AS 440A

Begonnen von MDM5, 17.08.2011, 21:02:08

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Bastian

#700
Hallo  Manni ,    deinem Motorblock hätte  wie schon beschrieben   am oberseite  Plangefräst werden mussen , also ist es für  derjenen die im Zukunft ein Motor revidieren wollen  ratsam die oberseite vom Block zu beobachten ob es plan ist  , meiner  0024m Block habe ich am oberseite plan fräsen lassen.
groeten/grüsse  bas mulder  ,  as330a  as440a 2L2 B45a 4R2 , info(a)tractomania.eu .

hobbyman

Hallo,
Zuerst für Allen ein frohes, behutsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neues.
2020 war ein Jahr was wir besser im Rückspiegel setzen können.
Manni,
Der Zyl,kopf muss sowieso runter, da muss es doch eine Mõglichkeit geben da wo die Zyl.kopfschrauben im Motorblock angreifen, etwas Plan zu schleifen.
Zum Beispiel mit einen elektrischen Magnethalter, ich dachte an eine Bohrmaschine mit Schleifstein.
Nur so eine Idee.
Viel Erfolg und Beste Grüße, Michael.

SUN

Hallo Manni,

sehe es geht weiter bei dir. Feine Arbeit für den Kraftheber.

Ich habe meinem Motorblock nicht planen lassen. Den Zylinderkopf auch nicht. Es gab am Block ein paar leichte Unebenheiten.
Ich habe die Kopfdichtung beidseitig mit DIRKO an den neuralgischen Stellen bestrichen. Bisher ist dort keine Undichtigkeit festzustellen. Hoffe daher auch auf einen Erfolg bei dir.

Ansonst wirst du wohl nicht drum herum kommen, die Flächen irgendwie plan zu bekommen.
Mit einer Magnetbohrmaschine wie Michael schreibt würde ich auch für eine mögliche Lösung halten.


Ansonsten Wünsche ich noch schöne Feiertage.

Gruß
Stefan

MDM5

Hallo zusammen,

ich habe gestern Abend Wasser gefüllt, augenscheinlich gibt es keine Leckagen. Heute Nachmittag schaue ich nochmal drüber.
Wenns dann immer noch dicht ist kanns weitergehen.


schöne Grüße aus Tirol

manni

SUN

Guten Morgen Manni,

das ist doch schon mal gut zu hören.
Ich möchte deine Freude nicht schmälern, aber ob es wirklich Dicht ist wirst du sehen, wenn der Motor mal läuft und richtig warm wird. Da kann sich dann doch noch etwas zeigen.

War bei mir auch so. Nach dem ersten Versuch hat sich Wasser bei Motorbetrieb über irgendwelche Schleichwege in die Durchgangsbohrung der Kopfschrauben nähe Lufteinlass gedrückt und ist durch den Guss unter der Farbe hervorgetreten. Da haben wir schon echt blöd geguckt. Beim ersten Aufbau hatte ich auch kein DIRKO benutzt.
Beim zweiten Aufbau habe ich dann wie schon beschrieben alles mit Dichtmasse eingesetzt, seit dem ist auch mit warmen Motor alles Dicht.

Hoffe das dein Curil ähnliche Wirkung letztendlich zeigt.

Gruß
Stefan

MDM5

Hallo Stefan,


das ist mir klar, wenn der Motor heiß wird kann es immer noch irgendwo anfangen zu pissen.
Ich habe beschlossen das ich dieses Risiko gehen werde, wenns daneben geht muss ich halt nochmal ran.

Heute beim Lokalaugenschein: An der Wasserpumpe (wie kann es anders sein) hängen 2-3 Tropfen sonst ist alles trocken.
(hier mache ich erstmal nichts, das wird weiter beobachtet)
Motor mit Kurbel durchgedreht, (es könnte Wasser in den Brennraum eingedrungen sein) dabei Ventilspiel erstmal eingestellt.
Eine alte USV Batterie an den Schubmagnet angeschlossen und ausprobiert.
Den Startstrom kann diese aber nicht liefern, ich benutze dafür einen alten Gleichstromumformer.

Bilder von diesem Aufbau möchte ich nicht zeigen solche Aktionen sind etwas grenzwertig, außerdem ist es mit diesem Setup schnell möglich den Anlasser durchzubrennen.

Sollte der Motor sich dazu entschließen etwas "unvernünftiges" zu machen habe ich zwei 5mm Gummiplatten bereitgelegt.

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Als erstes wurden die Überwurfmuttern der Einspritzleitungen gelockert, dann der Anlasser mit der Hilfsbatterie eingerückt.
Der Strom wird anfangs niedrig gewählt (ca. 100A, der Starter schafft es kaum den Motor zu drehen),
dann wird langsam erhöht bis der Anlasser (vom Abeitsgeräusch her) die "richtige" Drehzahl hat.

Kurze Kontrolle am Armaturenbrett: der Manometer zeigt vollen Öldruck an. 

Die ESP ist auf unteren Anschlag gestellt in dieser Position wird nichts gefördert andernfalls stimmt was nicht.

Das hat soweit alles geklappt, es wurde dann begonnen den Hebel der Einspritzpumpe zu verstellen, 2-3 Sekunden darauf tropfte es bei allen Überwurfmuttern.

Damit fällt mir nichts mehr ein, ich habe die Muttern wieder festgezogen und wir machen den ersten Startversuch.
Ich habe den Gashebel noch nichtmal richtig angefasst, dann lief der Motor schon, es begann allerdings nach ein paar Sekunden stark zu rauchen da das bei der Montage verwendete Öl mit verbrannt wurde.     

[attach=2]

Bei der Rücklaufleitung am Kopf begann kurz darauf Öl auszutreten (welches sofort in allen Richtungen verspritzt wurde), ebenfalls in den Ölbohrungen der Kipphebel ist Öl zu sehen. 

Es wurde dann wieder abgestellt und wir sind "geflüchtet", der Rauch war nach 1 min Laufzeit so dicht das ich meinen Vater nicht mehr sehen konnte.   

Morgen sehe ich mir das nochmal genauer an, wenn dann nichts mehr auftaucht geht der Motor zum lackieren.


schöne Grüße aus Tirol

manni

Luci

Hallo Manni.
Das freut mich, dass der erste Startversuch soweit gelungen ist!  :)
Das sind Erfolgserlebnisse die man braucht und einen bei der Stange halten.  ;)
Drücke dir die Daumen das keine weiteren Probleme auftreten.
Gruß Alex
Alex fährt MAN 2P1
               MAN 4R2
               Güldner ADN 8H
               Güldner 517G

hobbyman

Hallo Manni,
Bevor der Motor zum Lackierer geht würde ich ihm Draußen stellen und 3 bis 4 Stunden laufen lassen.
Hast du die Möglichkeit um über die Zapfwelle den Motor zu belasten?
Der Motor wird durch und durch warm und wenn dan alles zu ist bleibt es auch zu.
So hab ich es früher gemacht mit die luftgekühlte Deutz Motoren als die einen neuen Dichtsatz
bekamen.
Bitte Temperatur gut im Auge behalten, viel Erfolg.
Deine Arbeit ist top.
Für dich und alle Mitglieder einen guten und behutsamen Rutsch ins Neues ;)
Beste Grüße aus Holland.
Michael.

MDM5

Hallo zusammen,

ich habe mir die letzten Tage Gedanken gemacht wie es weitergehen könnte, die aktuelle Lage mit Ausgangsbeschränkungen usw. macht es noch schwieriger.

Ja, es wäre wichtig den Motor eine Weile Laufen zu lassen um mehr Erkenntnisse zu bekommen, "hier" ist das aber nicht möglich, draußen sieht bei mir so aus:

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"Hier" ist mitten im Wohngebiet, das kann ich nicht machen, die Nachbarn sind schon überstrapaziert.

Ein weiteres Thema (das dieser Tage wieder zur Sprache gekommen ist) ist der Verkauf/Abriss des gesamten Geländes.
Für den ersten Bauabschnitt gibt es jetzt einen Termin.

Was ich damit sagen will: es geht mir so ganz langsam die Zeit aus, ich bin mir zwar sicher das noch genug Spielraum ist den Traktor fertig zu bekommen,
aber "Kommt Zeit kommt Rat" ist jetzt nicht mehr drinnen.

Es sagt mir zwar überhaupt nicht zu, aber ich werde gewisse "Problemchen" nicht vorher austreiben können, das muss auf später warten. 

Ich habe nächste Woche Urlaub, dieser wird großteils dafür verwendet die Lecks am Getriebe zu beheben, mal sehen was sich sonst noch ausgeht.


schöne Grüße aus Tirol

manni

Tom AS542A

Viel erfolg, und hoffentlich sehen wit bald die Resultaten von Ihre schönen Arbeit.
Met vriendelijke groet,
Mit freundlichen grüßen,
Best Regards,
Tom van Baars

MDM5

Hallo Tom,

danke für deinen Zuspruch!


Ein extrem arbeitsreiche Woche geht zu Ende, ich musste eine Rückschläge einstecken aber es konnte praktisch alles abgearbeitet werden.

Aber alles der Reihe nach, als erstes wurden gewisse Teile wieder zerlegt und zum Lackieren vorbereitet:

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Den Motor richtig sauber/fettfrei zu bekommen war eine Herausforderung.

An einer Bohrung für den Tragblock gibt diesen Durchbruch:

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Hier ist mir folgende Idee gekommen: Eine passende Schraube wird als Gegenhalter eingedreht, ein Stück Karosseriezinn abgeschnitten und mit dem Hammer langsam reingeklopft bis es den Hohlraum vollständig ausgefüllt hat.

Zwei dreimal mit der Feile drüber uns es ist fast gar nichts mehr zu sehen.

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Restliches abkleben:

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Grundieren: Diverse Teile wurden auch dazu genommen.

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Am nächsten Tag dann den Decklack aufgebracht:

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Vom Lackieren habe ich jetzt mal wieder die Schnauze voll, das abkleben/entfetten ist so eine Riesenarbeit...

Es wird Zeit sich den Leckstellen an den Achsrohren zu widmen.

Ich habe zuerst alle Schrauben auf festen Sitz geprüft: alles in Ordnung.
Etwas anderes ist aber aufgefallen: das große Stirnrad im Getriebe klemmt hier stimmt etwas nicht.
Beim Zusammenbau wurde hier irgendwas falsch gemacht.

Ablassen Öl Hinterachsgetriebe:

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Nachdem alles abgebaut war, ist mir aufgefallen das zwischen Achsrohr und Getriebe ein Spalt bleibt.

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gleich Teil2

MDM5

Die alte Dichtmasse wurde abgeschabt, dann die Teile vermessen und probemontiert.

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Es bleibt ein 1mm Spalt, ich habe nochmal alle Teile auf korrekten Sitz, Abmessungen und Einbaurichtung hin durchgesehen aber es ist genau so wie er zerlegt wurde.

Ich habe keine Erklärung dafür, aber es kann nicht so bleiben.

Dieser Ring wird gegen eine dünneren getauscht:

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Anfertigen aus 1.4301, das ist recht gut maßhaltig.

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Beim Zusammenbau dann läuft alles recht glatt, das große Zahnrad lässt sich jetzt viel leichter drehen und die beiden Achsrohre sitzen nun komplett auf, es sollte jetzt also dicht werden.

Da gerade kein Öl im Getriebe ist noch eine Baustelle:

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Meine Fotodoku bestätigt das ich hier kein Dichtmittel am Bund des Dichtringes benutzt habe, das rächt sich jetzt.

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Nachdem alles wieder zusammengebaut war, habe ich den Motor wieder aufgesteckt, diesmal mit der "Paletten Methode":

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Anbau Riemenscheiben und Vordertragblock.

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An der ESP hat sich am Flansch vorne und an der Handpumpe seitlich eine Leckstelle aufgetan. 

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Die Pumpe wurde ja von einer Firma überhohlt also sollte eigentlich alles in Ordnung sein,
in der aktuellen Situation ist es für mich nur schwer möglich dahin zugehen also bin ich das Problem selbst angegangen.
Das hat sich dann innerhalb von Minuten in eine Großbaustelle verwandelt.

Was mich zur Frage bringt: interessiert das Thema ESP jemanden im Detail ? sonst schreibe ich nur eine kleine Zusammenfassung.


schöne Grüße aus Tirol

manni

man leo

Hi Manni, natürlich ist Interesse da von der Pumpe, wie es ist oder war.
Gruß Leo
Gruß
MAN Leo

MAN-fantast

Hallo Manni,

der Zwischenring (ZF 22.124.0) ist leider falsch eingebaut, soll an der rechten Seite eingelegt werden.  Ist auch auf einer Schnittzeichnung in der BA zu erkennen (Bild 29 und 30).
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne

Luci

Hi Manni.
Klar besteht Interesse!  ;)
Gruß Alex
Alex fährt MAN 2P1
               MAN 4R2
               Güldner ADN 8H
               Güldner 517G

MDM5

Hallo zusammen,

ok, ich weis Bescheid, die nächsten Tage werde ich einige Beitrage zur Pumpe vorbereiten.

Magne, der von dir genannte Ring ist an der richtigen Stelle verbaut.

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Warum bei mir auf der anderen Seite auch ein Ring war kann ich nicht sagen, der/die Vorbesitzer haben an den verschiedensten Stellen ihr Unwesen getrieben, eventuell geht das auch auf Ihr Konto.
Normalerweise dürfte ja kein weiterer Ring platz haben (wenn alles in Ordnung ist)

Hätte ich mir die Schnittzeichnung früher angesehen wäre mir das auch aufgefallen.

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schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,


hinter diesem Lagerschild tritt Öl aus, also habe ich hier angefangen. Als erstes muss die Klaue ab, die wird mit einer M12 Mutter gehalten. 

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Ein Abzieher kann den kegeligen Teil nur schlecht greifen, daher hat Bosch ein Innengewinde (müsste M30x1,5 sein) reingeschnitten.
Ich habe einfach eine Ronde mit Gewinde Innen und außen gedreht, so wurde ein einfacher Abdrücker realisiert.

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Die Schrauben vom Deckel sind schon arg vernudelt, außerdem sitzen sie sehr fest, der manuelle Schagschrauber kriegt sie dennoch alle.

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Abziehen Lagerschild:

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Hier wird mir das erste mal klar das diese Vorgangsweise keine so gute Idee war, die Nockenwelle wird von den Federn nach unten gedrückt, das Lagerschild bekomme ich so einfach nicht mehr rein.
Das beste ist aber: das "neue" Kugellager hat am Innenring einen Ausbruch...

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Ich mache erstmal beim zweiten Leck weiter, die Handförderpumpe.

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Es wird auch schnell klar warum hier eine Undichtigkeit ist: Wenn man die neue Dichtung auf die Reste der alten draufpappt dann kann das nix werden...

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Ich habe dann mal in die Pumpe reingeleuchtet, da drinnen sieht es extrem aus.

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Rückstände und Abrieb überall, die Pumpe ist innen total verdreckt. So sieht also eine Überholung vom Fachbetrieb aus ?  :o

Ich musste mich dann setzen und nachdenken wie es weitergehen soll, aber der "Point of no Return" ist meineserachtens bereits überschritten,
also werde ich das jetzt selber durchziehen.

Erster Schritt: Öl vom Regler ablassen, das geht am einfachsten wenn man eine Gehäuseschraube rausdreht.

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Dann den Anschlag der Regelstange abschrauben, und den Führungsstift unten entfernen.
Nachdem alle Gehäuseschrauben raus sind kann die Haube nach oben abgenommen werden.


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morgen gehts weiter...

MDM5

Die Haube abzubekommen kann ein bisschen fummelig werden, an der Gaswelle zu wackeln hilft die richtige Position zu finden.   

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Als nächstes werden die diversen Hebel / Gestänge abgebaut, wenn man die Pumpe danach nicht neu einstellen will, sollte darauf geachtet werden die Stellschrauben nicht zu verändern.

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Hier geht es weiter mit dem Sicherungstiften.

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Der Regler selbst wird mit dieser Schlitzschraube gehalten.

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Diese sitzt sehr fest, nach etwas anwärmen mit Föhn gings sofort leichter.

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Der Regler kann per Hand abgezogen werden, als nächstes kommt diese Scheibe raus.

Hier ist wieder die gleiche Situation wie am Anfang mit der Klaue, um das Gewinde rauszufinden habe ich diverse Schrauben durchprobiert (müsste 20x1,5 sein)

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Nachdem das geklärt ist, habe ich auch für diese Stelle einen Abdrücker gemacht.

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MDM5

Dahinter kommt ein Kegelrollenlager zum Vorschein, ich vermute das dies nicht Original ist.
(soviel ich weis sollte hier ein zweiteiliges Kugellager sein)

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Die 5 Schlitzschrauben raus und das Reglergehäuse kann weg.

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Als nächste Hürde stehen die Sicherungsteller unter den Federn an, diese sind auch am Pumpenkolben eingehängt.
Bosch sieht hier wieder Spezialwerkzeug (Stößelheber, und es wird für jedes Pumpenelement einer benötigt) vor, ich werde hier einen anderen Weg nehmen.

Dieses Flacheisen hat vorn die richtige Schräge und Dicke um zwischen die Feder zu greifen.

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Eine alte Zwinge aus dem Baumarkt umgebaut.

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Diese Aktion erfordert größte Vorsicht, das Pumpenelement ist ständig in Gefahr.

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Die Nockenwelle ist soweit gelockert das ich mit dem kleinen Abzieher rankomme, und der hat größte Mühe mit der Presspassung.

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Dahinter sitzt ein Ring um den Radius auszugleichen.

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Jetzt kann die Nockenwelle raus.

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MDM5

Die Rollenstößel fallen jetzt nach unten und können zur Seite raus.

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Noch mehr Dreck kommt zum Vorschein.

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Ich wollte die Schlitzstopfen eigentlich sein lassen, aber sie müssen raus, andernfalls kann ich den Ablagerungen da drinnen nicht zu leibe Rücken.
Die sitzen aber wie einbetoniert, nur einer hat sich nach kurzen Schlagschraubereinsatz bewegt.

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Ohne warmmachen gehts scheinbar nicht, dabei sind die Abstreifer / Filze in Gefahr.

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Das Pumpengehäuse wird schnell warm, zu schnell für meinen Geschmack, ich breche ab und versuche doch die Federn oben raus zu holen.

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Das hat nach einer "Fummelorgie" auch funktioniert, die Bauteile dürfen nicht vertauscht werden.

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Jetzt kann ich mit "schweren Geschütz" ran, und das zeigt auch sofort Wirkung.

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