Schaltung 4P1

Begonnen von Roland, 24.11.2009, 20:08:19

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kobbi

                                   Moin Felix

Schalthebel ausbau, wenn du den Federteller zur Feder drücks ,
dadrunter ist ein sicherrungsring !

Bilder Antwort 32 =
http://www.forum.man-traktor.de/getriebe/getriebe-a-210/msg33095/#msg33095

Tu dir den Gefallen, und bau die Teile mit wasserfesten Fett (Sewasser fest) ein,
Schwitzwasser sammelt sich oben !

Wenn ich es noch richtig weiß, das U-Blech kann man aus ein
passenden Rechteckrohr schneiden  ;) .
Maße könnte ich Messen, nur die Zeit .....   >:( .

                                                              Gruß Jens

Felix

Hallo,
Schalthebel ist ausgebaut;  leider ist mir der Federring entwischt!  Laut ETL 16 DIN 9045  ohne Grössenangabe.
Hat jemand eine Idee, woher ich neue bekommen könnte?

Den abgenutzten Schalthebel werde ich aufschweissen lassen. Ist hierfür ein besonderes Schweissverfahren erforderlich oder ausreichend mit "normalem Schutzgas-Schweissen" ?

Feder und Halteblech bietet die   www.Treckergarage.de   an;
zwar für das Getriebe ZF A 210 II  soll jedoch auch für mein Getriebe ZF A 210  passen.  Ich hoffe es, habe bestellt.
Gruß
Felix

bolzendreher

Hallo Felix,

den Sicherungsring gibt's bestimmt noch.

Ich würde spontan aus einer passenden Spiralfeder (Zugfeder wegen den verdrehten Windungen) eine Windung rausschneiden.

Dann hast Deinen Sicherungsring :)

Viel Erfolg

Grüße

Clemens 

MDM5

Hallo Felix,

DIN 9045 sind mittlerweile schwierig zubekommen aber Runddraht-Sprengringe nach DIN 7993 sind sehr ähnlich und die gibts beim gut sortierten Schraubenhändler.


Grüße

manni

Vier.P.eins

Zitat von: Felix in 24.07.2018, 10:37:56

Den abgenutzten Schalthebel werde ich aufschweissen lassen. Ist hierfür ein besonderes Schweissverfahren erforderlich oder ausreichend mit "normalem Schutzgas-Schweissen" ?


Würd mich auch interessieren!
Keine Meinungen hierzu?
Lg. Florian
Was hat Restaurieren mit Mathematik zu tun?
Man muss immer mit dem Schlimmsten rechnen!

Lef.

Moin,
ich habe beim Ritscher den Schalthebel ganz normal mit Schutzgas geschweißt.
Beide Enden gut Anspitzen, damit die Schweißung komplett durch geht.

Die Stange hat 12mm Durchmesser und ist sehr lang.

[attach=1]

[attach=2]

Gruß
Jörg

MDM5

Hallo Felix,

da ich auch vor diesem Problem stand, habe ich meinen Dreherkollegen darauf angesetzt. Der Hebel (vom 440er) besteht aus einem Kohlenstoffstahl, (unlegierter Qualitätsstahl) ganz genau wurde es nicht eruiert, das hätte eine komplette Materialanalyse benötigt.

An meinem Hebel konnte man mit der Feilprobe gut erkennen wie die Spitze eingehärtet wurde, die ersten 3-4 cm sind glashart danach wird es schnell immer weicher, nach gut 10cm ist keine Härtung mehr erkennbar.

Selbstverständlich kann man jetzt durch schweißen Material auftragen, dies ist dann aber weicher als der Rest des Hebels.
Mir sind Elektroden für E-Handschweißen die zum Aufpanzern geeignet sind bekannt, sowas wird z.b bei einem Baggerlöffel gemacht.
Ob sich das jetzt für diesen Anwendungsfall eignen würde übersteigt meine Kenntnisse.
Außerdem gilt es zu beachten das sich durch die Hitze des Schweißens das Material dahinter in "unbekannte Richtung" verändert.

Das kann gut gehn, muss aber nicht, ein Sprödbruch könnte die Folge sein.

Das Risiko lässt sich senken indem der Hebel nach dem Schweißen normalgeglüht und die Spitze wieder eingehärtet wird.

Zusammengefasst könnte man sagen: Aufschweißen mit Standart Schutzgas ist einfach und günstig möglich, aber leicht Risiko behaftet und hält bei einem vorsichtigen Fahrer auch eine gewisse Zeit, aber niemals so lange wie das Original.

Ich habe zu einer Neuanfertigung gegriffen, das ist nicht nur kosten intensiv sondern auch auch aufwendig. (Biegen des Hebels, wieder verlöten mit der Kappe) das ist zwar dann die 100% Lösung, aber ob es auch "notwendig" ist muss man selbst entscheiden.

Grüße

manni

kobbi

                                           Moin
Die 3,25er KB Elektrode ist da eigentlich das richtige.
https://www.ebay.de/itm/KB-Elektrode-MT-BR-10-2-0-2-5-3-25-4-0-mm-1-Kg/202048080258?hash=item2f0b010982%3Am%3AmNwO8nQUwAV7cgpC_lNrQ3A&var=502043078681&_sacat=0&_nkw=Elektrode+KB&_from=R40&rt=nc&_trksid=m570.l1313

-Läst sich gut aufbringen.
-Immer nur etwas aufschweißen und abkühlen lassen,
so glüht man den Kohlenstoffstahl nicht so weit aus (macht ihn Weich).
-Zwischen den Werkstoffen ist keine große Spannung,
jedoch der KB ist zäh ,(oder zäher).
-Und lässt sich nach den Auftragen noch recht gut bearbeiten.

                  Habs bei den alten Hasen gesehen,
                                     Gruß Jens

Vier.P.eins

Geht doch  :D :D :D
Danke für die Rückmeldung!
Lg. Florian
Was hat Restaurieren mit Mathematik zu tun?
Man muss immer mit dem Schlimmsten rechnen!

Felix

Hallo,
kann mir jemand sagen, welche Maße und Stärke die 4 Druckfedern in den Schaltstangen haben.
Bezugsquellen?

HLO verlangt dafür 46,00 €, scheint mir zuviel?

Wenn ich diese noch ersetzen kann folgt der Zusammenbau.
Ich werde noch berichten.
Gruß
Felix

kobbi

 
           Auch der Federteller =

https://www.treckergarage.de/contents/de/p64379_ZF-A-210-II-Getriebe-Kegelfeder.html

                   Gruß Jens

Felix

Hallo MAN-Freunde,
meine Schaltung ist wieder beisammen! ??? :)
Ein MAN-Freund hat mir die Schaltkulisse / Sperrblech (ETL.Nr. 40 ) gefertigt. Das Abdeckblech habe ich durch ein Nirosta-Blech ersetzt. Die beiden Kegelfedern, Haltebleche mit Sprengring habe ich komplett für 40,00 € von der   www.treckergarage.de   bekommen.
Die Riegel-Druckfedern (Höhe 20 mm, Ø aussen 9,1 mm) für die Stahlkugeln unter dem kleinen Abdeckblech mit den beiden M 8 Schrauben,  waren noch gut. Auch diese würden von der Treckergarage um 4,50 € angeboten.
Zum Abbau der beiden Getriebedeckel muß - wie schon von anderen geschrieben - auf jeden Fall der Hydraulikblock abgenommen werden. Zu empfehlen ist hier ein Flaschenzug; dann kann er während der gesamten Maßnahme hängen bleiben.
Ich füge noch einige Bilder bei, damit MAN-ler mit ähnlichem Problem schon mal Anschauungsmaterial haben.

Gruß aus Rottweil
Felix

Luci

Hallo Felix.
Freut mich das deine Emma wieder repariert ist.

Und genau so klasse finde ich es das du die Bilder mit den Maßen hier reinstellst!! ;)

Gruß Alex
Alex fährt MAN 2P1
               MAN 4R2
               Güldner ADN 8H
               Güldner 517G

Felix

Hallo,
kann mir jetzt noch jemand sagen, ob und warum an der Abdeckung der Schalthebel eine Entlüftung sein muß?
Bei mir ist ein Schmiernippel mit dem Feingewinde M 10;  als Entlüftung gedacht ??
Bei Oldtimertreffen habe ich an manchen MAN's gesehen, daß rundum alles verschraubt ist ohne Entlüftung.
Bei meinem 2N1 gibt es auch keine Entlüftung unter den Schalthebeln.
Ist dies notwendig?
Gruß
Felix

NicNic

Hallo Felix
Die Entlüftung ist da nicht nötig.
Beim A 210 sollte die Entlüftung auf dem Peilstab sein.
Der Schaltdeckel (vorderer Teil) sitzt ja über dem Zwischengehäuse beim A 210.
Bei den Getrieben A208 und A216 sitzen die Schalthebel über dem Getriebe, bei denen
ist der Entlüfter im Schaltdeckel verbaut. In der Mitte, der vorderen Reihe der 6 Schrauben
am Blech über den Schaltkugeln.

Gruß Ulli

Felix

@ Ulli, vielen Dank für die Info und auch für deine telefonische Beratung. Es ist super wenn einer    sagt: ruf mich mal an!!
@ Jens, auch dir danke, es kommt fast immer ein Hinweis vondir!
Für nicht Profis wie ich einer bin, sind solche Hilfeleistungen unentbehrlich.
So hoffe ich nun mit meinen Darstellungen für andere Nichtprofis einen Einstieg in die Schaltungsprobleme geben zu können.

Gruß
Felix