Neues im Hause Lef.

Begonnen von Lef., 07.10.2012, 16:22:37

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kokett

Hallo Jörg,

bist du dir sicher, dass Alu ausreichend stabil ist? Sind die Stößel normalerweise gehärtet?
MfG Florian

Lef.

Florian,
die Stangen sind aus Alu, die Enden sind aus gehärtetem Stahl.
Ich habe ja die vorhandenen Stößelstangen verwendet und mit einer Alubuchse die
Verlängerungsstelle gestützt.

Das sollte also passen.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
die Spitze ist abgedreht.

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Die Stange paßt jetzt.

[attach=2]

Die Stellschrauben waren Schrott.
Ich habe erst einmal einfache 8.8-M8-Schrauben eingedreht.

Mal sehen, was ich dort mache.
ich versuche richtige Schrauben zu bekommen. Ansonsten werde ich 10.9er besorgen und
abrunden und mit den Ölbohrungen versehen.

Gruß
Jörg

Lef.

#483
Moin,
heute ging es mit der Stößelstange für das Auslaßventil weiter.

Dort gab es zusätzlich zur Verlängerung das Problem, daß das Gewinde für die
Justiertmuttern für die Dekompression zu tief saßen.

Dort habe ich so etwas wie eine Partonenhülse mit durchgehendem 2mm-Loch
für die Schmierung gedreht.

Die habe ich auf die bestehende Spitze aufgeklebt.

[attach=1]

Bei der Verbindungshülse mußte ich einen Absatz für möglichen Platzbedarf der Justiermutter drehen.
Die Hülse habe ich dieses mal nicht so lang ausgeführt.

[attach=2]

Damit ich die Justierung sauber durchführen kann, muß der ZK montiert werden.

[attach=3]

Um die KZ-Muttern richtig (160Nm) fest zu ziehen, habe ich den Block auf den Boden gestellt.
Auf dem Werktisch hätte ich den nie fixiert bekommen. Bzw. ich hätte den Tisch gedreht.

Letzte Woche konnte ich den Block noch heben. Das ist nun vorbei.

[attach=4]

Gruß
Jörg

Lef.

#484
Die Stößelstangen habe ich eingebaut.

[attach=1]

Das Justieren der Dekompression ist eine elendige Fummelei.
Die Mutter muß so eingestellt werden, das sie bein Anheben der Stößelstange
auf die quer laufende abgeflachte Welle geschoben wird.

[attach=2]

Beim Abwärtsgehen der Stange hakt diese dann hinter und das Auslaßventil kann nicht komplett schließen.
Wird die Mutter zu weit unten platziert, bleibt das Ventil zu weit auf und der Kolben schlägt gegen das Ventil.

Die Dekompression brauch ich ja nur beim Ankurbeln. Das habe ich nicht vor.
Zusätzlich wird damit der Motor abgestellt.
Kann es sein, daß der Hebel in der ESP, der sich beim Betätigen des Dekompressionshebels nach oben bewegt
den ESP-Kolben vor der Nocke abhebt und so die Dieselförderung unterbrochen wird?
Weiß das jemand von euch?
Dann bräuchte ich mich mit der Mutter zum Justieren nicht rumzuärgern.

Eine Schrecksekunde hatte ich beim durchdrehen des Motors..... keine Kompression :-\
nicht einmal ein Zischen... Mist, was ist denn jetzt schon wieder?  >:(

Nach einer Millisekunde des Nachdenkens war es klar: Ohne Verschluß an der Düse und der Glühkerze hat der Motor genug
Freiheit zum Atmen..... Puuuuh.

Gruß
Jörg

Funkel

Da hast du dir aber einen schönen Schrecken eingehandelt.  ;D
Aber das wäre auch der Supergau gewesen beim Komplet überholten Motor keine Kompression  :'(

Gruß Christian

Lef.

Hallo Christian,
so ganz war der Schrecken noch nicht ausgestanden.

Ich habe die Öffnungen abgedichtet.

[attach=1]

Dann habe ich den Motor durchgedreht.... viel zu wenig Kompression.

Sch...., waren Kolben und Buchse wohl doch nicht mehr so gut.
Mein Kumpel Dennis kam gerade vorbei und meint, das Einlaßventil ist nicht dicht.
Man konnte es auch am Einlaßkanal hören.

Der Kopf sollte zwar gemacht worden sein, aber ob die Ventile eingeschliffen wurden, weiß ich nicht.
Scheinbar nicht!

Also haben wir die Ventile eingeschliffen.
Jetzt hat der eine Kompression, daß es nicht daran zu denken ist, ihn ohne Dekompression an zu lassen.

Nochmal Glück gehabt  ;)

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
nachdem die Geschichte mit der Kompression deutlich verbessert hat, habe ich gestern
das gute Wetter genutzt um draußen Dreck und Lärm zu machen.

Ich habe das Schwungrad und das Gehäuse gereinigt und entrostet.

Das Gehäuse habe ich montiert.

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Das Schwungrad habe ich lackiert. Ich mußte mal was anmalen... :D

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[attach=3]

Das Teil ist verdammt schwer, ohne Kran geht da nichts.
Leider finde ich die ausgemusterte Personenwaage nicht.
Ich schätze, das Teil hat ca. 100kg.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
nach Tagen der Faulenzerei geht es weiter.

Das Schwungrad liegt vorm Loch.
Ich habe es gewogen. Es wiegt 80kg. Für mich zarte Person ist das schon recht unhandlich.  :D

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Mit einem passenden Brett habe ich es auf Niveau gebracht.
Den Rest hat ein Spanngurt erledigt.

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Die Mutter ist schon recht mitgenommen.

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Damit sie in meine 65er Nuß paßt, muß ich da noch mit der Feile bei.

Gruß
Jörg

Lef.

Die Mutter ist jetzt fertig.

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Ich habe das Schwungrad aufgeschraubt.

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Morgen werden ich die Muttersicherung fertig machen.

Mit dem Kran und dem Balancer läßt sich der Block gut ausrichten.
Damit sollte die Hochzeit ein Kinderspiel sein.

Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,
heute habe ich neue gebrauchte Stößelschrauben bekommen.

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[attach=2]

Ich mußte den Übergang zum unteren Gewinde noch etwas nachfeilen.
Jetzt passen sie perfekt.
Das ist mir so lieber als irgend etwas zurecht gefrickeltes.

Gruß
Jörg

Lef.

Moin,
heute habe ich die Kupplung montiert.
Vorher habe ich die Kontaktflächen mit Vlies porentief gereinigt.

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Gruß
Jörg

Funkel

Moin Jörg,

die Kupplung bei dem Ritscher ist aber ganz schön wuchtig aufgebaut. Die hatte bestimmt schön Gewicht.
Dann ist der Aggregat wieder einsatzbereit mit den neuen Stößelschrauben und Kupplung.  ;)
Hast du die Stößelstangen jetzt richtig einstellen können, weil das ja so ein Gefumel war?

Gruß Christian

Lef.

Moin Christian,
so schnell geht das ja nun auch nicht.

Bevor der läuft, muß ich noch einiges erledigen:
- Spaltfilter in die große Seitenklappe einbauen
- Seitenklappe anbauen und abdichten
- Ölleitungen zur ESP und zum Kopf, sowie Öldruckmessuhr anschließen
- Dieselversorgung komplett herstellen incl. Tankreinigung
- Kühlung komplett (zum Probelauf könnte man auch einen Eimer nehmen)
- ESP einbauen und Förderbeginn einstellen
- und, und, und....

Da für diese Aktionen teilweise nicht einmal alle Komponenten vorhanden sind, kann sich das hinziehen.
Wie du siehst, bin ich von einem Probelauf noch weit entfernt.

Mit den Dekompressionshebel bin ich mir noch nicht sicher, ob ich den Mechanismus
überhaupt aktiviere.
Vorerst werde ich die Funktion nicht aktivieren, denn....
Der Hebel an der ESP bewirkt nicht nur das Festsetzen der Stößelstange, es wird auch der
Kolbenpumpen angehoben.
Zum einen dient er dazu, vor dem Starten Diesel vor zu pumpen, zum andern verhindert er beim
Einrasten des Hebels, daß der Pumpenkolben arbeiten kann.
Das sollte zum Abstellen des Motors reichen.
Die Dekompressionsfunktion benötige ich beim Starten mit Anlasser nicht.
Ankurbeln werde ich bzw. Perta den Motor wohl nie.
Dafür sind Zündis vorgesehen. Der Kopf hat aber nur eine Öffnung für entweder Glühkerze oder
Zündihalter. Da müßte ich dann immer erst alles umbauen.
Sollte die Dekompressionsfunktion gebraucht werden, kann ich sie nachträglich noch immer
aktivieren. Die Stößelstangen sind ohne Demontage des Kopfes aus zu bauen.

Der Block ist inzwischen recht unhandlich geworden. Ohne Kran geht da nichts mehr.
Das Schwungrad wiegt alleine 80 kg. Alles zusammen werden jetzt 160 - 180kg zusammen gekommen sein.
Irgendwie müssen die 960kg Leergewicht vom Trecker ja zusammen kommen.

Gruß
Jörg




Lef.

Hallo,
ich habe mir heute etwas Leichtes vorgenommen.
Mein Ellenbogen macht Ärger.... Mausarm :-\

Ich habe die LIMA geöffnet.

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[attach=2]

[attach=3]

Dann habe ich die LIMA mit der Bohrmaschine gedreht.
Ich kommte keine Spannung messen.

Kann das daran liegen, daß die DC-LIMA eine Erregerspannung benötigt?

Wie kann ich messen, ob die LIMA funktioniert?

Gruß
Jörg

Lef.

Hi,
da ich mit der LIMA nicht weiter komme, habe ich mir den neuen Kühler geschnappt.
Den habe ich gestern abend geholt.

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Dann habe ich Zu- und Ablauf verklebt und Wasser eingefüllt.

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Zumindest kommt das Wasser nur aus einer Öffnung und nicht wie beim alten
aus hunderten.

Nach dem Entfernen des Lackes kann man den Spalt gut sehen.

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Gruß
Jörg

Lef.

Hallo,

aus dem Bautz-Forum kam ein LIMA-Link, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

http://www.kfz.josefscholz.de/Gleichstrom-Lima.html

Gruß
Jörg

MDM5

Hallo Jörg,

du hast schon recht um Spannung zu produzieren ist eine Erregung notwendig.
Meines Wissen reicht bei den meisten Maschinen der im Eisen vorhandene Restmagnetismus (Remanenz) aus um "starten" zu können, in manchen Fällen wird die Ladekontrollleuchte benötigt um die Polschuhe vorzumagnetisieren.

Der Moment zwischen einstecken des Zündschlüssels und drücken des Startknopfes reicht aus, das sich durch den  kleinen Strom der durch Lichtmaschine fliesst ein ausreichendes Magnetfeld erzeugen lässt.

Es sollte schon möglich sein mit einer Bohrmaschine die Lichtmaschine zu testen, unter 1000upm wird sicher allerdings nicht viel tun.
Wichtig ist auch auf die richtige Drehrichtung der Lichtmaschine zu achten.

Man könnte eine kleine Schaltung aus 12v Batterie und 2-5W Lämpchen dranklemmen (Plus von Batt. auf Lämpchen, Draht von Lämpchen auf 61, Minus von Batt. auf Gehäuse der Lichtmaschine) als Ersatz fuer die Ladekontrolle, danach mit Bohrmaschine antreiben und messen.

Sollte sich hierbei keine Reaktion zeigen, ist es selbstverständlich möglich durch messen einen Defekt festzustellen, allerdings müssen dazu die einzelnen Wicklungen auseinandergeklemmt bzw vom Regler abgeklemmt werden.

Hast du die Verdrahtung schon genauer untersucht? Die Textilisolation wird über die Jahre nicht besser und es können Kurz- bzw. Masseschlüsse entstehen.

Der Rost am Regler sieht auch nicht wirklich gut aus, eventuell kann es helfen die Kontakte vorsichtig zu reingen und die beweglichen Teile auf leichtgängigkeit zu prüfen.

Die Gleichstromlichtmaschine ist ansich ja ein recht simples Bauteil, jedoch wird in verbindung mit dem Regler das ganze zu einer komplizierten Einheit die schon manchen zur Verzweiflung getrieben hat.

schöne grüsse aus Tirol

manni

Lef.

Hallo Manni, danke für den Tipp.

Morgen geh ich da nochmal ran.

Ich werde mir eine Vorrichtung bauen, in der ich eine Soffitte als Verbraucher installieren.

Inzwischen habe ich den Kühlerriß mit Knetmetall verschlossen.

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Wie man sieht, ist er jetzt dicht.

Gruß
Jörg

MAN-fantast

#499
Hallo Jörg,

um solch eine Gleichstromlichtmaschine zu testen haben wir AS 440-Besitzer schon eine Prüfbank parat. ::)  Es ist sehr schnell erledigt die LIMA so in einem MAN zu testen.  Wie die Riemenscheibe am Ritscher im Vergleich zum MAN aussieht, zeigen deine Fotos nicht, das ist für einen Probelauf selten ein Problem...  Als Elektrolaie mache ich es immer so, kann dann schnell feststellen wie sich den Regler und die Ladekontrollleuchte unter verschiedene Motordrehzahl benehmen.  Nicht besonders wissenschaftlich die Methode, funktioniert aber immer. ;)

Gruss
Magne
Schönen MAN-Gruß aus Norwegen

Magne