AS 440A

Begonnen von MDM5, 17.08.2011, 21:02:08

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Tom AS542A

Zitat von: ali in 29.09.2020, 20:15:42
Trägst Du eigentlich weisse Handschuhe bei der Motage?  :)

:D :D
Met vriendelijke groet,
Mit freundlichen grüßen,
Best Regards,
Tom van Baars

MDM5

Hallo Ali,

ja das Ventil habe ich mir angesehen, soweit keine Auffälligkeiten.

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Die Probleme kommen von den Kupferdichtringen, die sind großteils "verhärtet". Nach dem glühen merkt man den Unterschied beim Anziehen sofort.

(Und nein, beim Zusammenbau benutze ich keine Handschuhe  :D )


Weiter mit der Vorderachse: Für die beiden Lenkhebel habe ich neue Zylinderstifte beschafft.

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Die Sachen werden immer so schnell schwer, ohne Kran läufts nicht.

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Schrauben habe ich aktuell irgendwelche genommen, die "richtigen" besorge ich erst wenn das mit den Kotflügeln durch ist.

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Dichtringe für die Ablassschrauben

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Öl einfüllen:

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Eine Sache wurde allerdings zu wenig beachtet: die alten Druckscheiben sind arg eingelaufen und müssen neu.
Ich werde mir überlegen ob ich da selbst rangehen kann oder ein Kumpel dran muss.


schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

am Motor rührt sich leider immer noch nichts, ich habe wieder angefangen mit Kleinkram.

Die Hupe:

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Ich habe die Kontakte ans Ladegerät gehalten: funktioniert nicht, egal, dann fliegt sie in die Tonne, ich habe vor einiger Zeit am Flohmarkt eine gefunden die noch sehr gut aussieht.

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Allerdings musste ich feststellen das diese auch nicht funktioniert...
"Da kann nicht viel sein" den Deckel abgeschraubt: es kommt nur noch verbrannter Dreck zum Vorschein, die Hupe ist Schrott.

Ok, ich wurde über den Tisch gezogen...  :P

Soviel zum Thema Abkürzung, ich habe dann doch begonnen die alte zu zerlegen.

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Die ist zwar gut verdreckt aber nichts ist wirklich kaputt, die Lötstellen wurden aufgefrischt und die Teile sandgestrahlt.


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Zusammenbau:

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Lackieren:

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gleich Teil 2...


MDM5

Der Befestigungsbolzen war irgendwie beschichtet, ich habe die Teile verzinken lassen.

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Eine der beiden Schrauben ist verloren gegangen, das sind aber nur Messing Gewindestifte.

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Aus der Bastelkiste zwei Messingschrauben gefischt, Köpfe abgesägt, und Schlitze geschnitten.

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Test mit einer Batterie:

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Ist (sehr) laut, Funktion in Ordnung.



schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

ich konnte dieser Tage wieder eine Baustelle abschließen: Das Zündschloss (Schaltkasten)

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Die 8-kant Mutter hat mir ein Kollege gedreht, an der alten war das Gewinde ausgerissen.


Zitat von: MDM5 in 14.05.2017, 11:41:43
Abschließend noch alle Teile Sauber abgeschliffen, bin noch beim überlegen ob ich wieder schwarz lackiere oder doch verzinken ?


Hier noch ein älteres Foto dazu:

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Ich habe mich für Zink entschieden, wenn es mir nicht mehr gefällt kann ich immer noch schwarz drüberlackieren.

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Montage:

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Die bewegten Teile habe ich leicht gefettet.

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Gehäuse aufgesetzt und zugebogen.

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Die 8-kant Mutter ausprobiert: lässt sich leicht aufschrauben, etwas ist aber komisch.
Nach etwas rumgemesse wird klar das das Gewinde am Schloss schief aufgewalzt wurde.
(dies hatte auch die alte Mutter zerstört)
Ich weis nicht was ich dagegen machen soll, dieses Schloss gibt es als Ersatzteil nicht mehr, man könnte maximal einen Nachbau nehmen.

Erst vor kurzen hatte ich eine Idee dazu: eine keilige Beilagscheibe soll es werden, diese ersetzt auch gleich die vorhandene.

6,5 /10 ist die Abweichung.

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gleich Teil 2...

MDM5

Aluronde mit 2mm:

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So dünne Sachen zu bearbeiten ist immer wieder eine Herausforderung, Alu lässt sich aber sehr gut kleben.

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Foto7777:  8)  Nachdem außen-innen fertiggedreht ist, das Teil auf der Fräse ausgerichtet bis die gleiche Neigung wie am Schloss erreicht ist.

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Der Fräser ist zu groß, aber ich habe keinen anderen der noch richtig scharf ist.

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Mit Bunsenbrenner erwärmt damit der Kleber wieder auslässt, den Kern herausgedrückt und entgratet.

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Ein passende Schutzkappe hab ich eher zufällig in der Bucht entdeckt.

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schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo MAN-Gemeinde,

die letzten Woche ist wieder einiges passiert, alles in allem diverser Kleinkram:

In die Vorderachse hatte ich ja schon vor einiger Zeit Öl eingefüllt, es schien alles dicht zu sein bis ich jetzt mal genauer hingesehen habe.
Beim Antriebsflansch kam es bereits ordentlich raus, beim Aufmachen dann gabs eine Überraschung.

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Die Dichtmasse hatte sich überhaupt nicht verteilt, ich habe wohl zwischen Auftrag und Zusammenbau zuviel Zeit vergehen lassen außerdem wurde zuwenig verwendet.
Nachdem ich alles entfettet habe wurde der Flansch neu eingedichtet, dieses mal kam die Masse auch überall raus das sollte jetzt hinhauen.

Beim umräumen ist mir die Rutschkupplung in die Hänge gefallen, entrosten ist eine passende Arbeit für "zwischendurch".

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Zwei Gewinde sind ausgerissen bzw. wurden aufgebohrt  (das ist mit schon beim zerlegen aufgefallen)
Der Steg dazwischen ist nur dünn ich versuche mein Glück mit Drahtgewindeeinsätzen.

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Viel tragfähiges Material ist nicht vorhanden, aber ich lasse das jetzt mal so, wenn sie das festziehen nicht überstehen kann ich immer noch eine andere Lösung suchen.

Den Ölmessstab habe ich schon eine Weile aufgeschoben, jetzt war mal Zeit dafür.

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Gekürzt, eine Fläche gefeilt, die zwei Kerben mit einem Meißel eingeschlagen.

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Wieder etwas das von der "ToDo Liste" kann.

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Irgendwann mal unter Dusche ist mir eingefallen das ich immer noch kein Öl im Lenkgetriebe habe.

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Zum Glück geht da nur sehr wenig rein.

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gleich gehts weiter...

MDM5


Beim Schottnippel neben der Wasserpumpe gibt es eine Leckage, es tropft langsam Diesel raus.

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Der Dichtkegel ist ja neu von daher vermute ich das dieser in Ordnung ist.
Ich habe den Schottnippel ausgebaut, auch hier war nichts auffälliges zusehen.

Ein Schrauberkollege meinte ich sollte den Sitz nachschleifen das würde mit einem Schleifstift recht einfach gehen.

Nachdem nichts passendes da war im Baumarkt ausschau gehalten: 60° gibts nicht von der Stange also einfach einen mit sehr feiner Körung gekauft um ihn anzupassen.

Das ging mit einer abgenutzten Wendeplatte gar nicht so schlecht.

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Etwas Öl auf den Schleifstift gegeben und den Sitz nachgerabeitet.

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An den Kontaktflächen hat man auch sofort gesehen das der Sitz nicht mehr richtig gestimmt hat, ich habe solange geschliffen bis eine Fläche entstanden ist.

Den Schottnippel gereinigt, es dürfen keine Schleifkörner zurückbleiben, und wieder eingebaut.

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Sieht sofort besser aus, ich denke das er auch dicht sein wird.

Am Freitag hatte ich kurzfristig einen freien Tag, so habe ich mir etwas größeres vorgenommen.

Hier ein altes Bild vom Hubwerk (wie es bei Steyr heißt):

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Diverse Teile fehlen, andere sind arg verbogen, eigentlich weis ich gar nicht wo ich anfangen soll.

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Der Verstellmechanismus ist fest, aber nicht vom Rost sondern durch die "Bananenform". Eine große Rohrzange musste ran.

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Grobrichten der Teile: Ich hab es dann aber wieder gelassen, es macht wenig Sinn hier viel Arbeit zu investieren wenn ich noch nicht mal weis was ich wieder verwenden kann.

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Alle Teile in die Kabine zum entrosten / entlacken gebracht

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Da wartet noch eine Menge Arbeit auf mich, ich muss mir einen "Schlachtplan" überlegen wie ich hier vorgehe.
Von den Teilen passt einfach nichts richtig zusammen, der Kraftheber war ja für den Steyr 80/180 bestimmt und nicht für einen MAN.

schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

aufgrund privater Tiefschläge ist derzeit ein wenig die "Luft raus", so geht es nur langsam weiter.

Beim Kraftheber glaube ich aber mittlerweile einen Plan zu haben:

-Die beiden Hubstreben sind bis auf die Kugeln gut und werden wiederverwendet.
-Die fixe Zuggabel hat für den 440er die falsche Länge, die Bohrungen sind ausgeschlagen, kurzum da bin ich schneller mit neumachen.
-Bei der verstellbaren Zuggabel muss das Gewindeteil (in der Mitte) neu das ist zu schwer verschlissen, die Gabeln sollten sich aufarbeiten lassen.
-Die alte Ackerschiene wäre noch gut, ist aber für "System Kat1" und passt mit den 22mm Zapfen nicht für die großen Kugeln.
Ich habe zuerst noch ans anfertigen einer neuen gedacht, die Schiene ist aber im Zubehörhandel recht einfach zu bekommen und sollte nächste Woche geliefert werden, mal sehen wie sie passt, es könnte sein das ich die Länge anpassen muss.
- Die Befestigung am Achstrichter (so wie es der Vorbesitzer hingebastelt hatte) kommt nicht mehr, die Hubstreben sind lang genug sodass ich die Bohrungen unten am Getriebe benutzen kann. Hier werde ich eine zentrale Welle montieren auf der dann die Hubstreben und die Seitenstreben befestigt werden. Auch wenn sie Optisch nicht der Knaller werden wird: mit dieser Lösung erschlage ich mehrere große Probleme auf einmal. (Fluchtungsfehler zwischen den Streben)


Auftrennen der Nähte:

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Wenn die Kugeln raus sind lässt sich das Gehäuse herausschlagen.

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Reinheften der neuen Kugeln:

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Der Kraftheber wurde aufgesetzt und ein Provisorium gemacht damit ich die Teile ausmessen kann.

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Anfertigen der Teile für die fixe Zuggabel:

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Ist noch ein bisschen Klobig, ich werde irgendwann noch große Radien dranmachen. Die Verbindung mit dem Rundstab ist mit einem M24 Gewinde ausgeführt da ich nicht wusste aus welchen Stahl der Vierkantstab war.

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Die Gegenseite: (gut zu sehen die ausgeschlagen Bohrungen)

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Ausräumen: (Foto No.# 8000  8))

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Auch hier muss ich die Radien noch dranfeilen.

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schöne Grüße aus Tirol

manni

MAN-Rhöni

Hallo Manni,

wieder saubere Arbeit, die du abgeliefert hast. Ich glaube es gibt kein Bauteil an deinem Schlepper, wo du nicht Hand angelegt hast. Da habe ich ja mit der Substanz von meinem 4L1 wirklich Glück gehabt, obwohl auch einiges zu machen war bzw. ist. Aber ich denke wenn du fertig bist, hast du viele Jahre deine Freude daran. Auch wenns mal Tiefschläge gibt, unser Hobby baut uns wieder auf.
Weiterhin viel Erfolg  :)

Gruß  Thomas
MAN-Grüße aus der Rhön

MAN   4R3
MAN   4L1
Deutz D 4807
Bautz 300 E

MDM5

Hallo Thomas,

danke für deinen Zuspruch, ja mir wäre es auch lieber gewesen wenn nicht jedes Teil eine Baustelle darstellen würde, vor allem die Schäden die vom Vorbesitzer verursacht wurden.
Ganz ehrlich gesagt: als "Erstlingsprojekt" ist das der falsche Traktor...
Aber mittlerweile bin ich schon soweit da ist aufgeben nicht mehr drin.


Die Ackerschiene wurde mittlerweile geliefert:

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Die Maße stimmen mit denen im Online Katalog nicht zusammen, (wie könnte es auch anders sein?) die Schiene ist 25mm kürzer,
das ist nicht kritisch mit dem kann ich leben.
Schwieriger ist das die beiden Zapfen zu dick sind, sie passen nicht in die Kugeln.

Ok, dann drehe ich etwas ab sollte keine große Sache sein, eingespannt und mit der Uhr die Mitte gesucht, da hatt es mich fast auf den Arsch gerissen, die Dinger haben 2mm Schlag!

Tja um 60€ darf man nichts hochwertiges erwarten, ich habe die Zapfen angeheizt und ausgebogen bis der Schlag nur mehr 2-3/10 war, so konnte ich dann ans abdrehen gehen.

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Radius formen:

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Der Vierkantstab für die Befestigung der Unterlenker.

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Beide Seiten abgedreht und mit Gewinde versehen.

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Den Traktor etwas hochgebockt und das Lochbild auf der Unterseite vermessen.

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Eine Attrappe aus Sperrholz angefertigt.

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Die Teile mal grade so zusammengesteckt:

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Ich hätte gesagt das sieht stimmig aus, an der Seiten muss ich mir noch Gedanken wegen der Abstützung machen, mal sehen wies weitergeht. 


schöne Grüße aus Tirol

manni

ali

Hallo,
die Unterlenker würde ich verstärken, sie verbiegen sehr leicht. Von unten ein Flachstahl auf ganzer Länge anschweissen, als quasi  "T" (umgedreht).
Gruß
ali
Ich schreib ali, weil Ernst-Heinrich zu lang ist.

Felix

Verstärkung am Unterlenker, ab Werk so ...
Gruß
Felix

MDM5

Hallo zusammen,

mich hat es erst auch gewundert das Steyr nur die Flacheisen für die Unterlenker vorgesehen hat, hier ein Werksfoto: 

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Mir ist dann aber aufgefallen das die Bohrungen in den Unterlenken nach 60 Jahren noch maßhaltig sind, (im Gegensatz zur Zuggabel)
hier wurde kein einfaches St37 verwendet, die Teile sind ordentlich zäh.
Von daher würde ich jetzt mal sagen, wenn es so lange gehalten hat kann die Konstruktion nicht so schlecht gewesen sein.

Aber diese Baustelle wird etwas nach hinten verschoben, gestern hat sich an einer anderen Ecke was getan:


Zitat von: MDM5 in 23.09.2018, 14:20:07
Fürs erste bin ich mit der Maske durch, eve. beißt ein Bekannter noch an und beult mir das Ding aus, sonst muss ich mir jemanden suchen.

Das ist schon wieder so lange her das mir schwindlig wird wenn ich dran denke, ich hatte die Maske zu einer Firma gebracht um sie richten zu lassen, kurzum: es ist seit damals nichts passiert, gestern ist mit dann die Geduld ausgegangen und ich habe die Teile zurückgehohlt. 

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Der Tragblock wurde hervorgekramt und abgestaubt:

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Unter dem Kühler waren dicke Filzstreifen untergelegt, (muss ich erst organisieren) derweilen habe ich Reste genommen.

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Ablasshahn eingedichtet.

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Rohrbogen:

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Das Ding da wieder reinzukriegen ist ja ne mords Fummelei. 

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Thermostat:

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In den nächsten Tagen werde ich die Dichtheitsprobe machen (mir graust schon davon) mal sehen wo es überall rausläuft.
Der Plan ist nächstes Wochenende die letzten arbeiten um den Motor abzuschließen mit anschließenden Probelauf.

schöne Grüße aus Tirol

manni



RMW-Gerhard

Hallo Manni,

du siehst langsam Licht am Ende des Tunnels.......

Willst du das Hubwerk vom Steyr nachbauen oder das vom MAN? Aufgrund vom unterschiedlichen Aufbau der beiden Hubwerke sollten auch die Kräfteverhältnisse an den Streben unterschiedlich sein.....und damit die Dimensionierung.

Oder mache ich hier einen Denkfehler?

Ansonsten bewundere ich immer wieder deine akribische Arbeit und Ausführung!

Klasse!

Gruß
Gerhard
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

MDM5

Hallo Gerhard,

mit dem Kraftheber habe ich noch so meine Probleme, das was ich hier mache war so nie vorgesehen.
Wahrscheinlich werde ich aber nur die beiden Steyr Unterlenker wiederverwenden können und der Rest muss irgendwie angefertigt werden.

Ich war heute in der Werkstatt mit aufräumen beschäftigt, ein anwesender Kollege hat mich herausgefordert, so habe ich zwei Kübel Wasser in den Kühler gefüllt.


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Ein Kurzen Moment sah alles gut aus, dann fing es auch schon zu laufen an.

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Das Thermostat und der Rohrbogen sind mir egal, das ist großes Problem.

Eher von der Katastrophalen Sorte ist das:

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Da wartet noch richtig viel arbeit auf mich....   :o


schöne Grüße aus Tirol

manni


Tom AS542A

Oi... Kopfdichtung?
Met vriendelijke groet,
Mit freundlichen grüßen,
Best Regards,
Tom van Baars

MDM5

Hallo zusammen,

ja es war die Kopfdichtung, ich habe die Vorspannung der Schrauben kontrolliert, da ging nichts mehr.
Durch das übermäßige anziehen wurde rund um die Schraubenlöcher Material hochgezogen,
es wäre notwendig gewesen auch den Block zu planen, aber dafür ist es jetzt zu spät.
Ich habe zwar nen langen Atmen aber auch mir geht irgendwann die Puste aus, und jetzt den Motor wieder komplett auszuräumen und wieder vorn zu beginnen ist auch finanziell nicht mehr drin, es muss anders gehen.

Bas hat mir eine neue Dichtung zukommen lassen, die ist etwas dicker. Ich habe die Bereiche um die Wasserdurchführungen dezent mit Curil bestrichen mal sehen ob das was wird.

Zwischenzeitlich habe ich beim Kraftheber weitergemacht.

Übertragen der Maße von der Attrappe aufs Blech.

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Gebohrt und geschweißt:

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Bei der fixen Zuggabel wurde die Stange auf das fertige Maß gebracht.

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Feilen von diversen Radien:

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Ich habe dann zwei Tage lang nur Drehteile gemacht, es haben alle Bolzen gefehlt (teilweise waren alte Schrauben drin)

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Die verstellbare Zuggabel, bereitet mir Kopfzerbrechen, wo soll man da anfangen? es stimmt einfach nichts mehr...

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Ich habe dann doch einen Nachmittag verbracht mit zuschweißen und ausrichten.

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Bei der unteren wurden dann erstmal die Löcher neu gebohrt.

Das Spannrohr ist zu kurz und kommt neu, beim alten sind die Gewinde eh schon abgenutzt / zerfressen.

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Die Kugel wurden wiederverwendet:

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schöne Grüße aus Tirol

manni

Bastian

#698
Zu  den abdichten der Zylinderkopf  auf dem Motorblock    gibt es immer enrneut probleme  bei der  9214 G Motor , auch hier beim as440 von Manni  trotz  saubere Arbeit     ,   bei der Buchsenüberstand  ist immer den vorgeschriebener Maß  0,02mm-0,05mm zu beachten , ich wurde dan eher 0,02 - 0,03mm einhalten  ;

Weil  der ``normalen`` Zylinderkopfdichtung  von 0,75mm   sowieso  probleme   gab  beim abdichten    habe ich   1,00mm starke  Dichtungen anfertigen lassen , Herr Zintl hat die gleiche erfahrung ,   dazu  habe ich   aufgummierte  oder  beschichtigte  Dichtungen in 0,75mm  zum verkauf anfertigen lassen , da  Manni   seiner  beschichtigter 0,75mm  (  irgendwo  innerhalb Österreich oder Deutschland bezogen?) nicht  getaucht hat    habe ich ihm ein 1,00mm  Starke  Dichtung   zugeschickt  ,   bin  Neugierig ob dieser taucht  und wie hoch er die Laufbuchsen im Block stehen.
groeten/grüsse  bas mulder  ,  as330a  as440a 2L2 B45a 4R2 , info(a)tractomania.eu .

MDM5

Hallo,

aktuell schwankt der Überstand zwischen etwas unter 4 bis etwas über 4/100.

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Das Hauptproblem vermute ich allerdings immer noch in den verzogenen Schraubenlöcher vom Motorblock.(in Kombination mit den Rostspuren der durchgerosteten Kernstopfen.)
Nächste Woche sollte die Dichtmasse genug Zeit zum aushärten gehabt haben, dann wird erneut Wasser gefüllt und ich weis mehr.


Am "Heck" gings wieder ein bisschen weiter:

Ich habe eine neue Gabel gebogen, so ist jetzt oben und unter das gleiche Material (Stärke und Breite) vorhanden.

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Außerdem wurden beide Gewindestücke neu gedreht, auf die kommt es jetzt auch nicht mehr an.

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Bei solchen eindrücken fällt die Entscheidung recht einfach.

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Für die Befestigung der Unterlenker werde ich Abstandrohre verwenden, diese und die Zentrierscheiben für die beiden Stützen wurden ebenfalls angefertigt. 

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Da aktuell die Geschäfte wieder zu sind habe ich die Klappsplinte online bestellen müssen, es fehlen jetzt nur noch die beiden Abstützungen am Achsrohr, dann sollte das Thema Kraftheber durch sein.


schöne Grüße aus Tirol

manni