jemand damit Erfahrung?
Ich weiß, daß sie etwas schwerer laufen.

Gruß
Jörg

Prototyp 4P1

Hallo Jörg,

die Wasserpumpenwelle an unserem Perkinsmotor ist vor 4 Jahren gebrochen
mein Onkel hat eine neue Welle gedreht und auch geschlossene Lager verbaut.
Nun rappeln die Lager und ich kann nicht nachschmieren.  :'(

Gruß, Jürgen.

Lef.

Hallo,
ich habe 2 der geschlossenen Lager bestellt, allerdings von FAG.

Dann habe ich mir den Krümmer der WAPU geschnappt.

Der hatte schweren Rostfraß.

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Also entrosten.

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Mit Knetmetall und anschliessendem Schleifen auf dem Bandschleifer sind die Löcher gestopft.

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So sollte es abzudichten sein.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo Jürgen,

von einem Bautzler habe ich die Info, daß die Lager nach 2000 Std. fällig waren.
Bei einer zu erwartenden Betriebsdauer von 20-30 Std./Jahre könnte ich damit leben.

Gruß
Jörg

Funkel

Ja Jörg, sowas habe ich auch gehört.
Die Fettfüllung reicht "auch nur" solange die wie die Durchschnittlich erwartete Lebensdauer des Bauteils. Leider nicht ein Menschenleben lang.

Gruß Christian

Lef.

#385
Hallo Christian,
wie ich schon schreib: 2000BStd. Laufzeit reicht mir bei der zu erwartenden Laufzeit/Jahr.

Ich habe die Dichtungen der WAPU ausgebaut.
Den ziemlich verbeulten Simmering brauche ich nicht mehr,
Da ich auf gekapselte Lager umstelle.

Die Schleifdichtung sieht auch nicht gut aus, die werde ich durch einen Simmerring ersetzen.

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Dort wo der Schleifring saß, paßt ein 28mm WEDI gut hin.
Die narbige Zone der Welle werde ich abdrehen, bis sie blank ist.
Ich hoffe auf 14mm zu kommen.
Dann kommt dort ein WEDI 14x28x7 rein.

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Gruß
Jörg

Lef.

#386
Hallo,
mit genau 14mm bin ich nicht hingekommen.

Es sind 13,8mm geworden, der Rostfraß saß zu tief.
Das sollte kein Problem für den Dichtring sein.

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Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,

wenn ich in der Woche arbeiten muß, komme ich natürlich nicht richtig voran.

Nach dem Heckeschneiden habe ich aber trotzdem noch die Zeit für
eine der wichtigsten Maßnahmen gefunden.

Seht selbst, so geht das gar nicht :)

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Das muß natürlich ab.

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Da ich keine Verwendung für das Fendt-Schild habe, verschenke ich es gerne.
Es soll doch hier und da ein paar Fendtfans geben. ;D

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
für die WAPU habe ich jetzt alles zusammen.

Zu erst habe ich den WEDI in die gereinigte Bohrung gesetzt.

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Der saß nicht übermäßig stramm, daher habe ich zusätzlich Dichtmasse verwendet.

Nachdem ich die Lager und den Distanzring aufgezogen habe, kam die Welle in die Kühltruhe.

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Das Gehäuse habe ich bei 100°C im Backofen angewärmt.
So ließen sich die Teile leicht fügen.

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Dann noch die Distanzscheibe und den Seegering.

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Damit ist der Umbau auf Simmerringdichtung erledigt.

Von einem IHC-Kollegen habe ich den Flansch für den WEDI der KW an der Riemenscheibenseite bekommen.

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Den Flansch werde ich noch mit Bohrungen für 2 Zentrierstifte, 2 Abdrückgewinde und 3 Befestigungsschrauben
versehen. Zusätzlich wird noch die Aussparung für den Ölrücklauf eingearbeitet.
Das muß ich aber noch genau ausmessen.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
in den letzten Tagen habe ich mich des Riemenscheibenflansches gewidmet.

Dazu habe ich die KW eingebaut.

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Der Simmerring zentriert den Flansch, in den ich bereits die notwendigen Bohrungen gebohrt habe.

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De Flansch habe ich fixiert, und die Bohrungen für die Zentrierstifte in den Block übertragen.
Die kleinen Magnete habe ich zum Auffangen der Späne angeheftet.

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Nachden die Bohrungen für die Zentrierung saßen, habe ich die Löcher aussen zu geschweißt.

Dann die Durchgangsbohrungen für die Befestigungsschrauben.

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Und die Gewinde schneiden.

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Dann habe ich die Aussparung für den Ölrücklauf geschliffen.

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So ist der Flansch fertig.

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Die Schrauben sind etwas zu lang. Ich werde wohl auf Stehbolzen abändern, das schont die Gewinde im Block.

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Wie man sieht, ist der Ölrückfluß durchgängig.

Gruß
Jörg

mortl

Hallo Jörg,
saubere Arbeit, ich zieh den Hut wie du mit einfachsten Mitteln zum Ziel kommst.
Weiter so.

Gruß Martin

Lef.

Hallo Martin,
danke für dein Lob.

Für das Bohren im Block wäre eine Magnetbohrmaschine schon eine Hilfe gewesen.
So muß man höllisch aufpassen, das Bohrungen und Gewinde gerade werden.

Ob das alles, was ich hier so fabriziere auch funktioniert, wird sich zeigen müssen.

Gruß
Jörg

Lef.

#392
Hallo,
die Stehbolzen habe ich von einer 8.8-Gewindestange abgeschnitten.
Die Gewinde zum Abdrücken sind mit kurzen Schrauben verschlossen.

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Die WAPU habe ich gereinigt montiert und mit Zinkfarbe eingesprüht.

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AM WE werde ich mich daran machen den Motor zusammen zu bauen.

Gruß
Jörg

Lef.

#393
Moin,

bevor ich den Motor wieder auf die Füße stelle, habe ich noch die 2te Ölablaßschraube
verschlossen.
Der Originalblock hatte nur eine und bei dem Restpostenkarkt habe ich keine passende
Verschlußschraube gefunden.
Da ich den Sinn von 2 Verschlußschrauben nicht nachvollziehen kann, habe ich mich dazu entschieden
die eine Öffnung mit Bordmittel dauerhaft zu verschließen.

Dazu habe ich ein M16-Schraube zurecht gedreht.
Einen Absatz für die Zentrierung des Kupferringes und eine zum Zentrieren im Gewinde.

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Von innen habe ich einen Federring und eine Mutter mit Kleber eingesetzt.

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Das sollte dauerhaft dicht sein.

Gruß
Jörg

Lef.

#394
Und es geht weiter.

KW einbauen und das Zahnrad der NW genau zur Markierung (angeschrägte Zähne) setzen.

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Zeitgleich habe ich die NW eingesetzt.

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Dann war der Lagerdeckel der Schwungradseite dran.

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Weiter ging es nicht. Die KW war fest.

WAS SOLL DAS DENN JETZT SCHON WIEDER?   :( :( :( :( :(

Nachmessen.....

Abstand des Zahnrades zu Blockoberfläche.

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Abstand Lagerinnenseite zum Deckel.

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Die KW ist also im Block um ca. 5mm nach vorn gerutscht.
Das kann nur daran liegen, daß das Lager dercRiemenscheibenseite zu weit innen sitzt.

Also den alten Flansch nachmessen.

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Noch Fragen?

Dann habe ich mal den Kolben mit Buchse eingesetzt.

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Das axiale Spiel am Kolbenbolzen erlaubt, daß das Pleuel paßt.

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Ebenso ist erstaunlich, daß die Zahnräder von KW und NW bündig aufeinander sitzen.

Haben die Lagerdeckel der neueren Blöcke eine andere Abmessung?

Möglicherweise kann ich das Problem mit einem 5mm-Distanzring lösen????

Ich werde gleich einmal messen, um wieviel die KW bezogen auf die Buchse aus der Mitte ist.

Was für ein Scheiß!

Gruß
Jörg




Lef.

#395
Moin,
ich hätte ja auch vorher drauf kommen können.

Der gegenläufige Massenausglich muß ja auch angetrieben werden.
Dafür sitzt auf der KW ein Zahnrad auf der Riemenscheibenseite.
Das braucht Platz. AUs diesem Grund ist das KW-Lager weiter nach vorn eingebaut.
Auch die KW ist anders.

Ich habe mal verschiedene Szenarien durchdacht:

- Ich setze das Lager auf der Schwungradseite weiter nach hinten.
  Das hieße, den Lagerdeckel ausdrehen und die Ölbohrung versetzen bzw. einen Kanal schleifen.
  Als Folge würde der Trecker hinten länger. Damit das kompensiert wird, müßte ich eine 5mm
  Korrekturplatte z. B. am Getriebe oder an der Kupplungsglocke zwischensetzen.
  Dann liefe das Pleuel aber immer stramm an der vorderen Seite des Kolbens... das geht gar nicht.

- Ich laß den Lagersitz vorne im Block innen um 5mm abfräsen. dadurch ereicht die KW die alte Position.
  Dann wäre auch die Ölversorgung anzugleichen. Die Stirnräder würden nicht mehr in voller Deckung
  laufen. Ob für die KW genug Platz nach vorn vorhanden ist, muß ich erst noch messen.
 
- Ich seh mir den alten Block genau an, und versuche zu prüfen, ob der geschweißte Frostriss dicht ist.
  Der Vorbesitzer weiß es nicht.

Die ersten Möglichkeit scheidet aus.

Die 2te Version würde den guten Block für seine eigentliche Verwendung unbrauchbar machen
und bietet keine Garantie auf Gelingen.

Also werde ich mir den alten Block vornehmen.
Wenn der ggf. noch einmal geschweißt werden muß, kann ich das durch den Verkauf des neuen Blockes
vielleicht finanzieren.

Gruß
Jörg

Lef.

Hi,
ich hab mal die Blockschweißung mit der Drahtbürste gereinigt.

Was für ein Kunstwerk.  ;)

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Von innen sind ein paar feine Risse zu erkennen.

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Bevor ich innen mit Putzen beginne, habe ich Folgendes vor um die Dichtigkeit zu prüfen.

Ich werde aussen mehrfach WD40 draufsprühen.
Wenn die Risse durchgängig sind, sollte das Öl morgen durchgekrochen sein.
Entweder ich kann das Öl schon sehen, oder ich gehe mit einer Flamme dabei.
Wenn der Riss durchgeht sollte er räuchern, vielleicht sogar aussen.
Ich hab mir das so ausgedacht, ich weiß nicht ob es aussagekräftig ist, wenn´s nicht räuchert.

Gruß
Jörg

Lef.

Ich hab gerade folgende, vielleicht völlig bekloppte Idee.

Wenn ich den Block von innen schön blank mache, und ihn innen mit einem dauerelastischem Kleber o. Ä.

großzügig zukleister und darauf ggf. eine 0,5mm Stahlplatte drücke, müßte das den Riss doch von innen her

dauerhaft verschließen.

Was haltet ihr davon?

Gruß

Jörg


Lef.

Der Block ist nicht dicht.

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Man sieht eindeutig die Benetzung.
Außen ist das genau der Bereich, der nicht geschweißt wurde.

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Was machen? Aussen den Riss aufschleifen und mit Schutzgas Punkt für Punkt zuschweißen,
wie ich es bei der Riemenscheibe und der Bremstrommel gemacht habe oder mit Knetmetall zuspachteln.

Ebenso wäre denkbar den Riss von innen und von außen V-förmig aufschleifen, bis sich ein ca. 1mm Spalt auftut.
der dann beidseitig mit Dichtmasse zugestrichen wird.
Wenn die Dichtmasse sich in der Mitte verbindet, sollte das eine maßgeschneiderte elastische Dichtung ergeben.
Stellt sich nur die Frage, ob und wie lange die hält.

Gruß
Jörg

Luci

Man Jörg, das da ist jetzt aber echt ober sch. . . .!  :o
Würd dir ja da gern weiter helfen, aber solch Reparaturen entziehen sich meiner Kenntnis!  :P
Hoffe Du findest einen einigermaßen guten Ausweg!
Gruß Alex
Alex fährt MAN 2P1
               MAN 4R2
               Güldner ADN 8H
               Güldner 517G