AS 440A

Begonnen von MDM5, 17.08.2011, 21:02:08

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RMW-Gerhard

Hallo Manni,
auch von mir hier nochmal ein Kompliment für deine Arbeit. Ich freue mich schon die ganze Woche auf deine  Sonntagabend - Restaurierungsberichte!

Die sind spannender als der Tatort im ersten Fernsehprogramm! ;) ;)

Gruß
Gerhard
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

MDM5

Hallo Gerhard,

danke für die Blumen, sehe gerade dein Beitrag war der 500ste, hätte nie gedacht das es so viele werden.  :D

Viel passiert ist in den letzten Tagen nicht, ich habe mir ein paar Gedanken zur Anhängerkupplung gemacht.

Genauer gesagt zur Befestigung am Triebwerk, die vorhandenen Teile kann man getrost in den Schrott werfen.

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Die nutzbare Gewindelänge im Block ist ca. 45 mm teilweise ist schon arg Korrosion vorhanden.

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Gewindeeinsätze halte ich jetzt für übertrieben, aber ich werde dennoch alle Bohrungen in die Befestigungen mit einbeziehen.

Vermessen des Lochbildes:

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Die "20" links und rechts ist mit einem Stern gekennzeichnet da es sich bei den Seiten nicht um bearbeitete Flächen handelt. (ungenau)

Ein paar dicke Flacheisen stehen schon auf der Einkaufsliste damit geht es dann demnächst weiter.


Heute war ich Besprechung beim Motoreninstandsetzter: etwas zäh aber es geht voran.
Probleme gibt es aber beim beschaffen der Rechteck O-Ringe für die Laufbuchsen, die gelieferten Ersatzteilen stimmen nicht mit dem Bestand überein.

Vielleicht kann mir jemand mit den Originalmaßen aushelfen?

schöne Grüße aus Tirol

manni

Schmalspur-Tina

Hallo Manni,

Super toller Bericht von Dir !
Ein paar Fotos von unserer Lösung
zum Thema Anhängerbock findest
Du im Getriebe Thema  "ZF A15V"  in Antwort 80
wenn Du magst. Wir haben
Winkelstahl verwendet um
eine auf der ganzen Höhe
verstellbare Anhängekupplung
der späteren Rundhauber
anbauen zu können.

Grüße aus dem bergigem
Deutschland.


Bastian

Hall Manni  die rechtformigen O-Ringen gibt es anscheinend nirgends mehr , dafür gibt es die normale O-Ringen  ,  ich habe bisher noch nicht von Ärger gehört das die nicht tauchen , beim einbauen soll mann die gut einfetten .
groeten/grüsse  bas mulder  ,  as330a  as440a 2L2 B45a 4R2 , info(a)tractomania.eu .

MDM5

Hallo euch beiden,

Tina, ich habe mir die Fotos angesehen, genau an sowas hatte ich auch gedacht, die Verstellmöglichkeit gefällt mir sehr.
Das Material dafür organisiert mir ein alter Kollege, das dauerd jetzt zwar wieder aber er hat einfach die besseren Konditionen.


Bas, ich hatte noch ein Telefonat mit meinem Instandsetzter, er meinte auch das O-Ringe taugen sollten, er wird sich das noch genau ansehen.


Von der Vorderachse gibt es aktuell noch nichts neues, da an noch nicht genug Ecken gleichzeitig gerabeitet wird habe ich an den Kotflügeln die Befestigungswinkel abgebaut.  ;)

In jede Bohrung kommt eine andere Schraubenlänge, ich habe Fotos dazu gemacht.

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Das sieht nicht nur auf den Fotos übel aus, die Schrauben sind komplett verrostet.

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Den Winkel auf der rechten Seite habe ich an der Hinterseite gestrahlt um zu sehen wie viel Metall überhaupt noch da ist.

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Die Käfigmuttern sollten sich retten lassen, nach dem Strahlen sieht man die Punkte von der "Schweißzange" wieder.

Ich habe die Punkte angekörnert, der Schweißpunktbohrer hat vorne eine Zentrierspitze.

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Die Winkel haben Ermüdungsrisse an diversen Stellen, es wurde geschweißt und die Nähte haben wieder Risse bekommen.
Ein Teil fehlt komplett.

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Auch auf der rechten Seite die Käfigmuttern entfernt.

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Bei einem Käfig habe ich versehentlich durchgebohrt, das wurde wieder zugeschweißt.
Vor kurzem hab ich es endlich geschafft mir einige Kupferreste organisieren.

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Der Käfig wurde außerdem (zum vermessen) "heiß" auseinander gefaltet, ein Bekannter hat nun in der Arbeit einen Laserscheider.
Mal sehen ob er mir "anbeißt" und ein paar davon macht.



schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

auch diese Woche hat sich am MAN etwas bewegt, auch wenns nur sehr wenig war.

In den Befestigungswinkeln wie auch in den Trittblechen sind überall diese ~10,5x14,5 Langlöcher. Das mit Bohren und Feilen zu machen habe ich verworfen da in der Nebenhalle eine Profilstanze steht. Auf der Suche nach passenden Stempeln bin ich bei 10x14 gelandet, der wurde schnell geliefert, bin gespannt wie das funktioniert.

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Wie schon in Antwort# 441 geschrieben werde ich das alte Zugmaul nicht mehr verwenden da es zu verschlissen ist.
Ich konnte nun nicht widerstehen und habe aus den Kleinanzeigen ein gutes gebrauchtes von einem MAN 12 Tonner geangelt.

Es ist wirklich ein Schnäppchen und der Zustand ist bis auf den Dreck wirklich gut.

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Das Teil müsste nur gereinigt und lackiert werden, keine zusätzlichen Baustellen.
Ich habs mal drangehalten, die Optik sagt mir allerdings nicht zu, das muss ich noch sitzen lassen...


Als Arbeit für zwischendurch wurden Schrauben von den Trittblechen/Kotflügeln aufbereitet und gebürstet, viel ist da nicht geblieben, die meisten waren zu stark verrostet oder beschädigt.

Die Ersatzteilliste ist an dieser Stelle etwas unklar geschrieben, es hat eine Weile gebraucht bis ich den Durchblick hatte welche Länge für wo gedacht ist.

Am Armaturenbrett habe ich vor dem Lackieren kleine Bolzen aufgeschossen, hier werden die Halterungen für Regler, Relais, Blinkgeber und Sammelschiene - befestigt.

Wie könnte eine Masse Sammelschiene aussehen ? diese Frage hat mich lange beschäftigt, die im Handel erhältlichen Steckdinger sind zwar zuverlässig aber sehen nicht historisch passend aus.

Bei der Demontage eines Verteilers aus den frühen 60ern wurde ich dann fündig.
Die "Nullleiterschiene" mit den vielen Schrauben ganz links.

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Nacharbeiten der Gewinde, entgraten der Bohrungen, Abrunden der Enden und reinigen.

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Die gelb chromatieren DIN 85 sehen zwar gut aus, aber die vernickelten passen noch besser. Ich sammle schon seit vielen Jahren seltene Teile aus alten Maschinen / Geräten das macht sich in diesen Momenten bezahlt.

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Nun zum Halter: Grundplatte

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Winkel für Sammelschiene

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Zusammenheften:

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Oben kommt der Regler hin (Bosch GA-2) in der Mitte die Schiene und unten das Relais.

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Danach wurde noch ein einfacher Winkel für den Blinkgeber gebogen.

Das wars, die Teile stehen schon in der Warteschlange für den Lackierer.


schöne Grüße aus Tirol

manni

Peer

Wegen des Zugmaules der Hinweis: Soweit ich weiß, haben LKW größere Bolzen und entsprechende Zugösen gegenüber landwirtschaftlichen Anhängern. (50mm statt 40mm).



Bisschen Off Topic: Kann es sein, dass wir uns in einem anderen Forum zum Elektrothema schonmal begegnet sind? Der Nick kommt mir sehr bekannt vor.

MDM5

Hallo Peer,

du hast mich unsicher gemacht also wurde nachgeschaut: es ist ein 40er Bolzen in der Kupplung, laut Aufdruck ist es für Anhänger bis 7000 kg zugelassen, was für mich weit mehr als ausreichend ist.   


Falls du das Elektronikforum meinst, ja dort schreibe ich gelegentlich auch.

Der "unsympathische Stress" geht wieder um in der Arbeit, ich habe es die Woche gerade mal geschafft die Zeichnung der Käfigmuttern-Gehäuse dem Kollegen zum digitalisieren gegeben, wenn alles gut läuft dann sollte ich in einigen Tagen näheres erfahren.

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schöne Grüße aus Tirol

manni

RMW-Gerhard

Hallo manni,

denk nochmal intensiv über "das Zugmaul" nach!!!!

Da gibt's bestimmt noch was Orischinaleres ;) ;)


Gruß
Gerhard
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

MDM5

Hallo Gerhard,

ich liege schon auf der Lauer, das was bis jetzt vorbeigekommen ist war mir aber zu teuer, aber es ist ja noch Zeit.


Zum Wochengeschehen: Der Wellendichtring Umbau Kupplungseite ist dran.

Einen Vitonring mit passenden Maßen 115/140 gibt es von der Stange, der liegt auch schon länger bei mir.
Die Schwierigkeit ist: wie wird der Ring im Betrieb fixiert?

Folgende Zeichnung soll meine Idee dazu verdeutlichen:

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Links (Motorinnenseite) wird es einen Ring geben an dem der WDR ansteht, dafür wurde die Gehäuseplatte wurde auf der Innenseite plangefräst. Da die Platte nicht dick genug für den WDR ist erhält der Ring eine Stufe.
Rechts (Kupplungsseite) wird eine Blechscheibe den WDR abdecken. Der vorhandene Lochkreis wird benutzt um beide Teile zu fixieren.

Begonnen wird mit dem abkratzen der Farbe von der bearbeiteten Außenfläche, hier habe ich vergessen abzukleben.

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Die Fassung der Dichtpackung ist 3mm hoch plus Dichtungspapier plus ein Verstärkungsring mit 2mm,
wenn ich hier darunterbleibe sollte es keine Probleme geben.

3mm Schwarzblech für den Deckel.

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Mit dem Zirkel angezeichnet, grob ausgeschnitten und auf der Drehmaschine den Innendurchmesser gebohrt.
Umgespannt und fertig bearbeitet.

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Der Ring: Ein Reststück abgemessen, ja das geht sich aus, nach groben Zuschnitt mit der Stanze geht es wider auf die Drehe.

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Leider ist heute nicht mein Tag, es hat schon über eine Stunde gedauert in diese 10mm Platte ein 135er Loch zu bohren.
Ich plane die erste Seite, Ring wird gewendet ich will die zweite Seite Planen:

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Da ist ein Flexschnitt der über das Eck hinausgeht...

Alles nochmal von vorn, ein neues Stück Blech gesucht zugeschnitten und gebohrt.

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Bei der Stufe innen hat es aus irgend einem Grund angefangen zu rattern, was gut zu sehen ist.

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Den WDR eingedrückt, das passt schon mal

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gleich Teil 2.

MDM5

Ich habe nicht die Möglichkeit einen Lochkreis zu bohren, daher muss ich tricksen.
Den WDR mit Ring eingebaut, auf die Bohrmaschine gespannt und durch den vorhandenen Lochkreis gebohrt.

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Gewinde:

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Der Blechdeckel wurde mit Sekundenkleber fixiert und auf die Selbe weise gebohrt, jedoch mit 6,2 dabei wird das Gewinde in der Gussplatte ausgebohrt.

Der Fehlerteufel will heute einfach keine Ruhe geben, schon wieder eine kaputte Stelle:

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Da mir nichts besseres Einfällt habe ich die Stelle plangefeilt und das Produktionsdatum eingeschlagen, so kann ich immer noch sagen es war gewollt.  ;)

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Entfetten der Teile

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Auf beiden Teilen wurden Pfeile eingeschlagen in welcher Position gebohrt wurde.
Einbau, mit etwas Dichtmasse:

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Passende Schrauben hatte ich keine zur Hand das kommt beim nächsten Mal.


schöne Grüße aus Tirol

manni


MDM5

Hallo MAN-Gemeinde,

nachdem die letzte Woche gar nichts ging, ist die angefangene Woche schon jetzt sehr produktiv.

Aber erstmal bin ich noch den Abschluss vom letzten Beitrag schuldig. 

Die Federringe sind nur zur Optik, Loctite 243 sorgt hier für Ruhe.

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Damit kann das Teil zurück ins Regal, jetzt im nachhinein gesehen war der Wellendichtring Umbau gar nicht so der große Aufwand wie ich mir vorgestellt hatte.

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Beim Frühjahrsputz bin ich wieder mal übers Lenkrad gestolpert.

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Der Kunststoffring hat 3-4 Stellen wo er gerissen ist, an der Oberseite sind viele kleine Löcher drin.
Zum Glück weis ich mittlerweile einen fähigen Mann der sich mit GFK Geschichten auskennt. 

Nur ein paar Tage später:

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Boah eh, das sieht aus wie neu, und ich wollte es schon wegwerfen. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Richard, das ist einwandfreie Arbeit.  :D


Noch ein Erfolg konnte verbucht werden die Gehäuse de Käfigmuttern sind endlich gekommen.

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Die nächste Herausforderung wird jetzt das falten der Gehäuse werden, aber ich habe schon ein paar Einfälle.


schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

#512
Hallo zusammen,

mal wieder die Kleinigkeiten:  ;)


Ich habe mich jetzt für die Klarlackgeschichte entschieden, damit ich das selbst erledigen kann zum Farbenhändler in der Stadt und eine 2K Dose gekauft.
Die drei Aluteile entsprechend abgeklebt und befestigt.

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Der Lack trocknet rasch, vormontieren der Filtergruppe.

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Dichtung schneiden:

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Spaltfilter Tank montiert.

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Jetzt bin ich natürlich neugierig, wird er dicht sein ? 2-3l Diesel eingefüllt.

Die Schweißnähte vom Kollegen passen, da mache ich mir auch keine Sorgen, aber bei der Ablassschraube hängt zwei Tage später schon der erste Tropfen.

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Ich hatte schon die Befürchtung das es die Lötstelle ist, aber es ist der Dichtring. Die Schraube ist schon sehr fest angeballert, und nach fest kommt ja bekanntlich ab.
Diesel abgelassen und genau betrachtet, nichts zu sehen, eventuell ist der Bund der Schraube nicht mehr einwandfrei, mal zum probieren gegen eine Fiberdichtung getauscht, seit 4 Tagen ist nichts zu sehen, ok das lassen wir so.

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Auch in einer anderen Sache konnte ein Abschluss gemacht werden: Die Isolierhülse, des Magnetschalters (Klemme 50) war beim Strahlen beschädigt worden. Im Bastelbedarf wurde ein Stück Hartgewebestab akquiriert.

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Die Mircro-Bohrstange machts.

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Das Loch für den Draht gebohrt, mit Klarlack versiegelt.

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Die Passung ist sehr gut geworden, lässt sich gerade noch so mit dem Daumen aufschieben.

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gleich Teil 2...

MDM5

Als Arbeit für zwischendurch habe ich die Schwungscheibe genommen.

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Offensichtliche Probleme sehe ich jetzt mal keine, der leichte Grat wurde abgefeilt.

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Polieren des Stummels, hier wird später der Wellendichtring laufen, anschließend die Scheibe gebürstet.

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Beim Teile Sortieren bin ich auf zwei Sachen aufmerksam geworden:
Erstens: Bei der Einspritzpumpe hat eine dieser kegeligen Ausgleichscheiben gefehlt.

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Ein zähen Stahl aus der Restekiste gefischt, die Form habe ich "Frei Auge" gedreht.

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Bis auf die Farbe sieht man keinen Unterschied.

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Zweitens: Einer der Ölbohrungsstopfen am Motor ließ sich nicht Zerstörungsfrei ausbauen.
Gewinde ist M20 x 1.5 eine passende Flachmutter habe ich noch von den Radnaben da.

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Die Schwierigkeit ist das man ohne Gegenstück auf Spezielles Werkzeug angewiesen ist, (z.B Rachenlehre) damit man weiß wenn das Gewinde tief genug ist.

Der Schlitz ist mit einem Scheibenfräser für Scheibenfedern gemacht worden. Exakt den gleichen habe ich nicht aber es wird auch so gehen.

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Links die Vorlage, rechts das angefertigte Teil, die Schlitztiefe ist leicht unterschiedlich, viel wichtiger aber: die Mutter lässt sich auf alle drei leicht aufschrauben, so sollte es auch später am Motorblock keine Probleme geben.

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schöne Grüße aus Tirol

manni

drl

Hallo Manni,

wie läufts mit deinem MAN? Riesen Kompliment an deine Detailversessenheit! Der Traktor ist wirklich generalüberholt!

Gruß,

Flo

MDM5

Hallo Flo,

danke dir! derzeit ist leider ein Jobwechsel im Gange der meine gesamte Freizeit verbraucht. So ist das "Projekt MAN" praktisch auf Halt.

Ein paar Bilder habe ich aber noch liegen:

Die Gehäuse der Muttern sind fertig, gefaltet wurden sie auf der Presse, die seitlichen Anschläge wurden mit einem eigens Angefertigten "Auswerfer" gebogen. (alter Meißel umgeschliffen)

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Passende Vierkantmuttern zu bekommen war gar nicht mehr so einfach, aber damit ist es erledigt, die anderen Muttern sind ja noch brauchbar.

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schöne Grüße aus Tirol

manni

MDM5

Hallo zusammen,

ein paar freie Tage haben einen nicht vorhergesehenen Fortschritt erzielt (wäre schön wenn sowas öfters passiert)

Ich habe mich den Befestigungswinkeln gewidmet, 2mm Blech ist gerade aus, eine alte Montageplatte entlackt und zugeschnitten.

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Übertragen der Maße.

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Stempel eingebaut, das ausrichten ist bei dieser alten Maschine viel arbeit.

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Ein paar Testlöcher gemacht zum einstellen des Anschlages.

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Die Winkel selbst waren dann schnell gemacht.

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Die Schwenkbiegemaschine hier in der Werkstatt ist für solche Sachen einfach zu ungenau, ein Fachbetrieb in der Nähe hat die Winkel gebogen.

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Die zwei kleinen Winkel wurden vom Reststück geschnitten und entgratet.

Ausrichten der Käfigmuttern:

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Heften mit der Punktierzange:

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Die Käfige am Rand werden mit zwei Schweißpunkten befestigt.

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Ein Käfig ist auf Reserve geblieben, ganz gleich sind die Löcher nicht geworden, die alten sind teilweise etwas größer aber das sollte durchgehen.

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Bei den Aussparungen fehlen noch, hier weis ich nicht was Original ist, die werden gemacht wenn die Kotflügel soweit sind.


schöne Grüße aus Tirol

manni

drl

Hallo Manni,

besser als neu kann man den MAN dann wohl nennen wenn du fertig bist.

Weiterhin viel Erfolg.

Gruß,

Florian

MDM5

Hallo Florian,

danke dir!


Motor und Vorderachse sind ja im Sommerloch verschwunden, es wird was neues aufgerissen die Kühlermaske:

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Die Lampen sehen noch gut aus, aber scheinbar sind es Nachbauten.

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Ich habe die Lampen demontiert und dabei schon gewundert: warum nur ein Draht ?

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Nach dem Öffnen wird alles klar, das Innenleben besteht nur aus einer modernen Halogenlampe, kein Standlicht oder Fernlicht.

Demontage des Gitters:

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Die Schrauben sind allesamt vermurxt aber gehen noch auf, auch hier stimmt was nicht es sind bereits verzinkte Muttern dran.


Am Lüftergitter geht gar nichts mehr hier ist alles zugerostet und mit Farbe überschmiert.

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Herunterbrennen der Farbe:

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Es ließen sich alle Muttern  abschrauben, wer hätte das gedacht.


Herausdrücken des Logos.

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Ab damit zum Strahlen.

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Der Sand ist am Ende, fürs Gitter hatts nicht mehr gereicht.

Nachdem der Dreck dahin ist sieht man die Verbindungstellen mit Messinghartlot, die Gewindebolzen sind in Wirklichkeit aufgelötete Schlitzschrauben.

Vom Gewinde ist nicht mehr viel übrig, einen abgelötet.

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gleich Teil 2

MDM5


Im Lager gekramt, rechts Original nach DIN 87, Links nach DIN 963 der Kopf der neuen Schrauben ist etwas kleiner, das kann ich verschmerzen.

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Schrauben getauscht.

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An der Vorderseite 2 Beulen ausgedrückt das sollte es am Logo gewesen sein.

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Bei dem "Punkten" habe ich auch neue Schrauben spendiert.

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Das Gitter und die Maske habe ich zum Karosseriespengler gebracht, bei so großen Flächen fange ich mit meinem Spielzeugstrahler nicht mehr an.

Bei den Halteschienen gibt es Blechstreifen die zur Kabelführung benutzt werden, die alten haben es hinter sich, Blechdicke ~0,4 so dünnes Zeug habe ich nicht hier, per verdacht ein Ölfass abgemessen, das kommt hin.

 
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Streifen rausgeschnitten, und aufgepunktet.

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Zwei Tage später die Sachen abgehohlt, sind sauber geworden.

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Wie zu erwarten sind einige unschöne Stellen aufgetaucht.

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schöne Grüße aus Tirol

manni