AS 440A

Begonnen von MDM5, 17.08.2011, 21:02:08

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MDM5

Hallo zusammen,

Zitat von: SUN in 29.07.2020, 08:48:30
Bei dir wäre ja noch die Möglichkeit, wenn noch nicht lackiert, eine neues Blechstück wieder anzulöten.

leider nein, der Kühler ist schon Montagefertig.
Wenn ich an die Flickstelle denke krieg ich Bauchschmerzen, darunter ist sicher ein ordentlicher Krater.
Aktuell wäre der Kühler dicht, ich bin mir nicht sicher ob ich das aufs Spiel setzen soll...
Vielleicht gibt es ja auch noch eine andere Lösung, ich denke mal drüber nach, die Strebe kommt aber auf jeden Fall wieder.

Ein älteres Thema: ich überlege mir aktuell wie ein Probelauf des Motors funktionieren könnte, es kristallisiert sich immer weiter heraus das dabei der Motor angebaut sein sollte. Dabei wird ein Teil des Getriebes mitlaufen, ohne Öl ist das sicher nicht gut.

Ölfüllstände und Messstablängen wurden hier schon einige Male beackert, und die Tatsache das ich einen Getriebedeckel von einem Steyr habe macht die Sache nicht einfacher.

Noch "besser" ist das sich MAN und ZF in ihren Listen mit den Füllständen widersprechen.

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Der Messbecher und die Strichliste liegen bereit. 

[attach=2]

Bereits nach 4 L zeigt der provisorisch befestigte Messtab das Maximum an.

[attach=3]

Die großen Zahnräder würden genug eintauchen, die kleinen aber noch nicht das ist auf jeden Fall noch zuwenig.
Der Messtab ist auf jeden Fall zu lang und wird noch gekürzt.

Hinten ist zumindest das einfüllen einfacher:

[attach=4]

Der Füllstand bei 10 L

[attach=5]

Die Marke reicht gerade so bis zur Kante der Kugellager, die Achsrohre sind trocken.
Den Wert "9,5L" aus der Bedienungsanweisung kann man getrost als Phantasiewert bezeichnen, der Ölstand viel zu niedrig.

Weiter einfüllen, 15 L

[attach=6]

Der Pegel steigt nun sehr langsam die Achsrohre beginnen vollzulaufen.

20L:

[attach=7]

Das Tellerrad ist gut 30mm vom Ölspiegel entfernt.


[attach=8]

meines Erachtens muss das Tellerrad etwas eintauchen sonst wird das nix, leider ist mir dann die Zeit ausgegangen.
Das genaue abfüllen der Messbecher benötigt doch recht lange.


schöne Grüße aus Tirol

manni

SUN

Hallo Manni,

bei meinem Getriebe habe ich nur ca. 10-11L eingefüllt, dann war der max. Strich erreicht.
Der Ölstand war dann so, dass gerade Öl auch in den Achstrichter steht.
Das sollte eigentlich reichen. Bei dir dann das Bild 5. Ich müsste mal schauen, ob ich ein Bild durch die Einfüllöffnung machen kann.

Aus meiner Sicht hast du jetzt viel zu viel Öl drin. Das fängt an zu schäumen und damit würde wohl auch der Druck ansteigen.
Ich denke erhöhte Undichtigkeiten sind die Folge, auch wenn neue Wedi eingebaut sind.

Aber ggf. haben ja auch noch andere hier im Forum dazu eine technische Meinung.

Gruß
Stefan

MDM5

Hallo Stefan,

es wäre sehr interessant herauszufinden warum MAN für den 440er die Ölmenge so drastisch hinaufgesetzt hat.
Meine Vermutung: es hat Schäden und damit verbundene Reklamationen gegeben. (das zu beweisen dürfte allerdings nicht mehr möglich sein.)

[attach=1]

Das Thema wurde vor Jahren in einem anderen Thread bereits ausgiebig debattiert, ich finde den Beitrag leider nicht mehr.
Ich habe mich mit diesem Thema bereits vor der Zerlegung beschäftigt, dabei war zu sehen das bei der Fahrt in den unteren Gängen keinerlei Spritzöl im Hinterachsgetriebe am Weg ist, die Verteilung erfolgt nur über die Bleche.

Woher ich das weis? Von einer gefährlichen und dummen Aktion: Fahren ohne den Getriebedeckel.

Schnappschuss bei etwas mehr als Schrittempo:

[attach=2]

Das linke Ölleitblech ist komplett trocken, (das muss ich mir auch noch ansehen) das rechte funktioniert normal.
Dieser Vorgang läuft aber nur wenn das Tellerrad aus dem Ölbad schöpfen kann.


Ich habe heute nach der Arbeit weiter gefüllt:
bei 23L ist unterkante Tellerad erreicht.

[attach=3]
 
bei 28L ist der Ölpegel genau Mitte Zapfwelle, bei 30L sieht es so aus.

[attach=4]

[attach=5]

Ich lasse das jetzt mal bis Ende der Woche so stehen, mal sehen ob sich irgendwelche Undichtigkeiten zeigen.


schöne Grüße aus Tirol

manni

Lef.

Hallo,
in meinen Unterlagen habe ich dieses gefunden:

[attach=1]

Ich vermute, dass die Umfangsgeschwindigkeit im Kriechgang zu gering ist, um Öl nach
oben zu schleudern um über die Ölleitbleche die Schmierstellen zu erreichen.
Das hast du aber ja auch schon erwähnt....

Gruß
Jörg

SUN

Hallo zusammen,

ist immer wieder interessant all diese Informationen zu lesen. Man muss ja echt alle Angaben immer wieder hinterfragen.

Bisher habe ich lediglich 35km Testfahrten mit den nur ca. 10l im Getriebe hinter mir. Testweise auf dem Feld mal alle Gänge kurz  ausprobiert und sonst nur im 5 und 6 Gang gefahren.
Fraglich ist dann, was nun die richtig Füllmenge wäre. Im ZF A 15 V ist ja eigentlich der 1 Gang als Kriechgang immer vorhanden.
Man müsste also immer die ca. 30l Öl einfüllen.
Ich werde wohl aber nie den 1 Gang benutzen da ich nichts habe wozu ich das jemals brauchen würde.
Ist es dann auch wirklich notwendig?, oder sollte man es Sinnvollerweise immer so viel auffüllen egal ob man es braucht oder nicht?

Gruß
Stefan

man leo

Hi, ich habe auch 30 Liter in meinem A15V Getriebe eingefüllt und ich  fahre sehr viel mit ihm. Auch mir hat sich die Frage damals gestellt.
Gruß
MAN Leo

RMW-Gerhard

Hallo,

nach Kundendienst-Rundschreiben Nr.II/2708 vom 20.11.1953 wurde die Füllmenge von "bisher 9,5 Ltr. auf 30 Ltr." heraufgesetzt.

Gruß
Gerhard
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

RMW-Gerhard

#647
Hallo,

hier noch einige Erläuterungen.......

Begründung:

Bei Benutzung im Kriechgang und den dabei geringen Umlaufgeschwindigkeiten der Hinterachsteile kommt zu wenig Öl zu den Ölleitblechen und damit zu verschiedenen Lagern, wodurch an diesen Teilen Schäden auftreten können.   

Maßnahmen:

Die bisherigen Markierungen für den Ölstand am Peilstab muss geändert werden und zwar..

1.Die neue Markierung für den niedrigsten Ölstand ist 250 mm unter der Auflagefläche des Ölmeßstabes anzubringen.
2.Die Marke für den höchsten Ölstand ist dann 15 mm über der Marke für den neuen Mindestölstand anzubringen.

Als Folge dieser erhöhten Ölmenge wurde der Ölwechsel nicht mehr jährlich, sondern alle 2 Jahre fällig.

Diese Anweisung kam von ZF und ging an die Traktorfirmen und galt somit für alle verbauten ZF A 15-V Getriebe mit Kriechgang.

Gruß
Gerhard







Bei allem was du tust........denk an das Ende!

MDM5

Hallo Gerhard,

danke für deine Ausführungen, ich muss den Stab für das Hinterradgetriebe eh noch fertigmachen, der alte war ja in sehr schlechten Zustand.

Bis jetzt haben sich am Getriebe 2 Undichte Stellen gezeigt, eine davon dürfte aus Gedankenlosigkeit entstanden sein.
Da muss ich demnächst mal ran, jetzt aber zu einem älteren Thema.

Zitat von: MDM5 in 05.07.2020, 20:12:39
Den Rohrbogen habe ich selbst gemacht, Fotos davon reiche ich nach wenn ich sie finde.  :-[


Das Altteil:

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Der ist schon schwer angegriffen, ich habe ein bisschen rumgekratzt und war auch sofort durch.

[attach=2]

Abgemessen: ist ein Präzisionsstahlrohr 35 x 1 das könnte man recht einfach bestellen aber wie kriegt man den Bogen da rein.
Im Lager dann habe ich ein Kupferrohr mit gleichen Abmessungen gefunden.

Ich bleibe beim Kupferrohr das ist viel weicher und sollte sich biegen lassen.

Aus einem 2mm Draht eine Stützfeder gerollt.

[attach=3]

Weichglühen des Rohres:

[attach=4]

Improvisierte Biegevorrichtung:

[attach=5]

Das scheint zu funktionieren, ein stück biegen bis es fester wird dann wieder glühen usw.

[attach=6]

Zum Schluss habe ich dann auf den stärkeren Brenner gewechselt damit kriegt man die Hitze schneller rein.

(passt schon fast)

[attach=7]

Die Feder rausgeholt, abgelängt und den Zunder entfernt:

[attach=8]

Das ist besser gegangen als gedacht, ich hatte immer bedenken das das Kupfer einreißt aber es hat sich bis zum Schluss gut ziehen lassen.

schöne Grüße aus Tirol

manni

ali

Hallo,
Eine Info aus der alten Handwerkskiste:
Ein entsprechend passendes Blechrohr mit reichlich Überlänge einseitig verschliessen. Mit sehr feinem absolut trockenem Sand ffüllen.Sand gut verdichten, zweite Öffnung mit einem Holzpfropfen stramm verschliessen. Es darf kein Hohlraum entstehen.
Rohr an der Biegestelle rotglühen. Jetzt lässt sich das Rohr ohne  Knick über ein dem Biegeradius entsprechendem Bogen (Rohr o.ä.) in die gewünschte Richtung biegen. Wichtig ist die Beibehaltung der gleichen Temperatur über die Biegung.  Durch den Sanddruck im Inneren knickt das Rohr nicht ein.
Gruß
Ali
Ich schreib ali, weil Ernst-Heinrich zu lang ist.

SUN

Zitat von: RMW-Gerhard in 09.08.2020, 11:10:28
Hallo,

hier noch einige Erläuterungen.......

Begründung:

Bei Benutzung im Kriechgang und den dabei geringen Umlaufgeschwindigkeiten der Hinterachsteile kommt zu wenig Öl zu den Ölleitblechen und damit zu verschiedenen Lagern, wodurch an diesen Teilen Schäden auftreten können.   

Maßnahmen:

Die bisherigen Markierungen für den Ölstand am Peilstab muss geändert werden und zwar..

1.Die neue Markierung für den niedrigsten Ölstand ist 250 mm unter der Auflagefläche des Ölmeßstabes anzubringen.
2.Die Marke für den höchsten Ölstand ist dann 15 mm über der Marke für den neuen Mindestölstand anzubringen.

Als Folge dieser erhöhten Ölmenge wurde der Ölwechsel nicht mehr jährlich, sondern alle 2 Jahre fällig.

Diese Anweisung kam von ZF und ging an die Traktorfirmen und galt somit für alle verbauten ZF A 15-V Getriebe mit Kriechgang.

Gruß
Gerhard


Hallo zusammen,

danke für die Infos, werde bei mir entsprechend noch Öl nachfüllen.

Gruß
Stefan

RMW-Gerhard

Hallo,

freut :) mich, wenn es euch geholfen hat.


Gruß
Gerhard
Bei allem was du tust........denk an das Ende!

MDM5

Hallo zusammen,

Zitat von: MDM5 in 21.06.2020, 14:31:51
Der Filterumbau ist (vom Aufwand her) schwer aus dem Runder gelaufen, ich weis noch nicht wie ich das hier einbringe, demnächst mehr.

Puh, das Aufzuarbeiten war jetzt doch mehr "Arbeit" als gedacht, da mir aber von mehreren Seiten dazu Interesse versichert wurde denke ich ist es den Aufwand wert.
 
Am Anfang gabs einige Überlegungen dazu:

Ziel sollte sein sowenig wie möglich am Motor zu verändern, bzw. wenn man auf die Originallösung zurückbauen möchte, muss das auf jeden Fall möglich sein.
Die einzige Stelle wo man bei diesem Motor an die Ölbohrungen rankommt ist unter dem bestehenden Spaltfilter.

Das Öl von der Ölpumpe strömt in die Filterkammer wo der Spaltfilter sitzt, an dieser Unterseite gibt es bereits eine Ablassschraube, hier werde ich mit einer Konsole das Öl zum Filter weitergeleiten.
Der Originale Spaltfilter wird eingelagert und bleibt unangetastet, es wird eine Attrappe gebaut, diese bringt das Öl von der Filterkonsole wieder zurück.


Ich beginne mit der Filteratrappe: ein 50er Rundstab ist noch von einem anderen Projekt übrig geblieben.

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Messen der Bohrung am Motor, diese Stelle ist eigentlich nur mit dem Innenfeinmessgerät erreichbar.

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Drehen des Rohres:

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Ein starkes Flacheisen zugeschnitten:

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Ich habe in der Mitte einen Spannstift gesetzt damit sich die Teile selbst zentrieren.
Anschweißen:

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Anschließend hinten und vorn leicht geplant.

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Lochkreis von der Drehmitte her aufgezeichnet und die Befestigungslöcher gebohrt.

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Anprobe, meine "Messerei" stimmt soweit schon mal, Optisch muss ich noch was machen.

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gleich gehts weiter...

MDM5

Weiter mit den arbeiten am Motorblock:

Mit einem Überlangen Fräser wird der Bereich unter dem Spaltfilter geplant.

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Ausmessen der Mitte und bestimmen der Bohrung für den Ölrücklauf.

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Um ein Gefühl zu bekommen wie die Konsole aussehen wird habe ich das mal auf ein Blatt Papier gekritzelt.

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Finalisieren der Filterattrappe: Feilen der Radien.

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Nach dem die Atrappe montiert ist wieder auf die Fräse, 8er Bohrer in R2 Überlänge.

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Und er reicht nur knapp, ich muss ja nicht nur den Block sondern auch die Attrappe durchbohren.

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Aufbohren mit 15mm

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das hat nicht so gut funktioniert, der Bohrer hat beim durchbrechen des Blocks stark zu rattern begonnen.

gleich gehts weiter...

MDM5

Die eigentlich Filterkonsole wird aus Gusseisen, da hier viel zu bearbeiten ist und sich dieses Material einfach zerspanen lässt.
Außerdem habe ich ein Stück von einem Maschinentisch? noch liegen.

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Die Säbelsäge hatte ganz schön mühe die 40mm starke Platte kleinzukriegen.

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Das Material erfüllt die Erwartungen, nach kurzer Zeit ist die Platte auf ~28mm fast halbiert.

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Fräsen der groben Kontur optisch nach Anriss.

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Ganz schön viele Späne.

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Weiter gehts auf dem Schraubstock: eine "Feilorgie" später.

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So wird das aussehen.

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Auslegen und aufzeichnen der Ölbohrungen.

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Mehr demnächst.


schöne Grüße aus Tirol

manni

Eifel MAN

Hallo Manni

Sehr sehr gute Arbeit die du da verrichtest. Daumen hoch
MfG.: Eifel-MAN

Tom AS542A

Wunderbar...
Met vriendelijke groet,
Mit freundlichen grüßen,
Best Regards,
Tom van Baars

MDM5

Hallo Leute,

danke euch für den Zuspruch.


Weiter gehts mit positionieren der Befestigungsschrauben, (das war gar nicht so einfach) ich muss den Ölbohrungen ausstellen aber auch der Dichtfläche des Filters.
Ich habe mich für Senkschrauben mit kleinem Kopf entschieden (DIN63)

Bohren der Löcher:

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Zwischenzeitlich ist mir auch eine Idee gekommen was ich gegen die leicht ovale 15er Bohrung mache:

Feingewinde:

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Der Bohrer konnte immer nur ein kleines Stück mit der Zange gedreht werden dann wieder Kontrolle auf Winkligkeit.

Provisorische Befestigung der Konsole am Block:

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Mit der Magnetbohrmaschine habe ich die Löcher auf den Block übertragen, so gibt es kein Problem mit Fluchtungsfehlern.

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Auch hier braucht es Gewinde, die Parallelunterlage dient der Kontrolle.

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Als Filter verwende ich den sehr gängigen W940 (wird mittlerweile sogar von Amazon vertreiben)
Dieser benötigt ein Zollgewinde zur Befestigung.

Drehen eines Adapterstummels:

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Sieht zwar ganz nett aus, wird sich aber noch als unbrauchbar herausstellen.

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gleich gehts weiter...

MDM5

Ausrichten der Konsole und Bohren der beiden längsten Ölbohrungen.

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Dann auf die Drehmaschine, ausrichten auf den späteren Filter Mittelpunkt.

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Anbohren der mittleren Ölkanals, Bohrungsgrund planen und Gewinde reinschneiden.

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Schaffen einer Vertiefung damit sich später das einströmende Öl verteilen kann.

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Durchbrechen auf den zweiten Ölkanal, die Feinarbeit habe ich mit der biegsamen Welle gemacht.

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[attach=8]

Wieder auf der Fräse, die Querbohrungen gemacht.

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Und die Zu- bzw. Ablaufbohrung.

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gleich geht weiter...

MDM5

#659
Aufbohren der Befestigungsbohrungen und Ansenken laut DIN Vorgabe.

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Im Lager zwei Schrauben ausgesucht, und die Köpfe passend abgedreht.

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Schlitze sägen: die Schrauben werden beim Anziehen einiges aushalten müssen.

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Zum Verschließen der Bohrungen mache ich Stopfen aus Aluminium.

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Auch das sieht auf den ersten Blick gut aus, aber es wäre besser gewesen hier zusätzlich Dichtmittel zu verwenden.

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So eine Stufe kommt wenn man kurz abgelenkt ist und mit dem falschen Bohrer zu arbeiten anfängt...

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Nächstes Drehteil, das Führungsrohr:

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[attach=10]

gleich gehts weiter...